Petra bentele (13 resultados)

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Taschenbuch. Condición: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 1992 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Technische Universität Darmstadt (Gesellschaft- und Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Realistisches Erzählen im 19. Jahrhundert, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die sogenannte Gründerzeit , in die Gerhart Hauptmann (1862-1946) hineingeboren wurde, war bestimmt gewesen durch einen tiefgreifenden Prozess geistiger und zugleich politischer Umwälzungen. Die moderne Wissenschaft, die Entwicklungen der modernen Technik und die durch die Industrialisierung sich ergebenden gesellschaftlichen Veränderungen prägten das Bewusstsein dieser Zeit. Vor diesem Hintergrund wuchs die Generation der Realisten und nachfolgenden Naturalisten heran. Was ihre Erfahrungen betraf, waren sie von den Vorstellungen des Idealismus grundsätzlich verschieden. Man erkannte, dass man in einer neuen Zeit lebte und dass diese neue Zeit ihren eigenen Gesetzen zu folgen hatte. Die Naturwissenschaften lieferten ihnen ein Modell für die Erkenntnis der Wirklichkeit und die Metaphysik als Grundlage geistiger Auseinandersetzung war nicht mehr relevant. Darwin, Haeckel, Marx, Feuerbach und die Psychoanalyse Sigmund Freuds wurden zu den geistigen Vorbildern dieser Künstlergeneration. Auch Gerhart Hauptmann war ein Kind dieser Zeit. Das belegt bereits sein Frühwerk, die novellistische Studie Bahnwärter Thiel , die in der Zerstörung des idealistischen Bildes vom freien harmonischen Menschen eine andere, realistische Anschauung freilegt, die die Gefährdungen und Abgründe, das Triebhafte im Menschen begreift. Hauptmann war bis dahin noch kaum bekannt gewesen; erst die Uraufführung seines ersten Dramas Vor Sonnenaufgang machte ihn 1889 zum Repräsentanten der jungen naturalistischen Literaturbewegung. Bahnwärter Thiel hingegen bezeichnet eine Schwellensituation in der neueren Geschichte des deutschen Erzählens, bei der die Frage in den Vordergrund rücken soll, inwieweit Hauptmann in seiner novellistische(n) Studie den poetischen Realismus des 19. Jahrhunderts fortsetzt Die Novelle entstand im Jahre 1887. Hauptmann hatte sich mit seiner Frau aus Berlin-Moabit zurückgezogen und in einer Villa am Stadtrand eingemietet. Er wollte sich mit schriftstellerischen Versuchen und privaten Studien beschäftigen. Das Vermögen seiner Frau ermöglichte ihm ein unabhängiges Leben. Die Welt seiner Erzählung bezog Hauptmann aus seiner unmittelbaren Umgebung in Erkner. Es ist die Welt der kleinen Leute , die er bei seinen Spaziergängen kennen gelernt hatte und die Natur des märkischen Kiefernwaldes, die den atmosphärischen Rahmen abgaben. Hauptmann berichtet selbst in der Autobiographie seiner Anfänge.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 1990 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,0, Hochschule Darmstadt (Gesellschaft-und Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Ursachen und Ausbruch des Ersten Weltkrieges, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 28. 6. 1914 wurde der österreichische Thronfolger Franz-Ferdinand von einem bosnischen Studenten namens G. Prinzip in Sarajewo erschossen. Solche Attentate auf 'Prominente' standen seit Jahrzehnten auf der Tagesordnung extremistischer Gruppierungen, um Aufmerksamkeit für die ihrer Meinung nach nationale oder soziale Ungerechtigkeit zu erzielen. Keiner dieser politischen Morde hatte bis zu diesem Zeitpunkt eine größere internationale Krise provoziert. In diesem Falle aber sollte der Ablauf des diplomatischen und politischen Geschehens nur sechs Wochen später von diesem individuellen Terrorakt zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges führen. Wie konnte das geschehen Kaum ein Problem der neueren Geschichte ist besser dokumentiert aber auch kontroverser interpretiert als der Ablauf der Julikrise 1914. Das beruht zum großen Teil darauf, dass die Kriegsschuldfrage von Anfang an große politische Bedeutung besaß. Nach Ende des Krieges schrieben die Siegermächte in Artikel 231 des Versailler Vertrages Deutschland die Schuld für den Kriegsausbruch zu. In Deutschland hingegen war der allgemeine Tenor, dass man in der Julikrise in Notwehr gehandelt habe, um in einem aufgezwungenen Defensivkampf die heranrollende russische 'Dampfwalze' aufzuhalten. In den dreißiger Jahren setzte sich die Auffassung von einem Parallelversagen der Regierungen durch, die, nach der Formel des britischen Premiers Lloyd George, letztlich alle in den Krieg 'hineingeschlittert' seien. Zu nachhaltigen Veränderungen in der historischen Forschung kam es im Jahre 1961 mit dem Buch des Hamburger Historikers Fritz Fischer 'Griff nach der Weltmacht'. Fischers Arbeit zeigte nicht nur das Ausmaß der deutschen Kriegsziele im Ersten Weltkrieg, sondern unterstellte auch, dass die deutsche Reichsleitung bewusst in den Krieg eingetreten war, um diese zu verwirklichen. Deutschland habe, im Zuge des Attentats von Sarajewo, die Chance genutzt, einen seit Jahren geplanten Hegemonialkrieg in Europa zu führen, dessen Ziele sich im Rahmen des sogenannten Septemberprogramms von 1914 widerspiegelten. Diese, in ihrer Beweisführung heftig umstrittenen These, löste eine jahrzehntelange, tiefgreifende Kontroverse aus, in deren Verlauf nicht nur die theoretischen und empirischen Schwachstellen der Fischer-These korrigiert, sondern auch apologetische Interpretationen der Julikrise 1914 und der Scheinkonsens der Zwischenkriegszeit durch neue rationale Analysen abgelöst wurden. In diesem Rahmen konzentriert sich diese Arbeit nicht auf die mittel- und langfristigen Ursprünge des Ersten Weltkrieges, sondern auf die unmittelbaren Ursachen, die zum Ausbruch dieses bestimmten Krieges zu diesem bestimmten Zeitpunkt führten. Neben einer kompakten Darstellung der Chronologie der Ereignisse jener Tage, sowie der Handlungen und Äußerungen von Regierungsmitgliedern, Botschaftern und Militärs der unmittelbar beteiligten Länder, soll ein weiterer Schwerpunkt auf das Kalkül gelegt werden, dass der deutschen Politik in der Julikrise 1914 zugrunde lag.…

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Condición: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 1990 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,0, Hochschule Darmstadt (Gesellschaft-und Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Ursachen und Ausbruch des Ersten Weltkrieges, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 28. 6. 1914 wurde der österreichische Thronfolger Franz-Ferdinand von einem bosnischen Studenten namens G. Prinzip in Sarajewo erschossen. Solche Attentate auf ¿Prominente¿ standen seit Jahrzehnten auf der Tagesordnung extremistischer Gruppierungen, um Aufmerksamkeit für die ihrer Meinung nach nationale oder soziale Ungerechtigkeit zu erzielen. Keiner dieser politischen Morde hatte bis zu diesem Zeitpunkt eine größere internationale Krise provoziert. In diesem Falle aber sollte der Ablauf des diplomatischen und politischen Geschehens nur sechs Wochen später von diesem individuellen Terrorakt zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges führen. Wie konnte das geschehen? Kaum ein Problem der neueren Geschichte ist besser dokumentiert aber auch kontroverser interpretiert als der Ablauf der Julikrise 1914. Das beruht zum großen Teil darauf, dass die Kriegsschuldfrage von Anfang an große politische Bedeutung besaß. Nach Ende des Krieges schrieben die Siegermächte in Artikel 231 des Versailler Vertrages Deutschland die Schuld für den Kriegsausbruch zu. In Deutschland hingegen war der allgemeine Tenor, dass man in der Julikrise in Notwehr gehandelt habe, um in einem aufgezwungenen Defensivkampf die heranrollende russische ¿Dampfwalze¿ aufzuhalten. In den dreißiger Jahren setzte sich die Auffassung von einem Parallelversagen der Regierungen durch, die, nach der Formel des britischen Premiers Lloyd George, letztlich alle in den Krieg ¿hineingeschlittert¿ seien. Zu nachhaltigen Veränderungen in der historischen Forschung kam es im Jahre 1961 mit dem Buch des Hamburger Historikers Fritz Fischer ¿Griff nach der Weltmacht¿. Fischers Arbeit zeigte nicht nur das Ausmaß der deutschen Kriegsziele im Ersten Weltkrieg, sondern unterstellte auch, dass die deutsche Reichsleitung bewusst in den Krieg eingetreten war, um diese zu verwirklichen. Deutschland habe, im Zuge des Attentats von Sarajewo, die Chance genutzt, einen seit Jahren geplanten Hegemonialkrieg in Europa zu führen, dessen Ziele sich im Rahmen des sogenannten Septemberprogramms von 1914 widerspiegelten. Diese, in ihrer Beweisführung heftig umstrittenen These, löste eine jahrzehntelange, tiefgreifende Kontroverse aus, in deren Verlauf nicht nur die theoretischen und empirischen Schwachstellen der Fischer-These korrigiert, sondern auch apologetische Interpretationen der Julikrise 1914 und der Scheinkonsens der Zwischenkriegszeit durch neue rationale Analysen abgelöst wurden. In diesem Rahmen konzentriert sich diese Arbeit nicht auf die mittel- und langfristigen Ursprünge des Ersten Weltkrieges, sondern auf die unmittelbaren Ursachen, die zum Ausbruch dieses bestimmten Krieges zu diesem bestimmten Zeitpunkt führten. Neben einer kompakten Darstellung der Chronologie der Ereignisse jener Tage, sowie der Handlungen und Äußerungen von Regierungsmitgliedern, Botschaftern und Militärs der unmittelbar beteiligten Länder, soll ein weiterer Schwerpunkt auf das Kalkül gelegt werden, dass der deutschen Politik in der Julikrise 1914 zugrunde lag.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 1992 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Technische Universität Darmstadt (Gesellschaft- und Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Realistisches Erzählen im 19. Jahrhundert, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die sogenannte Gründerzeit , in die Gerhart Hauptmann (1862-1946) hineingeboren wurde, war bestimmt gewesen durch einen tiefgreifenden Prozess geistiger und zugleich politischer Umwälzungen. Die moderne Wissenschaft, die Entwicklungen der modernen Technik und die durch die Industrialisierung sich ergebenden gesellschaftlichen Veränderungen prägten das Bewusstsein dieser Zeit. Vor diesem Hintergrund wuchs die Generation der Realisten und nachfolgenden Naturalisten heran. Was ihre Erfahrungen betraf, waren sie von den Vorstellungen des Idealismus grundsätzlich verschieden. Man erkannte, dass man in einer neuen Zeit lebte und dass diese neue Zeit ihren eigenen Gesetzen zu folgen hatte. Die Naturwissenschaften lieferten ihnen ein Modell für die Erkenntnis der Wirklichkeit und die Metaphysik als Grundlage geistiger Auseinandersetzung war nicht mehr relevant. Darwin, Haeckel, Marx, Feuerbach und die Psychoanalyse Sigmund Freuds wurden zu den geistigen Vorbildern dieser Künstlergeneration. Auch Gerhart Hauptmann war ein Kind dieser Zeit. Das belegt bereits sein Frühwerk, die novellistische Studie Bahnwärter Thiel , die in der Zerstörung des idealistischen Bildes vom freien harmonischen Menschen eine andere, realistische Anschauung freilegt, die die Gefährdungen und Abgründe, das Triebhafte im Menschen begreift. Hauptmann war bis dahin noch kaum bekannt gewesen; erst die Uraufführung seines ersten Dramas Vor Sonnenaufgang machte ihn 1889 zum Repräsentanten der jungen naturalistischen Literaturbewegung. Bahnwärter Thiel hingegen bezeichnet eine Schwellensituation in der neueren Geschichte des deutschen Erzählens, bei der die Frage in den Vordergrund rücken soll, inwieweit Hauptmann in seiner novellistische(n) Studie den poetischen Realismus des 19. Jahrhunderts fortsetzt Die Novelle entstand im Jahre 1887. Hauptmann hatte sich mit seiner Frau aus Berlin-Moabit zurückgezogen und in einer Villa am Stadtrand eingemietet. Er wollte sich mit schriftstellerischen Versuchen und privaten Studien beschäftigen. Das Vermögen seiner Frau ermöglichte ihm ein unabhängiges Leben. Die Welt seiner Erzählung bezog Hauptmann aus seiner unmittelbaren Umgebung in Erkner. Es ist die Welt der kleinen Leute , die er bei seinen Spaziergängen kennen gelernt hatte und die Natur des märkischen Kiefernwaldes, die den atmosphärischen Rahmen abgaben. Hauptmann berichtet selbst in der Autobiographie seiner Anfänge: 20 pp. Deutsch. …

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Taschenbuch. Condición: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 1990 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,0, Hochschule Darmstadt (Gesellschaft-und Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Ursachen und Ausbruch des Ersten Weltkrieges, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 28. 6. 1914 wurde der österreichische Thronfolger Franz-Ferdinand von einem bosnischen Studenten namens G. Prinzip in Sarajewo erschossen. Solche Attentate auf 'Prominente' standen seit Jahrzehnten auf der Tagesordnung extremistischer Gruppierungen, um Aufmerksamkeit für die ihrer Meinung nach nationale oder soziale Ungerechtigkeit zu erzielen. Keiner dieser politischen Morde hatte bis zu diesem Zeitpunkt eine größere internationale Krise provoziert. In diesem Falle aber sollte der Ablauf des diplomatischen und politischen Geschehens nur sechs Wochen später von diesem individuellen Terrorakt zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges führen. Wie konnte das geschehen Kaum ein Problem der neueren Geschichte ist besser dokumentiert aber auch kontroverser interpretiert als der Ablauf der Julikrise 1914. Das beruht zum großen Teil darauf, dass die Kriegsschuldfrage von Anfang an große politische Bedeutung besaß. Nach Ende des Krieges schrieben die Siegermächte in Artikel 231 des Versailler Vertrages Deutschland die Schuld für den Kriegsausbruch zu. In Deutschland hingegen war der allgemeine Tenor, dass man in der Julikrise in Notwehr gehandelt habe, um in einem aufgezwungenen Defensivkampf die heranrollende russische 'Dampfwalze' aufzuhalten. In den dreißiger Jahren setzte sich die Auffassung von einem Parallelversagen der Regierungen durch, die, nach der Formel des britischen Premiers Lloyd George, letztlich alle in den Krieg 'hineingeschlittert' seien. Zu nachhaltigen Veränderungen in der historischen Forschung kam es im Jahre 1961 mit dem Buch des Hamburger Historikers Fritz Fischer 'Griff nach der Weltmacht'. Fischers Arbeit zeigte nicht nur das Ausmaß der deutschen Kriegsziele im Ersten Weltkrieg, sondern unterstellte auch, dass die deutsche Reichsleitung bewusst in den Krieg eingetreten war, um diese zu verwirklichen. Deutschland habe, im Zuge des Attentats von Sarajewo, die Chance genutzt, einen seit Jahren geplanten Hegemonialkrieg in Europa zu führen, dessen Ziele sich im Rahmen des sogenannten Septemberprogramms von 1914 widerspiegelten. Diese, in ihrer Beweisführung heftig umstrittenen These, löste eine jahrzehntelange, tiefgreifende Kontroverse aus, in deren Verlauf nicht nur die theoretischen und empirischen Schwachstellen der Fischer-These korrigiert, sondern auch apologetische Interpretationen der Julikrise 1914 und der Scheinkonsens der Zwischenkriegszeit durch neue rationale Analysen abgelöst wurden. In diesem Rahmen konzentriert sich diese Arbeit nicht auf die mittel- und langfristigen Ursprünge des Ersten Weltkrieges, sondern auf die unmittelbaren Ursachen, die zum Ausbruch dieses bestimmten Krieges zu diesem bestimmten Zeitpunkt führten. Neben einer kompakten Darstellung der Chronologie der Ereignisse jener Tage, sowie der Handlungen und Äußerungen von Regierungsmitgliedern, Botschaftern und Militärs der unmittelbar beteiligten Länder, soll ein weiterer Schwerpunkt auf das Kalkül gelegt werden, dass der deutschen Politik in der Julikrise 1914 zugrunde lag. 44 pp. Deutsch. …

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Taschenbuch. Condición: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 1994 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg, Note: 1,0, Technische Universität Darmstadt (Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Seminar: 'Geschichte in Film und Fernsehen', Sprache: Deutsch, Abstract: In seiner 1974 erschienenen Hitler-Biographie vertritt Joachim Fest die These, dass diese immer noch unfassbare Karriere vom Postkartenmaler und Gefreiten des I. Weltkrieges zum Herrn über Europa und Herausforderer der ganzen Welt erst möglich geworden sei, durch die Ängste, Protestgefühle und Hoffnungen der Zeit, deren Spiegelbild Hitler war, deren Stimmungen er aufnahm, bündelte, denen er Ziel und Richtung gab. Der Dokumentarfilm ¿Hitler - Eine Karriere¿ von Joachim Fest und Christian Herrendoerfer sollte diese These illustrieren.Die Uraufführung fand im Jahre 1977 als Sondervorführung im Wettbewerb der XXVII Internationalen Filmfestspiele in West-Berlin statt. Anspruch des Films war es immerhin, wie im Programmheft der Berlinale formuliert, die Zeit Hitlers ¿unvoreingenommen, sachlich und rational¿ zu zeigen. Vermittelt werden sollte die Faszination der Karriere Hitlers, ohne ¿in Versuchung zu geraten, dieser zu erliegen.¿ Dieser Film, so wurde vollmundig erklärt, ¿manipuliere unsere Geschichte nicht. Er verkläre sie auch nicht. Er erkläre und das gleichermaßen denen, die Hitler erlebt als auch denen, die ihn nicht erlebt hatten. Er solle helfen diese Zeit, ohne die sonst übliche Voreingenommenheit, dokumentarisch zu betrachten.¿Diesem Anspruch ist jedoch die Dokumentation ¿Hitler - Eine Karriere¿ nicht gerecht geworden. Trotz des FBW Prädikats, ¿Besonders wertvoll¿, wurde weder ein glaubwürdiges, noch ein historiographisch zuverlässiges Bild von Hitler und seiner Epoche entworfen. Das trifft sowohl auf der Ebene der medialen Präsentationsformen des Films (Bildmaterial, Ton, etc.) als auch auf den historischen Informationsgehalt zu, wie im Folgenden aufgezeigt werden wird.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 24 pp. Deutsch. …

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Taschenbuch. Condición: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 1990 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Erster Weltkrieg, Weimarer Republik, Note: 1,0, Hochschule Darmstadt (Gesellschaft-und Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Ursachen und Ausbruch des Ersten Weltkrieges, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 28. 6. 1914 wurde der österreichische Thronfolger Franz-Ferdinand von einem bosnischen Studenten namens G. Prinzip in Sarajewo erschossen. Solche Attentate auf ¿Prominente¿ standen seit Jahrzehnten auf der Tagesordnung extremistischer Gruppierungen, um Aufmerksamkeit für die ihrer Meinung nach nationale oder soziale Ungerechtigkeit zu erzielen. Keiner dieser politischen Morde hatte bis zu diesem Zeitpunkt eine größere internationale Krise provoziert. In diesem Falle aber sollte der Ablauf des diplomatischen und politischen Geschehens nur sechs Wochen später von diesem individuellen Terrorakt zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges führen. Wie konnte das geschehen Kaum ein Problem der neueren Geschichte ist besser dokumentiert aber auch kontroverser interpretiert als der Ablauf der Julikrise 1914. Das beruht zum großen Teil darauf, dass die Kriegsschuldfrage von Anfang an große politische Bedeutung besaß. Nach Ende des Krieges schrieben die Siegermächte in Artikel 231 des Versailler Vertrages Deutschland die Schuld für den Kriegsausbruch zu. In Deutschland hingegen war der allgemeine Tenor, dass man in der Julikrise in Notwehr gehandelt habe, um in einem aufgezwungenen Defensivkampf die heranrollende russische ¿Dampfwalze¿ aufzuhalten. In den dreißiger Jahren setzte sich die Auffassung von einem Parallelversagen der Regierungen durch, die, nach der Formel des britischen Premiers Lloyd George, letztlich alle in den Krieg ¿hineingeschlittert¿ seien. Zu nachhaltigen Veränderungen in der historischen Forschung kam es im Jahre 1961 mit dem Buch des Hamburger Historikers Fritz Fischer ¿Griff nach der Weltmacht¿.Fischers Arbeit zeigte nicht nur das Ausmaß der deutschen Kriegsziele im Ersten Weltkrieg, sondern unterstellte auch, dass die deutsche Reichsleitung bewusst in den Krieg eingetreten war, um diese zu verwirklichen. Deutschland habe, im Zuge des Attentats von Sarajewo, die Chance genutzt, einen seit Jahren geplanten Hegemonialkrieg in Europa zu führen, dessen Ziele sich im Rahmen des sogenannten Septemberprogramms von 1914 widerspiegelten. Diese, in ihrer Beweisführung heftig umstrittenen These, löste eine jahrzehntelange, tiefgreifende Kontroverse aus, in deren Verlauf nicht nur die theoretischen und empirischen Schwachstellen der Fischer-These korrigiert, sondern auch apologetische Interpretationen der Julikrise 1914 und der Scheinkonsens der Zwischenkriegszeit durch neue rationale Analysen abgelöst wurden.In diesem Rahmen konzentriert sich diese Arbeit nicht auf die mittel- und langfristigen Ursprünge des Ersten Weltkrieges, sondern auf die unmittelbaren Ursachen, die zum Ausbruch dieses bestimmten Krieges zu diesem bestimmten Zeitpunkt führten. Neben einer kompakten Darstellung der Chronologie der Ereignisse jener Tage, sowie der Handlungen und Äußerungen von Regierungsmitgliedern, Botschaftern und Militärs der unmittelbar beteiligten Länder, soll ein weiterer Schwerpunkt auf das Kalkül gelegt werden, dass der deutschen Politik in der Julikrise 1914 zugrunde lag.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 44 pp. Deutsch. …

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Taschenbuch. Condición: Neu. Eine novellistische Studie zu Gerhart Hauptmann: "Bahnwärter Thiel" | Petra Bentele | Taschenbuch | 20 S. | Deutsch | 2008 | GRIN Verlag | EAN 9783640138036 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu Print on Demand.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Julikrise 1914 | Petra Bentele | Taschenbuch | 44 S. | Deutsch | 2008 | GRIN Verlag | EAN 9783640138654 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu Print on Demand.