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Paperback. Condición: new. Paperback. In einer Zukunft, in der kuenstliche Intelligenzen jeden Wunsch kennen, scheint nichts dem Zufall ueberlassen zu sein.Die Aufgabe einer jungen Controllerin ist es, Reisen anderer Menschen so zu gestalten, dass diese auf Gefuehle stossen, die der modernen, sterilen Welt entzogen wurden.Zwischen einer perfekten Welt, tiefen Gefuehlen und einer allgegenwaertigen KI entdeckt die Controllerin Hinweise auf ein vertuschtes Weltraumprojekt und auf ein politisches Geheimnis, das nicht ans Licht kommen darf.Je naeher sie der Wahrheit kommt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Realitaet und Inszenierung. Und zwischen Lust und Gefahr.DAS VERBOT - eine atemberaubende Mischung aus sinnlicher Intensitaet und futuristischem Nervenkitzel. Wie viel Kontrolle sind wir bereit, aus der Hand zu geben? EIN SCIENCE-FICTION-ROMAN Leseproben: (1) Doch ich war nicht allein. Ich wusste es, ich fuehlte es. Eine Art inneres Echo begleitete mich. Immer wieder waren da Bewegungen am Rand meines Blickfelds. Ich taeuschte eine Route an. Schlug mich durch einen schmalen, steinigen Pfad, den ich nur halb beschritt, um mich dann im rechten Winkel abzusetzen, querfeldein ueber verwitterte Platten. Die Taeuschung hatte nur einen Zweck. Falls sie mich verfolgten, sollten sie nicht wissen, was ich wusste oder wohin ich wirklich wollte.Einmal hoerte ich ein Surren, kaum lauter als das Summen eines Insekts. Ich blickte auf, und fuer einen Moment reflektierte etwas in der Luft. Ich duckte mich unter einen Felsvorsprung und wartete. Zwei Minuten. Drei. Ich kroch rueckwaerts und versuchte, so gut es ging, meine Spuren zu verwischen.(2) Der Geruch von Rauch kam verspaetet, fast wie bei einem Gewitter, dessen Blitz man laengst gesehen hat, ehe der Donner einen erreicht. Der Geruch erinnerte mich an das Holz meines alten Kinderzimmers, das nach den Sommern in der Hitzekuppel immer diesen schweflig-trockenen Duft verstroemte. Und ich war wieder klein. Acht vielleicht. Oder neun. In einem Zimmer, das zu gross war fuer meine kleine Person und zu leer fuer meine Fragen. Ich hatte gezeichnet. Ein paar Planeten, Raumschiffe oder ein Flug zum Mars. Mein Vater hatte nichts gesagt. Nur genickt. Irgendwann nahm er das Bild und steckte es in eine Schublade, in der ich es spaeter nicht mehr fand.Ich erinnerte mich an die Schule. An den Moment, als ein Mitschueler in der Gruppe fragte, was mit der Marsmission wirklich passiert sei. Noch am selben Tag wurde er aus dem Unterricht genommen. Danach war sein Platz leer. Wir redeten nicht darueber. Wir hatten gelernt, dass Fragen gefaehrlich waren.Einmal hatte ich versucht, das Thema im Unterricht anzuschneiden. Ich erinnerte mich an das Gefuehl in meiner Brust. Es war Stolz, vielleicht sogar ein wenig Mut. Doch die Reaktion war nicht vom Lehrer gekommen. Es waren meine Mitschueler gewesen. Die Art, wie sie zu atmen aufhoerten. Der Blick von Lea, meiner Sitznachbarin, der mich traf wie eine Klinge. Und dann das Fluestern am Ende der Stunde, an der Tuer. Ich wusste nicht, wer etwas sagte. Aber ich wusste, dass es weitergegeben wurde. Ich spuerte es in der Art, wie sich am naechsten Tag die Atmosphaere im Raum veraenderte. Wie der Lehrer mir zu lange nicht mit den Augen begegnete. Wie das Gespraech, in das ich gebeten wurde, schon vorbereitet war. Es sei besser, sich auf gegenwaertige Themen zu konzentrieren. Auf reale Aufgaben. Auf konstruktive Projekte.Danach sprach ich nie wieder laut ueber den Mars. Ich hoerte auf zu zeichnen. This item is printed on demand. Shipping may be from our UK warehouse or from our Australian or US warehouses, depending on stock availability. …