Wilfried kuckartz (20 resultados)
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Idioma: Alemán
Editorial: Neue Deutsche Schule Verlag;, 1969
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Añadir al carritoBroschiert. Condición: Gut. 210 Seiten; Das hier angebotene Buch stammt aus einer teilaufgelösten Bibliothek und trägt die entsprechenden Kennzeichnungen (Rückenschild, Stempel.); Einige Anstreichungen im Text. Einbandkanten sind bestoßen. Leichte altersbedingte Anbräunung des Papiers. der Zustand ist ansonsten ordentlich und de…m Alter entsprechend gut. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 210.
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Idioma: Alemán
Editorial: Essen : Neue-Deutsche-Schule-Verlagsgesellschaft, 1969
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Añadir al carritoTaschenbuch. Condición: Gut. 71 S. Das Taschenbuch stammt aus einer Bibliotheksauflösung. Abgesehen von entsprechenden Kennzeichnungen befindet sich das Buch in einem altersgemäß ordentlichen Zustand. Im Text befinden sich Anstreichungen/Notizen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 80.
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Condición: Wie neu. Kein Schutzumschlag. 475 475 S., ohne Abbildungen, 850 g schwer, unbenutzt, P-5.
Editorial: Aachen, 1965
Librería: Wissenschaftliches Antiquariat Köln Dr. Sebastian Peters UG, Köln, AlemaniaWissenschaftliches Antiquariat Köln Dr. Sebastian Peters UG
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Editorial: Verl. Die Blaue Eule, Essen, 1988
Librería: Antiquariat Stefan Krüger, Essen, NRW, AlemaniaAntiquariat Stefan Krüger
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Añadir al carrito475 S. Oktn. Gr.8°.
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Editorial: Verlag Regensburg Münster, 1967
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Añadir al carritoSoftcover/Paperback. 268 S. Einband leicht berieben und mit Knickspur vorn. Die Leseseiten sind sauber und nur ganz vereinzelt mit wenigen Bleistiftanstreichungen. Zahlreiche Notizen inliegend. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 400.
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Condición: Wie Neu. Zustandsbeschreibung: leichte Lagerspuren. Mythos und Gegenwart. Der Autor nähert sich dem Mythos in Hinblick auf eine mythische Pädagogik, die aus dem Mythos Leitbilder für die Möglichkeiten des Menschseins gewinnt. Der Mythenkreis um Merlin wird in seinen verschiedenen Überlieferungen dargestellt und anschl…ießend detailliert interpretiert. Die Auslegung zeigt den Mythos Merlin als Vermittler von heidnisch-keltischen Inhalten oder "Wahrheiten", die dem christlichen Leitbild der Nachfolge Christi gegenüberstellt werden. 2., überarbeitete Auflage. 475 Seiten mit vier Abb., broschiert (Verlag Die Blaue Eule 2002). Früher EUR 45,00. Gewicht: 821 g - Softcover/Taschenbuch.
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paperback. Condición: New.
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Softcover. Condición: neu. 1. Auflage. Studien zur Schulpädagogik, Band 5 260 pages. Das Libretto der "Zauberflà te" wird gemäà dem Untertitel des Buches hauptsächlich auf die verborgen in ihm nachwirkenden Märchen- und Mysterienmotive hin untersucht. Auf diese Weise weist der Autor die Aktualität der "Zauberflà te" nach, d…eren Geschichte dann nach MaÃgabe der Individuationsidee Carl Gustav Jungs als Sinnbild und Vorbild der Menschwerdung oder Selbstverwirklichung des Menschen begriffen werden kann. So gesehen erweist sich die "Zauberflà te" von Schikaneder und Mozart als eine in Bildern und Symbolen dargestellte Erzählung von der ewigen Initiations- oder Bildungsaufgabe des Menschen, als ein Bildungsmärchen. Die vornehmlich aus den Wesensanteilen Tamino/Pamina sowie Papageno/Papagena bestehende, einig-geeinte Vorbildfigur darf solchermaÃen als Modell einer authentischen Là sung der gegenwärtigen Existenzprobleme der Menschheit gelten.
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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware -Angezeigt erschien, zum Zweck einer gründlichen Beantwortung der Frage nach dem 'Bild des Menschen im Spiegel der Kunst' in diesem abschließenden vierten Band zurückzugehen auf die beiden ersten Kunstphilosophen, Platon und Aristoteles, deren Mimesis-Theorie länger als 2000 Jahre bis zum Beg…inn des vergangenen Jahrhunderts das fraglose Selbstverständnis der bildenden Künstler ausgemacht hat. Die lat. Version des Aristoteles 'Ars imitatur naturam', die 'Kunst ahmt die Natur nach' ist denn auch der Titel des ersten Kapitels gewesen. Von Platon war grundsätzlich zu lernen, dass Bilder nur ein 'Schein der Wirklichkeit' sind, genauso noch Schiller, und von Aristoteles dank geistreicher Verwendung der griech. Begriffe téchne (Handwerk und Kunst) und poieín (machen; Poesie), dass auch Kunstwerke vom Ende (télos), von der beabsichtigten Wirkung her zu begreifen sind, so wie Häuser zum Zweck des geschützten Darin-Wohnens gemacht werden und Schuhe zu bequemem Darin- Gehen - und Bilder, ja wozu sollen die denn gut sein Was ist der teleologische Sinn und Zweck, der Nutzwert der sprichwörtlich 'Schönen Kunst' Das Wesentliche war hier Platos Lehre von Wesen und Eros-Wirkung der Schönheit zu verdanken: Schöne Bilder sind ansehnlich, attraktiv, ansprechend, zusagend, liebenswert, sollen für sich einnehmen, sind wohltuend.Das alles war natürlich zu begründen und im zweiten, anthropologischen Kapitel 'Homo pictor' genauer zu erklären, des 'Kunst schaffenden Menschen', um sich des teleologischen Sinns auch von Kunstwerken zu versichern, von deren beabsichtigten Wirkungen, ihrer Wünschbarkeiten. Dazu erschien ein kurzer Abriss der mit Werkzeugen zu Nutzen und Gebrauch produzierten Werke und Waffen von 'Homo faber' angebracht, von den ersten aufgerafften, noch unbearbeiteten, zur Abwehr von Fresskonkurrenten genutzten Steinen bis hin zur Selbstdomestizierung im selbstgeschaffenen Haus der Kultur, dessen Vollzugsprinzip die 'actio per distans' war, die mit Werken und Waffen erreichte Distanzierung von der wilden Natur, die Er- und Einrichtung eines künstlichen, sekundären Lebensmilieus. Und die schicksalhafte 'actio per distans', die den Menschen wirksam vor der Welt verwahrt, sie ihm verfügbar gemacht hat, ist die Wortsprache gewesen, die es ihm ermöglichte, sich die Wirklichkeit symbolisch und schließlich handgreiflich, technologisch anzueignen.Von da her erschien der weitere Schritt zum dritten Kapitel 'Bildermacher' genügend vorbereitet für Überlegungen zur wesentlichen Funktion von Bildern, der Vergegenwärtigung von Abwesendem und Repräsentation der Wirklichkeit. Auf den Bildern der Maler ist die Welt zugleich ähnlich und unähnlich wiedergegeben, ist ein Auszug aus ihr in einen Rahmen gebracht und wird sich bei dessen Wiedergabe auf für das jeweilige Wirkliche sinnlich-signifikante Eigentümlichkeiten beschränkt und sind diese bedachtsam so ausgewählt, dass sie etwas provozieren wie ein 'Sieh da!', 'Ein Tizian!', von dem ein Dutzend Meisterwerke ausführlich gedeutet, gewürdigt sind: Ein Aufruf zu genauerer Betrachtung des Bildes, zur Gewahrung seiner Schönheit, dass es sehenswert ist, beachtenswert, bedeutsam. Und diese Aufgabe, diese Bestimmung der Bilder ist dann prototypisch, wie es sich gehört, am Beispiel des vorderhand ersten Menschenbildes zu veranschaulichen versucht worden, des vierzigtausend Jahre alten Löwenmanns aus der Schwäbischen Alb, und danach an weiteren, nahezu einhundert Menschenbildern, später zunehmend Selbstporträts von Malern; angefangen mit den Pharaonen des Alten Ägypten und Herrschern Mesopotamiens, über Menschenbildnisse aus Kreta und Etrurien, dem antiken Griechenland und alten Rom, von Shiva und Buddha, von Christus und der Gottesmutter Maria, aus Renaissance und Neuzeit bis hin zur Gegenwart. Aber prototypisch, exemplarisch ist dies Mimesis-Bild-Vorhaben und dessen erwünschtes Ergebnis, wie gesagt, bereits mittels des allerersten, kunstgeschaffenen Bildes vom Menschen, des elfenbeinernen Löwenmanns zu beglaubigen und zu verdeutlichen versucht worden; vorbereitet durch eine hypothetisch vorausgesetzte, vorherige 'Mimesis in vivo', die leibhaftige Darstellung eines Löwen durch den, der diesen zur Strecke gebracht hatte, mit aufgesetztem Löwenkopf und übergezogenem Löwenfell; der nachmaligen, imitatorisch-ritualisierten Löwennachahmung der gesamten Gruppe, Ursprung, Vorform des Kunstwerks; und mithin zuletzt dem Sinnbild, Vorbild in Gestalt der dauerhaften Löwenmann-Statuette, ein artifizielles Angebot zur empathischen Identifizierung für die gesamte Gemeinschaft, das nachhaltige, bedeutsame Vermächtnis eines menschgeschaffenen Kunstwerks, aber alle Nicht-Löwen-Menschen strikt ausschließend. Und dies fatale Verhängnis von Inklusivität/Exklusivität mit seltenen, schätzenswertesten Ausnahmen von Wünschbarkeiten all-inklusiver Sinn- und Vorbilder von Menschenwesen und -würde ist danach an Beispielen von bedeutenden Meisterwerken der bildenden Kunst durch die bisherigen Epochen von Menschenbildnissen weiterverfolgt worden, bis diese in der Neuzeit, im letzten Kapitel 'Rückblick und Ausblick' behandelt, mit wachsendem Interesse der Künstler nicht länger an einer erhöhenden Darstellung der Naturwirklichkeit, sondern ihres eigenen Ansehens zu verschwinden drohen und schließlich das Interesse an Kunstbildern überhaupt verloren geht, nachdem das elementare Abbildungs-Geschäft von der technologischen, massenhaften Bilderproduktion wahrgenommen wird und dadurch ebenfalls die Sinn- und Vorbildfunktion von Menschenbildnissen abhandengekommen ist, die bedeutsam etwas zu sehen, zu denken, zu erleben gaben und zur Nachfolge aufriefen, zur Selbstverwirklichung: Werde, der Du bist! 601 pp. Deutsch.
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Librería: BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, AlemaniaBuchWeltWeit Ludwig Meier e.K.
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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware -Angezeigt erschien, zum Zweck einer gründlichen Beantwortung der Frage nach dem 'Bild des Menschen im Spiegel der Kunst' in diesem abschließenden vierten Band zurückzugehen auf die beiden ersten Kunstphilosophen, Platon und Aristoteles, deren Mimesis-Theorie länger als 2000 Jahre bis zum Beg…inn des vergangenen Jahrhunderts das fraglose Selbstverständnis der bildenden Künstler ausgemacht hat. Die lat. Version des Aristoteles 'Ars imitatur naturam', die 'Kunst ahmt die Natur nach' ist denn auch der Titel des ersten Kapitels gewesen. Von Platon war grundsätzlich zu lernen, dass Bilder nur ein 'Schein der Wirklichkeit' sind, genauso noch Schiller, und von Aristoteles dank geistreicher Verwendung der griech. Begriffe téchne (Handwerk und Kunst) und poieín (machen; Poesie), dass auch Kunstwerke vom Ende (télos), von der beabsichtigten Wirkung her zu begreifen sind, so wie Häuser zum Zweck des geschützten Darin-Wohnens gemacht werden und Schuhe zu bequemem Darin- Gehen - und Bilder, ja wozu sollen die denn gut sein Was ist der teleologische Sinn und Zweck, der Nutzwert der sprichwörtlich 'Schönen Kunst' Das Wesentliche war hier Platos Lehre von Wesen und Eros-Wirkung der Schönheit zu verdanken: Schöne Bilder sind ansehnlich, attraktiv, ansprechend, zusagend, liebenswert, sollen für sich einnehmen, sind wohltuend.Das alles war natürlich zu begründen und im zweiten, anthropologischen Kapitel 'Homo pictor' genauer zu erklären, des 'Kunst schaffenden Menschen', um sich des teleologischen Sinns auch von Kunstwerken zu versichern, von deren beabsichtigten Wirkungen, ihrer Wünschbarkeiten. Dazu erschien ein kurzer Abriss der mit Werkzeugen zu Nutzen und Gebrauch produzierten Werke und Waffen von 'Homo faber' angebracht, von den ersten aufgerafften, noch unbearbeiteten, zur Abwehr von Fresskonkurrenten genutzten Steinen bis hin zur Selbstdomestizierung im selbstgeschaffenen Haus der Kultur, dessen Vollzugsprinzip die 'actio per distans' war, die mit Werken und Waffen erreichte Distanzierung von der wilden Natur, die Er- und Einrichtung eines künstlichen, sekundären Lebensmilieus. Und die schicksalhafte 'actio per distans', die den Menschen wirksam vor der Welt verwahrt, sie ihm verfügbar gemacht hat, ist die Wortsprache gewesen, die es ihm ermöglichte, sich die Wirklichkeit symbolisch und schließlich handgreiflich, technologisch anzueignen.Von da her erschien der weitere Schritt zum dritten Kapitel 'Bildermacher' genügend vorbereitet für Überlegungen zur wesentlichen Funktion von Bildern, der Vergegenwärtigung von Abwesendem und Repräsentation der Wirklichkeit. Auf den Bildern der Maler ist die Welt zugleich ähnlich und unähnlich wiedergegeben, ist ein Auszug aus ihr in einen Rahmen gebracht und wird sich bei dessen Wiedergabe auf für das jeweilige Wirkliche sinnlich-signifikante Eigentümlichkeiten beschränkt und sind diese bedachtsam so ausgewählt, dass sie etwas provozieren wie ein 'Sieh da!', 'Ein Tizian!', von dem ein Dutzend Meisterwerke ausführlich gedeutet, gewürdigt sind: Ein Aufruf zu genauerer Betrachtung des Bildes, zur Gewahrung seiner Schönheit, dass es sehenswert ist, beachtenswert, bedeutsam. Und diese Aufgabe, diese Bestimmung der Bilder ist dann prototypisch, wie es sich gehört, am Beispiel des vorderhand ersten Menschenbildes zu veranschaulichen versucht worden, des vierzigtausend Jahre alten Löwenmanns aus der Schwäbischen Alb, und danach an weiteren, nahezu einhundert Menschenbildern, später zunehmend Selbstporträts von Malern; angefangen mit den Pharaonen des Alten Ägypten und Herrschern Mesopotamiens, über Menschenbildnisse aus Kreta und Etrurien, dem antiken Griechenland und alten Rom, von Shiva und Buddha, von Christus und der Gottesmutter Maria, aus Renaissance und Neuzeit bis hin zur Gegenwart. Aber prototypisch, exemplarisch ist dies Mimesis-Bild-Vorhaben und dessen erwünschtes Ergebnis, wie gesagt, bereits mittels des allerersten, kunstgeschaffenen Bildes vom Menschen, des elfenbeinernen Löwenmanns zu beglaubigen und zu verdeutlichen versucht worden; vorbereitet durch eine hypothetisch vorausgesetzte, vorherige 'Mimesis in vivo', die leibhaftige Darstellung eines Löwen durch den, der diesen zur Strecke gebracht hatte, mit aufgesetztem Löwenkopf und übergezogenem Löwenfell; der nachmaligen, imitatorisch-ritualisierten Löwennachahmung der gesamten Gruppe, Ursprung, Vorform des Kunstwerks; und mithin zuletzt dem Sinnbild, Vorbild in Gestalt der dauerhaften Löwenmann-Statuette, ein artifizielles Angebot zur empathischen Identifizierung für die gesamte Gemeinschaft, das nachhaltige, bedeutsame Vermächtnis eines menschgeschaffenen Kunstwerks, aber alle Nicht-Löwen-Menschen strikt ausschließend. Und dies fatale Verhängnis von Inklusivität/Exklusivität mit seltenen, schätzenswertesten Ausnahmen von Wünschbarkeiten all-inklusiver Sinn- und Vorbilder von Menschenwesen und -würde ist danach an Beispielen von bedeutenden Meisterwerken der bildenden Kunst durch die bisherigen Epochen von Menschenbildnissen weiterverfolgt worden, bis diese in der Neuzeit, im letzten Kapitel 'Rückblick und Ausblick' behandelt, mit wachsendem Interesse der Künstler nicht länger an einer erhöhenden Darstellung der Naturwirklichkeit, sondern ihres eigenen Ansehens zu verschwinden drohen und schließlich das Interesse an Kunstbildern überhaupt verloren geht, nachdem das elementare Abbildungs-Geschäft von der technologischen, massenhaften Bilderproduktion wahrgenommen wird und dadurch ebenfalls die Sinn- und Vorbildfunktion von Menschenbildnissen abhandengekommen ist, die bedeutsam etwas zu sehen, zu denken, zu erleben gaben und zur Nachfolge aufriefen, zur Selbstverwirklichung: Werde, der Du bist! 601 pp. Deutsch.
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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware -Angezeigt erschien, zum Zweck einer gründlichen Beantwortung der Frage nach dem 'Bild des Menschen im Spiegel der Kunst' in diesem abschließenden vierten Band zurückzugehen auf die beiden ersten Kunstphilosophen, Platon und Aristoteles, deren Mimesis-Theorie länger als 2000 Jahre bis zum Beg…inn des vergangenen Jahrhunderts das fraglose Selbstverständnis der bildenden Künstler ausgemacht hat. Die lat. Version des Aristoteles 'Ars imitatur naturam', die 'Kunst ahmt die Natur nach' ist denn auch der Titel des ersten Kapitels gewesen. Von Platon war grundsätzlich zu lernen, dass Bilder nur ein 'Schein der Wirklichkeit' sind, genauso noch Schiller, und von Aristoteles dank geistreicher Verwendung der griech. Begriffe téchne (Handwerk und Kunst) und poieín (machen; Poesie), dass auch Kunstwerke vom Ende (télos), von der beabsichtigten Wirkung her zu begreifen sind, so wie Häuser zum Zweck des geschützten Darin-Wohnens gemacht werden und Schuhe zu bequemem Darin- Gehen - und Bilder, ja wozu sollen die denn gut sein Was ist der teleologische Sinn und Zweck, der Nutzwert der sprichwörtlich 'Schönen Kunst' Das Wesentliche war hier Platos Lehre von Wesen und Eros-Wirkung der Schönheit zu verdanken: Schöne Bilder sind ansehnlich, attraktiv, ansprechend, zusagend, liebenswert, sollen für sich einnehmen, sind wohltuend.Das alles war natürlich zu begründen und im zweiten, anthropologischen Kapitel 'Homo pictor' genauer zu erklären, des 'Kunst schaffenden Menschen', um sich des teleologischen Sinns auch von Kunstwerken zu versichern, von deren beabsichtigten Wirkungen, ihrer Wünschbarkeiten. Dazu erschien ein kurzer Abriss der mit Werkzeugen zu Nutzen und Gebrauch produzierten Werke und Waffen von 'Homo faber' angebracht, von den ersten aufgerafften, noch unbearbeiteten, zur Abwehr von Fresskonkurrenten genutzten Steinen bis hin zur Selbstdomestizierung im selbstgeschaffenen Haus der Kultur, dessen Vollzugsprinzip die 'actio per distans' war, die mit Werken und Waffen erreichte Distanzierung von der wilden Natur, die Er- und Einrichtung eines künstlichen, sekundären Lebensmilieus. Und die schicksalhafte 'actio per distans', die den Menschen wirksam vor der Welt verwahrt, sie ihm verfügbar gemacht hat, ist die Wortsprache gewesen, die es ihm ermöglichte, sich die Wirklichkeit symbolisch und schließlich handgreiflich, technologisch anzueignen.Von da her erschien der weitere Schritt zum dritten Kapitel 'Bildermacher' genügend vorbereitet für Überlegungen zur wesentlichen Funktion von Bildern, der Vergegenwärtigung von Abwesendem und Repräsentation der Wirklichkeit. Auf den Bildern der Maler ist die Welt zugleich ähnlich und unähnlich wiedergegeben, ist ein Auszug aus ihr in einen Rahmen gebracht und wird sich bei dessen Wiedergabe auf für das jeweilige Wirkliche sinnlich-signifikante Eigentümlichkeiten beschränkt und sind diese bedachtsam so ausgewählt, dass sie etwas provozieren wie ein 'Sieh da!', 'Ein Tizian!', von dem ein Dutzend Meisterwerke ausführlich gedeutet, gewürdigt sind: Ein Aufruf zu genauerer Betrachtung des Bildes, zur Gewahrung seiner Schönheit, dass es sehenswert ist, beachtenswert, bedeutsam. Und diese Aufgabe, diese Bestimmung der Bilder ist dann prototypisch, wie es sich gehört, am Beispiel des vorderhand ersten Menschenbildes zu veranschaulichen versucht worden, des vierzigtausend Jahre alten Löwenmanns aus der Schwäbischen Alb, und danach an weiteren, nahezu einhundert Menschenbildern, später zunehmend Selbstporträts von Malern; angefangen mit den Pharaonen des Alten Ägypten und Herrschern Mesopotamiens, über Menschenbildnisse aus Kreta und Etrurien, dem antiken Griechenland und alten Rom, von Shiva und Buddha, von Christus und der Gottesmutter Maria, aus Renaissance und Neuzeit bis hin zur Gegenwart. Aber prototypisch, exemplarisch ist dies Mimesis-Bild-Vorhaben und dessen erwünschtes Ergebnis, wie gesagt, bereits mittels des allerersten, kunstgeschaffenen Bildes vom Menschen, des elfenbeinernen Löwenmanns zu beglaubigen und zu verdeutlichen versucht worden; vorbereitet durch eine hypothetisch vorausgesetzte, vorherige 'Mimesis in vivo', die leibhaftige Darstellung eines Löwen durch den, der diesen zur Strecke gebracht hatte, mit aufgesetztem Löwenkopf und übergezogenem Löwenfell; der nachmaligen, imitatorisch-ritualisierten Löwennachahmung der gesamten Gruppe, Ursprung, Vorform des Kunstwerks; und mithin zuletzt dem Sinnbild, Vorbild in Gestalt der dauerhaften Löwenmann-Statuette, ein artifizielles Angebot zur empathischen Identifizierung für die gesamte Gemeinschaft, das nachhaltige, bedeutsame Vermächtnis eines menschgeschaffenen Kunstwerks, aber alle Nicht-Löwen-Menschen strikt ausschließend. Und dies fatale Verhängnis von Inklusivität/Exklusivität mit seltenen, schätzenswertesten Ausnahmen von Wünschbarkeiten all-inklusiver Sinn- und Vorbilder von Menschenwesen und -würde ist danach an Beispielen von bedeutenden Meisterwerken der bildenden Kunst durch die bisherigen Epochen von Menschenbildnissen weiterverfolgt worden, bis diese in der Neuzeit, im letzten Kapitel 'Rückblick und Ausblick' behandelt, mit wachsendem Interesse der Künstler nicht länger an einer erhöhenden Darstellung der Naturwirklichkeit, sondern ihres eigenen Ansehens zu verschwinden drohen und schließlich das Interesse an Kunstbildern überhaupt verloren geht, nachdem das elementare Abbildungs-Geschäft von der technologischen, massenhaften Bilderproduktion wahrgenommen wird und dadurch ebenfalls die Sinn- und Vorbildfunktion von Menschenbildnissen abhandengekommen ist, die bedeutsam etwas zu sehen, zu denken, zu erleben gaben und zur Nachfolge aufriefen, zur Selbstverwirklichung: Werde, der Du bist.
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Librería: Revaluation Books, Exeter, Reino UnidoRevaluation Books
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Paperback. Condición: Brand New. 694 pages. German language. 7.28x1.26x9.37 inches. In Stock.
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Librería: moluna, Greven, Alemaniamoluna
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Condición: New.
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Librería: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Alemaniabuchversandmimpf2000
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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware -Angezeigt erschien, zum Zweck einer gründlichen Beantwortung der Frage nach dem 'Bild des Menschen im Spiegel der Kunst' in diesem abschließenden vierten Band zurückzugehen auf die beiden ersten Kunstphilosophen, Platon und Aristoteles, deren Mimesis-Theorie länger als 2000 Jahre bis zum Beg…inn des vergangenen Jahrhunderts das fraglose Selbstverständnis der bildenden Künstler ausgemacht hat. Die lat. Version des Aristoteles 'Ars imitatur naturam', die 'Kunst ahmt die Natur nach' ist denn auch der Titel des ersten Kapitels gewesen. Von Platon war grundsätzlich zu lernen, dass Bilder nur ein 'Schein der Wirklichkeit' sind, genauso noch Schiller, und von Aristoteles dank geistreicher Verwendung der griech. Begriffe téchne (Handwerk und Kunst) und poieín (machen; Poesie), dass auch Kunstwerke vom Ende (télos), von der beabsichtigten Wirkung her zu begreifen sind, so wie Häuser zum Zweck des geschützten Darin-Wohnens gemacht werden und Schuhe zu bequemem Darin- Gehen - und Bilder, ja wozu sollen die denn gut sein Was ist der teleologische Sinn und Zweck, der Nutzwert der sprichwörtlich 'Schönen Kunst' Das Wesentliche war hier Platos Lehre von Wesen und Eros-Wirkung der Schönheit zu verdanken: Schöne Bilder sind ansehnlich, attraktiv, ansprechend, zusagend, liebenswert, sollen für sich einnehmen, sind wohltuend.Das alles war natürlich zu begründen und im zweiten, anthropologischen Kapitel 'Homo pictor' genauer zu erklären, des 'Kunst schaffenden Menschen', um sich des teleologischen Sinns auch von Kunstwerken zu versichern, von deren beabsichtigten Wirkungen, ihrer Wünschbarkeiten. Dazu erschien ein kurzer Abriss der mit Werkzeugen zu Nutzen und Gebrauch produzierten Werke und Waffen von 'Homo faber' angebracht, von den ersten aufgerafften, noch unbearbeiteten, zur Abwehr von Fresskonkurrenten genutzten Steinen bis hin zur Selbstdomestizierung im selbstgeschaffenen Haus der Kultur, dessen Vollzugsprinzip die 'actio per distans' war, die mit Werken und Waffen erreichte Distanzierung von der wilden Natur, die Er- und Einrichtung eines künstlichen, sekundären Lebensmilieus. Und die schicksalhafte 'actio per distans', die den Menschen wirksam vor der Welt verwahrt, sie ihm verfügbar gemacht hat, ist die Wortsprache gewesen, die es ihm ermöglichte, sich die Wirklichkeit symbolisch und schließlich handgreiflich, technologisch anzueignen.Von da her erschien der weitere Schritt zum dritten Kapitel 'Bildermacher' genügend vorbereitet für Überlegungen zur wesentlichen Funktion von Bildern, der Vergegenwärtigung von Abwesendem und Repräsentation der Wirklichkeit. Auf den Bildern der Maler ist die Welt zugleich ähnlich und unähnlich wiedergegeben, ist ein Auszug aus ihr in einen Rahmen gebracht und wird sich bei dessen Wiedergabe auf für das jeweilige Wirkliche sinnlich-signifikante Eigentümlichkeiten beschränkt und sind diese bedachtsam so ausgewählt, dass sie etwas provozieren wie ein 'Sieh da!', 'Ein Tizian!', von dem ein Dutzend Meisterwerke ausführlich gedeutet, gewürdigt sind: Ein Aufruf zu genauerer Betrachtung des Bildes, zur Gewahrung seiner Schönheit, dass es sehenswert ist, beachtenswert, bedeutsam. Und diese Aufgabe, diese Bestimmung der Bilder ist dann prototypisch, wie es sich gehört, am Beispiel des vorderhand ersten Menschenbildes zu veranschaulichen versucht worden, des vierzigtausend Jahre alten Löwenmanns aus der Schwäbischen Alb, und danach an weiteren, nahezu einhundert Menschenbildern, später zunehmend Selbstporträts von Malern; angefangen mit den Pharaonen des Alten Ägypten und Herrschern Mesopotamiens, über Menschenbildnisse aus Kreta und Etrurien, dem antiken Griechenland und alten Rom, von Shiva und Buddha, von Christus und der Gottesmutter Maria, aus Renaissance und Neuzeit bis hin zur Gegenwart. Aber prototypisch, exemplarisch ist dies Mimesis-Bild-Vorhaben und dessen erwünschtes Ergebnis, wie gesagt, bereits mittels des allerersten, kunstgeschaffenen Bildes vom Menschen, des elfenbeinernen Löwenmanns zu beglaubigen und zu verdeutlichen versucht worden; vorbereitet durch eine hypothetisch vorausgesetzte, vorherige 'Mimesis in vivo', die leibhaftige Darstellung eines Löwen durch den, der diesen zur Strecke gebracht hatte, mit aufgesetztem Löwenkopf und übergezogenem Löwenfell; der nachmaligen, imitatorisch-ritualisierten Löwennachahmung der gesamten Gruppe, Ursprung, Vorform des Kunstwerks; und mithin zuletzt dem Sinnbild, Vorbild in Gestalt der dauerhaften Löwenmann-Statuette, ein artifizielles Angebot zur empathischen Identifizierung für die gesamte Gemeinschaft, das nachhaltige, bedeutsame Vermächtnis eines menschgeschaffenen Kunstwerks, aber alle Nicht-Löwen-Menschen strikt ausschließend. Und dies fatale Verhängnis von Inklusivität/Exklusivität mit seltenen, schätzenswertesten Ausnahmen von Wünschbarkeiten all-inklusiver Sinn- und Vorbilder von Menschenwesen und -würde ist danach an Beispielen von bedeutenden Meisterwerken der bildenden Kunst durch die bisherigen Epochen von Menschenbildnissen weiterverfolgt worden, bis diese in der Neuzeit, im letzten Kapitel 'Rückblick und Ausblick' behandelt, mit wachsendem Interesse der Künstler nicht länger an einer erhöhenden Darstellung der Naturwirklichkeit, sondern ihres eigenen Ansehens zu verschwinden drohen und schließlich das Interesse an Kunstbildern überhaupt verloren geht, nachdem das elementare Abbildungs-Geschäft von der technologischen, massenhaften Bilderproduktion wahrgenommen wird und dadurch ebenfalls die Sinn- und Vorbildfunktion von Menschenbildnissen abhandengekommen ist, die bedeutsam etwas zu sehen, zu denken, zu erleben gaben und zur Nachfolge aufriefen, zur Selbstverwirklichung: Werde, der Du bist!Westarp Verlagsservicegesellschaft mbH, Stendaler Str. 2, 39326 Hohenwarsleben 601 pp. Deutsch.
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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware - Angezeigt erschien, zum Zweck einer gründlichen Beantwortung der Frage nach dem 'Bild des Menschen im Spiegel der Kunst' in diesem abschließenden vierten Band zurückzugehen auf die beiden ersten Kunstphilosophen, Platon und Aristoteles, deren Mimesis-Theorie länger als 2000 Jahre bis zum Be…ginn des vergangenen Jahrhunderts das fraglose Selbstverständnis der bildenden Künstler ausgemacht hat. Die lat. Version des Aristoteles 'Ars imitatur naturam', die 'Kunst ahmt die Natur nach' ist denn auch der Titel des ersten Kapitels gewesen. Von Platon war grundsätzlich zu lernen, dass Bilder nur ein 'Schein der Wirklichkeit' sind, genauso noch Schiller, und von Aristoteles dank geistreicher Verwendung der griech. Begriffe téchne (Handwerk und Kunst) und poieín (machen; Poesie), dass auch Kunstwerke vom Ende (télos), von der beabsichtigten Wirkung her zu begreifen sind, so wie Häuser zum Zweck des geschützten Darin-Wohnens gemacht werden und Schuhe zu bequemem Darin- Gehen - und Bilder, ja wozu sollen die denn gut sein Was ist der teleologische Sinn und Zweck, der Nutzwert der sprichwörtlich 'Schönen Kunst' Das Wesentliche war hier Platos Lehre von Wesen und Eros-Wirkung der Schönheit zu verdanken: Schöne Bilder sind ansehnlich, attraktiv, ansprechend, zusagend, liebenswert, sollen für sich einnehmen, sind wohltuend.Das alles war natürlich zu begründen und im zweiten, anthropologischen Kapitel 'Homo pictor' genauer zu erklären, des 'Kunst schaffenden Menschen', um sich des teleologischen Sinns auch von Kunstwerken zu versichern, von deren beabsichtigten Wirkungen, ihrer Wünschbarkeiten. Dazu erschien ein kurzer Abriss der mit Werkzeugen zu Nutzen und Gebrauch produzierten Werke und Waffen von 'Homo faber' angebracht, von den ersten aufgerafften, noch unbearbeiteten, zur Abwehr von Fresskonkurrenten genutzten Steinen bis hin zur Selbstdomestizierung im selbstgeschaffenen Haus der Kultur, dessen Vollzugsprinzip die 'actio per distans' war, die mit Werken und Waffen erreichte Distanzierung von der wilden Natur, die Er- und Einrichtung eines künstlichen, sekundären Lebensmilieus. Und die schicksalhafte 'actio per distans', die den Menschen wirksam vor der Welt verwahrt, sie ihm verfügbar gemacht hat, ist die Wortsprache gewesen, die es ihm ermöglichte, sich die Wirklichkeit symbolisch und schließlich handgreiflich, technologisch anzueignen.Von da her erschien der weitere Schritt zum dritten Kapitel 'Bildermacher' genügend vorbereitet für Überlegungen zur wesentlichen Funktion von Bildern, der Vergegenwärtigung von Abwesendem und Repräsentation der Wirklichkeit. Auf den Bildern der Maler ist die Welt zugleich ähnlich und unähnlich wiedergegeben, ist ein Auszug aus ihr in einen Rahmen gebracht und wird sich bei dessen Wiedergabe auf für das jeweilige Wirkliche sinnlich-signifikante Eigentümlichkeiten beschränkt und sind diese bedachtsam so ausgewählt, dass sie etwas provozieren wie ein 'Sieh da!', 'Ein Tizian!', von dem ein Dutzend Meisterwerke ausführlich gedeutet, gewürdigt sind: Ein Aufruf zu genauerer Betrachtung des Bildes, zur Gewahrung seiner Schönheit, dass es sehenswert ist, beachtenswert, bedeutsam. Und diese Aufgabe, diese Bestimmung der Bilder ist dann prototypisch, wie es sich gehört, am Beispiel des vorderhand ersten Menschenbildes zu veranschaulichen versucht worden, des vierzigtausend Jahre alten Löwenmanns aus der Schwäbischen Alb, und danach an weiteren, nahezu einhundert Menschenbildern, später zunehmend Selbstporträts von Malern; angefangen mit den Pharaonen des Alten Ägypten und Herrschern Mesopotamiens, über Menschenbildnisse aus Kreta und Etrurien, dem antiken Griechenland und alten Rom, von Shiva und Buddha, von Christus und der Gottesmutter Maria, aus Renaissance und Neuzeit bis hin zur Gegenwart. Aber prototypisch, exemplarisch ist dies Mimesis-Bild-Vorhaben und dessen erwünschtes Ergebnis, wie gesagt, bereits mittels des allerersten, kunstgeschaffenen Bildes vom Menschen, des elfenbeinernen Löwenmanns zu beglaubigen und zu verdeutlichen versucht worden; vorbereitet durch eine hypothetisch vorausgesetzte, vorherige 'Mimesis in vivo', die leibhaftige Darstellung eines Löwen durch den, der diesen zur Strecke gebracht hatte, mit aufgesetztem Löwenkopf und übergezogenem Löwenfell; der nachmaligen, imitatorisch-ritualisierten Löwennachahmung der gesamten Gruppe, Ursprung, Vorform des Kunstwerks; und mithin zuletzt dem Sinnbild, Vorbild in Gestalt der dauerhaften Löwenmann-Statuette, ein artifizielles Angebot zur empathischen Identifizierung für die gesamte Gemeinschaft, das nachhaltige, bedeutsame Vermächtnis eines menschgeschaffenen Kunstwerks, aber alle Nicht-Löwen-Menschen strikt ausschließend. Und dies fatale Verhängnis von Inklusivität/Exklusivität mit seltenen, schätzenswertesten Ausnahmen von Wünschbarkeiten all-inklusiver Sinn- und Vorbilder von Menschenwesen und -würde ist danach an Beispielen von bedeutenden Meisterwerken der bildenden Kunst durch die bisherigen Epochen von Menschenbildnissen weiterverfolgt worden, bis diese in der Neuzeit, im letzten Kapitel 'Rückblick und Ausblick' behandelt, mit wachsendem Interesse der Künstler nicht länger an einer erhöhenden Darstellung der Naturwirklichkeit, sondern ihres eigenen Ansehens zu verschwinden drohen und schließlich das Interesse an Kunstbildern überhaupt verloren geht, nachdem das elementare Abbildungs-Geschäft von der technologischen, massenhaften Bilderproduktion wahrgenommen wird und dadurch ebenfalls die Sinn- und Vorbildfunktion von Menschenbildnissen abhandengekommen ist, die bedeutsam etwas zu sehen, zu denken, zu erleben gaben und zur Nachfolge aufriefen, zur Selbstverwirklichung: Werde, der Du bist.
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Taschenbuch. Condición: Neu. Das Bild des Menschen im Spiegel der Kunst - Band 4 | Von der Steinzeit bis zur Gegenwart | Wilfried Kuckartz | Taschenbuch | 694 S. | Deutsch | 2025 | Pro Business | EAN 9783960041719 | Verantwortliche Person für die EU: Westarp Verlagsservicegesellschaft mbH, Kirchstr. 5, 39326 Hohenwarsleben, prod…ukthaftung[at]westarp[dot]de | Anbieter: preigu.
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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware -Angezeigt erschien, zum Zweck einer gründlichen Beantwortung der Frage nach dem 'Bild des Menschen im Spiegel der Kunst' in diesem abschließenden vierten Band zurückzugehen auf die beiden ersten Kunstphilosophen, Platon und Aristoteles, deren Mimesis-Theorie länger als 2000 Jahre bis zum Beg…inn des vergangenen Jahrhunderts das fraglose Selbstverständnis der bildenden Künstler ausgemacht hat. Die lat. Version des Aristoteles 'Ars imitatur naturam', die 'Kunst ahmt die Natur nach' ist denn auch der Titel des ersten Kapitels gewesen. Von Platon war grundsätzlich zu lernen, dass Bilder nur ein 'Schein der Wirklichkeit' sind, genauso noch Schiller, und von Aristoteles dank geistreicher Verwendung der griech. Begriffe téchne (Handwerk und Kunst) und poieín (machen; Poesie), dass auch Kunstwerke vom Ende (télos), von der beabsichtigten Wirkung her zu begreifen sind, so wie Häuser zum Zweck des geschützten Darin-Wohnens gemacht werden und Schuhe zu bequemem Darin- Gehen - und Bilder, ja wozu sollen die denn gut sein Was ist der teleologische Sinn und Zweck, der Nutzwert der sprichwörtlich 'Schönen Kunst' Das Wesentliche war hier Platos Lehre von Wesen und Eros-Wirkung der Schönheit zu verdanken: Schöne Bilder sind ansehnlich, attraktiv, ansprechend, zusagend, liebenswert, sollen für sich einnehmen, sind wohltuend.Das alles war natürlich zu begründen und im zweiten, anthropologischen Kapitel 'Homo pictor' genauer zu erklären, des 'Kunst schaffenden Menschen', um sich des teleologischen Sinns auch von Kunstwerken zu versichern, von deren beabsichtigten Wirkungen, ihrer Wünschbarkeiten. Dazu erschien ein kurzer Abriss der mit Werkzeugen zu Nutzen und Gebrauch produzierten Werke und Waffen von 'Homo faber' angebracht, von den ersten aufgerafften, noch unbearbeiteten, zur Abwehr von Fresskonkurrenten genutzten Steinen bis hin zur Selbstdomestizierung im selbstgeschaffenen Haus der Kultur, dessen Vollzugsprinzip die 'actio per distans' war, die mit Werken und Waffen erreichte Distanzierung von der wilden Natur, die Er- und Einrichtung eines künstlichen, sekundären Lebensmilieus. Und die schicksalhafte 'actio per distans', die den Menschen wirksam vor der Welt verwahrt, sie ihm verfügbar gemacht hat, ist die Wortsprache gewesen, die es ihm ermöglichte, sich die Wirklichkeit symbolisch und schließlich handgreiflich, technologisch anzueignen.Von da her erschien der weitere Schritt zum dritten Kapitel 'Bildermacher' genügend vorbereitet für Überlegungen zur wesentlichen Funktion von Bildern, der Vergegenwärtigung von Abwesendem und Repräsentation der Wirklichkeit. Auf den Bildern der Maler ist die Welt zugleich ähnlich und unähnlich wiedergegeben, ist ein Auszug aus ihr in einen Rahmen gebracht und wird sich bei dessen Wiedergabe auf für das jeweilige Wirkliche sinnlich-signifikante Eigentümlichkeiten beschränkt und sind diese bedachtsam so ausgewählt, dass sie etwas provozieren wie ein 'Sieh da!', 'Ein Tizian!', von dem ein Dutzend Meisterwerke ausführlich gedeutet, gewürdigt sind: Ein Aufruf zu genauerer Betrachtung des Bildes, zur Gewahrung seiner Schönheit, dass es sehenswert ist, beachtenswert, bedeutsam. Und diese Aufgabe, diese Bestimmung der Bilder ist dann prototypisch, wie es sich gehört, am Beispiel des vorderhand ersten Menschenbildes zu veranschaulichen versucht worden, des vierzigtausend Jahre alten Löwenmanns aus der Schwäbischen Alb, und danach an weiteren, nahezu einhundert Menschenbildern, später zunehmend Selbstporträts von Malern; angefangen mit den Pharaonen des Alten Ägypten und Herrschern Mesopotamiens, über Menschenbildnisse aus Kreta und Etrurien, dem antiken Griechenland und alten Rom, von Shiva und Buddha, von Christus und der Gottesmutter Maria, aus Renaissance und Neuzeit bis hin zur Gegenwart. Aber prototypisch, exemplarisch ist dies Mimesis-Bild-Vorhaben und dessen erwünschtes Ergebnis, wie gesagt, bereits mittels des allerersten, kunstgeschaffenen Bildes vom Menschen, des elfenbeinernen Löwenmanns zu beglaubigen und zu verdeutlichen versucht worden; vorbereitet durch eine hypothetisch vorausgesetzte, vorherige 'Mimesis in vivo', die leibhaftige Darstellung eines Löwen durch den, der diesen zur Strecke gebracht hatte, mit aufgesetztem Löwenkopf und übergezogenem Löwenfell; der nachmaligen, imitatorisch-ritualisierten Löwennachahmung der gesamten Gruppe, Ursprung, Vorform des Kunstwerks; und mithin zuletzt dem Sinnbild, Vorbild in Gestalt der dauerhaften Löwenmann-Statuette, ein artifizielles Angebot zur empathischen Identifizierung für die gesamte Gemeinschaft, das nachhaltige, bedeutsame Vermächtnis eines menschgeschaffenen Kunstwerks, aber alle Nicht-Löwen-Menschen strikt ausschließend. Und dies fatale Verhängnis von Inklusivität/Exklusivität mit seltenen, schätzenswertesten Ausnahmen von Wünschbarkeiten all-inklusiver Sinn- und Vorbilder von Menschenwesen und -würde ist danach an Beispielen von bedeutenden Meisterwerken der bildenden Kunst durch die bisherigen Epochen von Menschenbildnissen weiterverfolgt worden, bis diese in der Neuzeit, im letzten Kapitel 'Rückblick und Ausblick' behandelt, mit wachsendem Interesse der Künstler nicht länger an einer erhöhenden Darstellung der Naturwirklichkeit, sondern ihres eigenen Ansehens zu verschwinden drohen und schließlich das Interesse an Kunstbildern überhaupt verloren geht, nachdem das elementare Abbildungs-Geschäft von der technologischen, massenhaften Bilderproduktion wahrgenommen wird und dadurch ebenfalls die Sinn- und Vorbildfunktion von Menschenbildnissen abhandengekommen ist, die bedeutsam etwas zu sehen, zu denken, zu erleben gaben und zur Nachfolge aufriefen, zur Selbstverwirklichung: Werde, der Du bist! 601 pp. Deutsch.













