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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware - Auguste Renoir hat seinen jüngeren Bruder, Edmond Renoir (1849-1944), der - Journalist von Beruf - im Jahre 1879 einen Brief verfasst, mit dem er in einer angesehenen Pariser Zeitschrift für die erste Einzelausstellung des Bruders wirbt. Dieser Brief ist so liebevoll, heiter und zugleich informativ, dass man auf schönste Weise in die vergangene Welt der Kunst von Auguste Renoir transportiert wird.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware -Die Geschichte von Caroline: dem letzten Modell Alberto Giacomettis - seiner letzten großen Liebe!Caroline - das ist die letzte Geliebte, das letzte Modell Alberto Giacomettis. Zwischen Mai 1961 und Ende 1965, wenige Wochen vor seinem Tod, besucht sie ihn beinahe täglich in seinem Atelier. Es entstehen 20 Ölbilder, zahlreiche Zeichnungen und Grafiken und eine Bronzebüste, alles Porträts der jungen, lebenslustigen Frau. Nach einhelliger Expertenmeinung stellen sie das Summum der Kunst Giacomettis dar und gehören seit Jahren zu den teuersten Werken auf dem Kunstmarkt.Wer ist diese Frau Kein Kunsthistoriker, kein Giacometti-Spezialist, kein Museumsmensch ist dieser Frage je systematisch nachgegangen. Erst ein Schriftsteller, ein sensibler Mann mit offenen Augen, der sich in Giacometti-Ausstellungen immer wieder von Caroline-Porträts hinreißen ließ, kam auf die Idee, sich auf die Suche nach dem Modell zu begeben. Franck Maubert, Romancier und Kunsthistoriker, findet Caroline Tamagno - verarmt, kränklich und verbittert - in einem Billigwohnheim in Nizza, einem sogenannten HLM. Von der Kunstwelt vergessen, führt die Frau, die mit einem eifersüchtigen Zuhälter zusammenlebt, ein Leben gänzlich am Rande der Gesellschaft. Kein einziges Werk von Alberto Giacometti hat das ehemalige Modell erhalten oder nach dessen Tod geerbt.Einen halben Tag verbringt der Schriftsteller mit Caroline. Sein Bericht ist stupend. Herzergreifend, tieftraurig und anrührend - letztlich verrückt. Er offenbart eine Geschichte, die das Leben mit hartem Stift schrieb: die Geschichte einer flamboyanten Liebe, einer wahren Amour fou, und eines ebenso großen, schmerzhaften Verlustes nach dem Tod des Schweizer Bildhauers. Ohne Pathos und Larmoyanz, unsentimental und schnörkellos zeichnet Maubert diese Geschichte auf und wird damit auch der Kargheit, Strenge und Wahrheit der Werke Alberto Giacomettis gerecht.Mit dem 'Prix Renaudot Essai 2012' ausgezeichnet! 112 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware -Die Geschichte von Caroline: dem letzten Modell Alberto Giacomettis - seiner letzten großen Liebe!Caroline - das ist die letzte Geliebte, das letzte Modell Alberto Giacomettis. Zwischen Mai 1961 und Ende 1965, wenige Wochen vor seinem Tod, besucht sie ihn beinahe täglich in seinem Atelier. Es entstehen 20 Ölbilder, zahlreiche Zeichnungen und Grafiken und eine Bronzebüste, alles Porträts der jungen, lebenslustigen Frau. Nach einhelliger Expertenmeinung stellen sie das Summum der Kunst Giacomettis dar und gehören seit Jahren zu den teuersten Werken auf dem Kunstmarkt.Wer ist diese Frau Kein Kunsthistoriker, kein Giacometti-Spezialist, kein Museumsmensch ist dieser Frage je systematisch nachgegangen. Erst ein Schriftsteller, ein sensibler Mann mit offenen Augen, der sich in Giacometti-Ausstellungen immer wieder von Caroline-Porträts hinreißen ließ, kam auf die Idee, sich auf die Suche nach dem Modell zu begeben. Franck Maubert, Romancier und Kunsthistoriker, findet Caroline Tamagno - verarmt, kränklich und verbittert - in einem Billigwohnheim in Nizza, einem sogenannten HLM. Von der Kunstwelt vergessen, führt die Frau, die mit einem eifersüchtigen Zuhälter zusammenlebt, ein Leben gänzlich am Rande der Gesellschaft. Kein einziges Werk von Alberto Giacometti hat das ehemalige Modell erhalten oder nach dessen Tod geerbt.Einen halben Tag verbringt der Schriftsteller mit Caroline. Sein Bericht ist stupend. Herzergreifend, tieftraurig und anrührend - letztlich verrückt. Er offenbart eine Geschichte, die das Leben mit hartem Stift schrieb: die Geschichte einer flamboyanten Liebe, einer wahren Amour fou, und eines ebenso großen, schmerzhaften Verlustes nach dem Tod des Schweizer Bildhauers. Ohne Pathos und Larmoyanz, unsentimental und schnörkellos zeichnet Maubert diese Geschichte auf und wird damit auch der Kargheit, Strenge und Wahrheit der Werke Alberto Giacomettis gerecht.Mit dem 'Prix Renaudot Essai 2012' ausgezeichnet! 112 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware -Wie wird man (sehr) alt Louise Bourgeois (1911-2010), die franko-amerikanische Bildhauerin, hat immer behauptet, das Rezept sei, Kunst zu machen und die eigene Vergangenheit mit, wenn nötig, drastischen Mitteln aufzuarbeiten. Sie selbst, die 98 Jahre alt geworden ist, hat es exemplarisch vorgelebt. Im Gespräch mit Donald Kuspit, dem (weltberühmten) amerikanischen Kunstkritiker, schildert Bourgeois - von ihrer Biografie ausgehend - anschaulich und präzise, wie ihr dies gelungen ist. Sie erzählt von ihrer als zwiespältig erfahrenen Jugend in Frankreich, der tief empfundenen Einsamkeit, dem Ringen um Anerkennung in den ersten Jahren in den USA und wie sich der Erfolg mit der Zeit dann doch noch einstellte. Ihr Gesprächspartner, seit Jahren mit der Künstlerin bekannt, war dank psychoanalytischer Schulung und großer Sensibilität der geeignete Lotse auf diesem - Ende der 1980er Jahre durchgeführten - Gesprächsgang mit ihr.Wir legen dieses für das Verständnis der Künstlerin zentrale Gespräch, versehen mit zahlreichen Abbildungen, zum ersten Mal in vollständiger Fassung auf Deutsch in Buchform vor. 88 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware -Wie wird man (sehr) alt Louise Bourgeois (1911-2010), die franko-amerikanische Bildhauerin, hat immer behauptet, das Rezept sei, Kunst zu machen und die eigene Vergangenheit mit, wenn nötig, drastischen Mitteln aufzuarbeiten. Sie selbst, die 98 Jahre alt geworden ist, hat es exemplarisch vorgelebt. Im Gespräch mit Donald Kuspit, dem (weltberühmten) amerikanischen Kunstkritiker, schildert Bourgeois - von ihrer Biografie ausgehend - anschaulich und präzise, wie ihr dies gelungen ist. Sie erzählt von ihrer als zwiespältig erfahrenen Jugend in Frankreich, der tief empfundenen Einsamkeit, dem Ringen um Anerkennung in den ersten Jahren in den USA und wie sich der Erfolg mit der Zeit dann doch noch einstellte. Ihr Gesprächspartner, seit Jahren mit der Künstlerin bekannt, war dank psychoanalytischer Schulung und großer Sensibilität der geeignete Lotse auf diesem - Ende der 1980er Jahre durchgeführten - Gesprächsgang mit ihr.Wir legen dieses für das Verständnis der Künstlerin zentrale Gespräch, versehen mit zahlreichen Abbildungen, zum ersten Mal in vollständiger Fassung auf Deutsch in Buchform vor. 88 pp. Deutsch.…

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Buch. Condición: Neu. Neuware - Schuld, Vergebung, Angst - Themen, die schon manchen beschäftigt haben.So auch Werner Spies, wenn er den Entwurf zu einem Beichtstuhl betrachtet, den der französische Architekt Maurice Boille (1883-1966) 1907 bei einem Wettbewerb in Paris eingereicht hat. Ein Beichtstuhl, der mehr Angst vermittelt als die Gewissheit möglicher Vergebung. Zwei Jahre zuvor ist Frankreich laizistisch geworden, seitdem sind Kirche und Staat per Gesetz getrennt. Worauf also soll man bauen Was gilt Im selben Jahr - 1907 - arbeitet Pablo Picasso (1881-1973) an Les Demoiselles d'Avignon, einem Bild, das seine verstörende, seine revolutionäre Sprengkraft bis heute bewahrt hat. Was wird hier aufgeführt, was ist dargestellt Ein Bordell Woher die dunkle Zerrissenheit und Hässlichkeit Ist es, wie manche Exegeten es lesen, eine Beichte Zwei unverbunden nebeneinanderstehende Ereignisse im selben Jahr in derselben Stadt. Auf beiden jedoch scheint bereits der Schatten der kommenden Katastrophen zu liegen. Sieben Jahre später bricht der Erste Weltkrieg aus. Die fratzenhaften, zerrissenen, zum Teil angstverzerrten Gesichter von Boille und Picasso werden schreckliche Wirklichkeit!Und wie steht es heute mit den Möglichkeiten von Erlösung und Vergebung Wohin mit unserer Angst Finden wir (noch) Halt in der Kunst, heute, wo Religion den meisten nichts mehr gilt Fragen, die sich aus der Spies'schen Gegenüberstellung Boille - Picasso ergeben.Werner Spies, am 1. April 1937 in Tübingen geboren, ist ein großer Autor, ranggleich mit den bedeutendstenKunstautoren des 20. Jahrhunderts: mit Julius Meier-Graefe, Roger Fry, Clement Greenberg, Harold Rosenberg oder David Sylvester.Für diese Leistung wollen wir ihn ehren.Zum 80. Geburtstag von Werner Spies am 1. April 2017!Ein unveröffentlichter TextWir gratulieren herzlich.…

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Buch. Condición: Neu. Neuware - Kann man in aller Kürze viel, ja neues sagen Die Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts in knappen prägnanten Ausführungen so plastisch zusammenfassen, dass eine heutige Leserin, ein heutiger Leser das Gefühl hat, nach all den Ausstellungen und Filmen, Büchern, Katalogen, Übersichtswerken und Artikeln zum Thema noch etwas lernen zu können Und dies auf vergnügliche Weise Ja, es ist möglich. Jean Clair, der Gründer des Picasso-Museums in Paris, äußerst renommierter Kunsthistoriker, Museumsdirektor und -kurator, Buchautor, Essayist und Pamphletist, schafft es - auf brillante Weise. Er liebt die pointierte Aussage, er ist ein Meister der Verknappung. Gleichzeitig vertritt er gerne unorthodoxe Meinungen, im Unterschied zu Kollegen, die akademisch korrekt eher auf farb- und risikolose Neutralität setzen. Clair tritt frech, polarisierend und erfrischend auf. Dazu kommt der Umstand, dass er hier, in diesem - auf Deutsch zum ersten Mal zu lesenden - Gespräch gezwungen war, sich kurz zu fassen: vor dem überwältigenden Bergmassiv der modernen Kunstgeschichte stehend, nur die wirklich herausragenden Spitzen der Entwicklung, deren zentrale Merkmale beschreiben durfte. Diese Konzentration bedeutet - Gewinn für Leserin und Leser - maximale Fokussierung bei großer Tiefenschärfe.Jean Clair (geb. 1940) ist im deutschsprachigen Raum noch viel zu unbekannt. Das ist erstaunlich. Eine gute Gelegenheit, ihn über dieses elegante, reich illustrierte Mini-Büchlein kennenzulernen. Ins Deutsche übertragen durch die ausgezeichnete, unvergleichliche Übersetzerin aus München, Elisabeth Edl.Die Nummer 2 der erfolgreichen MiniBibliothek. …

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware -Sind die Bilder von Henri Matisse veraltet, nur weil sie vor Jahrzehnten gemalt worden sind Wenige würden hierauf mit Ja antworten. Ist eine Studie, welche die Werke von Matisse analysiert und über unbestreitbare Qualitäten verfügt, veraltet, nur weil sie vor bald 65 Jahren erschienen ist Manche würden dies vermuten.Es gibt Vermutungen, die falsch sind. Das zeigt - in vorliegender Anthologie - John Elderfield. Er hat das Opus von Alfred H. Barr: 'Matisse: His Art and His Public' von 1951 neu gelesen. Barr, Gründungsdirektor des Museum of Modern Art in New York, war als Kunsthistoriker so begabt wie als Pädagoge. Diese Doppelbegabung erweist sich - auf heute noch begeisternde Weise - auch in seinem Matisse-Buch.Vorliegende Publikation stellt 16 Klassiker der Kunstgeschichte aus den letzten hundert Jahren vor. Renommierte Kunsthistoriker, internationale Koryphäen ihres Faches, behandeln je eines der Werke. Sie gehen auf Genese und Kontext der Studien und auf die Vita ihrer jeweiligen Verfasser ein, geben aber auch der Frage Raum, ob der besprochene Klassiker heute noch Interesse beanspruchen darf. Richard Verdi etwa erinnerten an die epochale - im deutschen Sprachraum fast unbekannte - Studie von Roger Fry: 'Cézanne: A Study of His Development' von 1927. Boris Groys führt auf brilliante Weise in die ebenso brillianten Texte Clement Greenbergs in 'Art and Culture: Critical Essays' (1961) ein. Der Harvard-Historiker Jeffrey Hamburger stellt Hans Beltings zentrales Werk 'Bild und Kult' von 1990 vor.Geschichte muss, das ist ein Gemeinplatz, periodisch neu betrachtet werden. Das gilt auch für die Klassiker eines Faches. Manch Altes ist - manchmal zu Recht - vergangen. Doch gibt es auch Perlen, welche einer beglückenden Neuentdeckung harren. Diese Anthologie weist hier den Weg! 400 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware -Sind die Bilder von Henri Matisse veraltet, nur weil sie vor Jahrzehnten gemalt worden sind Wenige würden hierauf mit Ja antworten. Ist eine Studie, welche die Werke von Matisse analysiert und über unbestreitbare Qualitäten verfügt, veraltet, nur weil sie vor bald 65 Jahren erschienen ist Manche würden dies vermuten.Es gibt Vermutungen, die falsch sind. Das zeigt - in vorliegender Anthologie - John Elderfield. Er hat das Opus von Alfred H. Barr: 'Matisse: His Art and His Public' von 1951 neu gelesen. Barr, Gründungsdirektor des Museum of Modern Art in New York, war als Kunsthistoriker so begabt wie als Pädagoge. Diese Doppelbegabung erweist sich - auf heute noch begeisternde Weise - auch in seinem Matisse-Buch.Vorliegende Publikation stellt 16 Klassiker der Kunstgeschichte aus den letzten hundert Jahren vor. Renommierte Kunsthistoriker, internationale Koryphäen ihres Faches, behandeln je eines der Werke. Sie gehen auf Genese und Kontext der Studien und auf die Vita ihrer jeweiligen Verfasser ein, geben aber auch der Frage Raum, ob der besprochene Klassiker heute noch Interesse beanspruchen darf. Richard Verdi etwa erinnerten an die epochale - im deutschen Sprachraum fast unbekannte - Studie von Roger Fry: 'Cézanne: A Study of His Development' von 1927. Boris Groys führt auf brilliante Weise in die ebenso brillianten Texte Clement Greenbergs in 'Art and Culture: Critical Essays' (1961) ein. Der Harvard-Historiker Jeffrey Hamburger stellt Hans Beltings zentrales Werk 'Bild und Kult' von 1990 vor.Geschichte muss, das ist ein Gemeinplatz, periodisch neu betrachtet werden. Das gilt auch für die Klassiker eines Faches. Manch Altes ist - manchmal zu Recht - vergangen. Doch gibt es auch Perlen, welche einer beglückenden Neuentdeckung harren. Diese Anthologie weist hier den Weg! 400 pp. Deutsch.…

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Kartoniert / Broschiert. Condición: New. KlappentextAuguste Renoir hat seinen jüngeren Bruder, Edmond Renoir (1849-1944), der - Journalist von Beruf - im Jahre 1879 einen Brief verfasst, mit dem er in einer angesehenen Pariser Zeitschrift für die erste Einzelausstellu.

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware -Ethnologie ist - natürlich - eine Wissenschaft. In den Händen ihrer begabtesten Vertreter kann sie aber auch zur Kunst werden, ja, in Fällen wie diesem gar zu angewandter Kunst! Paul Stoller, der freche, afrikaverliebte amerikanische Kulturanthropologe, heute einer der renommiertesten Afrikanisten weltweit, wagte als junger Student in den 1970er und 1980er Jahren ein gefährliches Experiment. Er ließ sich in der westafrikanischen Republik Niger beim Volk der Songhai zum Zauberer ausbilden.Er, der ihre Sprache von früheren Aufenthalten her kennt, lernt Zaubervokabeln und Geheimrezepte und nimmt an nächtlichen Ritualen teil. Drei Jahre lang geht alles gut. Doch eines Tages begegnet er einem mächtigeren Gegner, einer berüchtigten Zauberin. Sie greift ihn mit unbekannten Methoden an und verjagt ihn. Stoller fürchtet um sein Leben und verlässt fluchtartig das Land. In die USA zurückgekehrt, schreibt er gemeinsam mit seiner Frau dieses sensationelle Buch: Dokument einer seltenen Erfahrung und der Begegnung mit alter afrikanischer Wirklichkeit. Ein Bericht, der seinesgleichen sucht: informativ, spannend, atemberaubend; gegenüber den Menschen, von denen es berichtet, immer loyal; human, integer und mutig.Zum ersten Mal auf Deutsch, mit (verblichenen) Fotos der beiden Autoren und mit einem informativen Nachwort der Professorin Michaela Schäuble, Direktorin des Instituts für Sozialanthropologie in Bern.'Ein ganz außergewöhnlicher Forschungsbericht! Einmalig und fesselnd!' PUBLISHERS WEEKLY'Stoller und Olkes sind wunderbare Autoren. Sie schreiben exakt und lebendig, streckenweise gewinnt ihre Sprache geradezu poetische Qualitäten.' LOS ANGELES TIMES'Ein außergewöhnliches Buch! Hervorragend geschrieben, voll unglaublicher Geschichten, in denen Wissenschaft und Kunst miteinander verschmelzen. Für Laien genauso interessant wie für Anthropologen.' L'HOMME 420 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware -Ethnologie ist - natürlich - eine Wissenschaft. In den Händen ihrer begabtesten Vertreter kann sie aber auch zur Kunst werden, ja, in Fällen wie diesem gar zu angewandter Kunst! Paul Stoller, der freche, afrikaverliebte amerikanische Kulturanthropologe, heute einer der renommiertesten Afrikanisten weltweit, wagte als junger Student in den 1970er und 1980er Jahren ein gefährliches Experiment. Er ließ sich in der westafrikanischen Republik Niger beim Volk der Songhai zum Zauberer ausbilden.Er, der ihre Sprache von früheren Aufenthalten her kennt, lernt Zaubervokabeln und Geheimrezepte und nimmt an nächtlichen Ritualen teil. Drei Jahre lang geht alles gut. Doch eines Tages begegnet er einem mächtigeren Gegner, einer berüchtigten Zauberin. Sie greift ihn mit unbekannten Methoden an und verjagt ihn. Stoller fürchtet um sein Leben und verlässt fluchtartig das Land. In die USA zurückgekehrt, schreibt er gemeinsam mit seiner Frau dieses sensationelle Buch: Dokument einer seltenen Erfahrung und der Begegnung mit alter afrikanischer Wirklichkeit. Ein Bericht, der seinesgleichen sucht: informativ, spannend, atemberaubend; gegenüber den Menschen, von denen es berichtet, immer loyal; human, integer und mutig.Zum ersten Mal auf Deutsch, mit (verblichenen) Fotos der beiden Autoren und mit einem informativen Nachwort der Professorin Michaela Schäuble, Direktorin des Instituts für Sozialanthropologie in Bern.'Ein ganz außergewöhnlicher Forschungsbericht! Einmalig und fesselnd!' PUBLISHERS WEEKLY'Stoller und Olkes sind wunderbare Autoren. Sie schreiben exakt und lebendig, streckenweise gewinnt ihre Sprache geradezu poetische Qualitäten.' LOS ANGELES TIMES'Ein außergewöhnliches Buch! Hervorragend geschrieben, voll unglaublicher Geschichten, in denen Wissenschaft und Kunst miteinander verschmelzen. Für Laien genauso interessant wie für Anthropologen.' L'HOMME 420 pp. Deutsch.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware - Georg Simmel (1858-1918), berühmt durch seine 'Philosophie des Geldes' (1900), ist einer der Gründerväter der modernen Soziologie. Er interessierte sich auch für die Kunst: Auguste Rodin war ihm der bedeutendste Künstler seiner Zeit. Im Nachruf, den er dem Franzosen kurz nach dessen Tod in einer Berliner Tageszeitung gewidmet hat, beschreibt er auf unnachahmlich packende Weise den Eindruck, den ein Besuch 1905 im Atelier des Bildhauers auf ihn gemacht hat. Dieser völlig vergessene Nachruf wird hier zum ersten Mal - mit einem Nachwort und einigen Fotos - als eigenständige kleine Publikation vorgelegt.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware - Camille Bombois (1883-1970), auf einem Schleppkahn in der Côte-d'Or im Burgund geboren und aufgewachsen, war Viehhirte, Jahrmarktathlet, Zirkusringer, Straßenarbeiter, Nachtwächter, Lastträger, Metroarbeiter, Nachtschichtangestellter in einer Druckerei in Pari- und Sonntagsmaler: Primitif Moderne, Peintre du Dimanche, Peintre du Coeur Sacré, Maître Populaire de la Réalité und wie 'naive', also autodidaktische Künstler sonst noch genannt worden sind. Der deutsche, damals in Paris lebende Kunstkritiker und -händler Wilhelm Uhde (1874-1947) entdeckte ihn - drei Jahrzehnte später war Bombois weltberühmt: Seine heiter-optimistischen, in klaren starken Farben gehaltenen, unbekümmerte Sinnlichkeit und Freude ausstrahlenden figurativen Bilder wurden weltweit gesammelt, zuletzt sogar vom Museum of Modern Art in New York. 1955 wurde er auf der ersten 'documenta' in Kassel gezeigt. Heute ist Bombois wieder vergessen. Boris Vian (1920-1959), der jazzig-anarchische französische Schriftsteller und Freund alles Randständigen, war sein Nachbar. 1952 verfasste er nach einem Besuch des Malers einen Bericht, der hier zum ersten Mal auf Deutsch erscheint, versehen mit einem Nachwort von Loel Zwecker und zahlreichen, vorwiegend farbigen Abbildungen von Werken des (wie wir finden: wunderbaren!) Malers. …

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware - Im Sommer 1931 findet in Paris eine groß angelegte Henri-Matisse-Retrospektive statt. Der Künstler führt ausgewählte Kunstkritiker durch seine Ausstellung, unter anderem auch einen jungen Schweizer: Gotthard Jedlicka (1899-1965), späterer Lehrstuhlinhaber für Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Dieser verfasst kurz darauf für die Neue Zürcher Zeitung einen längeren Bericht, in dem er auf sehr interessante und zugleich warmherzig persönliche Weise von diesem Besuch zu zweit - alleine an der Seite des Meisters in der Ausstellung - erzählt.Der Text ist sensationell: Seit über 6o Jahren nicht mehr aufgelegt, heute vergessen, wird er hier zum ersten Mal als eigenständige Publikation vorgelegt, zusammen mit Abbildungen nach Gemälden von Matisse, die in dieser legendären Ausstellung zu sehen waren.Der venezianische Kunsthistoriker Casimiro Di Crescenzo hat die Ausstellung präzise rekonstruiert und lässt sie in seinem Nachwort in ihrer Genese, ihrem Kontext und Aussehen wieder auferstehen. Begleitet werden die Ausführungen von Fotografien, die Matisse in jenen Jahren zeigen, sowie von damals hergestellten Innenansichten besagter Ausstellung.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware - Hundert Haiku, ausgewählt von James Lee Byars (1932-1997), dem großen Detroit-Künstler, der fast zehn Jahre in Kyoto verbrachte, und von seinem Kölner Freund, dem Philosophen Heinrich Heil. Hinzugefügt sind Bilder des Künstlers, welche den Mond zum Thema haben, sowie ein Essay von Heil, der das Dreieck Byars-Japan-Mond beleuchtet. Dieses Buch ist das letzte, das der große amerikanische Bildhauer vor seinem Tod konzipiert hat: erhabene Geste und Vermächtnis zugleich, das Mond, Stille, Japan, absolute Schönheit, Zen und große Poesie aufscheinen lässt. Was will man mehr in dieser unruhigen Zeit. …

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Buch. Condición: Neu. Neuware - Die amerikanische Künstlerin Ione Robinson, heute völlig vergessen, ist dem deutschen Künstler Alfred Otto Wolfgang Schulze, genannt Wols, im Jahr 1947 in Paris mehrfach begegnet. In kurzen, sehr prägnanten und zugleich bewegenden Worten beschreibt sie die Gespräche und Momente, die sie mit ihm geteilt hat. Sie bohrt und stellt ihm unaufhörlich Fragen, die seine Kunst betreffen, Fragen, die er nicht mag, er weicht aus und gibt auch durch sein Flüchten dann doch eine Antwort. In jener Nachkriegszeit sieht er nur Schmerz und Unheil um sich, er hat, obwohl erst 34-jährig, nur noch vier Jahre zu leben. Dieser (menschlich) berührende wie (künstlerisch) erhellende Text ist von der Wols-Literatur erstaunlicherweise wenig (oder gar nicht) rezipiert worden. Das Buch erinnert an einen traurigen Mann und großen Zeichner, der lieber kurz, aber poetisch leben wollte.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware - Der Kontrast könnte nicht schärfer sein: Hier der asketische, von Selbstzweifeln geplagte, hochgebildete, hochsensible, mönchisch wirkende Michel Leiris (1901-1990), Intellektueller in Paris, Schriftsteller und Ethnograph - dort der wollüstige, sadomasochistische, verzerrend malende Francis Bacon (1909-1992), Künstler in London, der sich die Nächte mit Freunden und Suff in Soho um die Ohren schlägt, gerne handgreiflich wird und Verhältnisse mit Strichjungen offen auslebt.Und doch waren diese zwei in vielem so gegensätzlichen, großartigen Künstler eng befreundet. Wie diese Freundschaft entstand, was sie ausmachte und wie sie über Jahrzehnte andauerte, schildert hier auf äußerst lebendige, gut lesbare Weise der bedeutende englische Francis-Bacon-Biograf und -Forscher Michael Peppiatt. …

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware - Louise Bourgeois hat sich gerne mit Eugénie Grandet verglichen, jener Titelheldin aus dem Roman von Honoré de Balzac, in dem ein von maßlosem Ehrgeiz und Geiz zerfressener französischer frühkapitalistischer Provinzler seine Familie im Namen kalter Profitmaximierung terrorisiert. Die Künstlerin, selbst Tochter eines patriarchal gesinnten französischen Unternehmers, identifizierte sich mit Eugénie, der Tochter von Grandet. Sie war für sie - auch im 20. Jahrhundert - der Inbegriff der unterdrückten, nicht emanzipierten Frau, der, wie sie sagte: 'Prototyp der unerfüllten Frau'. Ein Schicksal, gegen das sich Louise Bourgeois ein Leben lang wehrte, und dies tatsächlich bis zum Ende, bis in die letzten Monate ihres Lebens (!), als sie einen Zyklus kleinformatiger, sehr zarter, filigraner Zeichnungen erstellte, dem sie den Namen Eugénie Grandet gab. Das Buch, das diesen Zyklus zum ersten Mal vorstellt und auch eine von der Künstlerin verfasste 'Ode an Eugénie Grandet' enthält, wird begleitet von einem klugen Essay von Jean Frémon, eines französischen Kunstkritikers, der eng mit der Künstlerin befreundet war und sie Monate vor ihrem Tod in New York noch zur Verwandtschaft mit ihrer fernen literarischen Schwester befragen konnte. Ein erhellendes - und überraschendes - Dokument, das neues Licht auf das Denken, Fühlen und Arbeiten der großen Bildhauerin wirft.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware - Ambroise Vollard (1865-1939) war nicht nur der historisch bedeutsame Kunsthändler zu Beginn des 20. Jahrhunderts, der van Gogh, Gauguin, Cézanne, Picasso, Matisse und andere Größen der (nachmalig sogenannten) klassischen Moderne in seiner kleinen Pariser Galerie zum ersten Mal überhaupt in Einzelausstellungen zeigte. Er war auch Verleger und Autor. So verfasste er in der Nachfolge Alfred Jarrys neue UBU-Sottisen und schrieb Bücher mit Erinnerungen an seine Malerfreunde. Jenes über Edgar Degas erschien 1924. Ambroise Vollard schildert Degas (1834-1917) als schwierigen, jedoch brillant begabten, sehr unkonventionellen Charakter, als melancholischen Schwerenöter, der mit klugen, mitunter brutal verletzenden Kommentaren seine Umwelt gerne vor den Kopf stieß. Sein Bericht ist so frisch, lebendig und direkt, mit so viel Humor geschrieben, dass wir den Künstler trotz mancher unsympathischer Seiten lieb gewinnen, in jedem Fall mit neuen Augen sehen. Dieses Dokument ist gleichrangig neben jenes eines anderen Degas-Freundes zu stellen, das (ebenfalls großartige) Er innerungsbuch von Paul Valéry von 1934: Degas Danse Dessin. Erstaunlicherweise ist dieses Vollard'sche Degas-Buch seit 80 Jahren vom deutschen Buchmarkt verschwunden. Wir legen es in neuer Übersetzung vor, eine Trouvaille für alle, die den großen französischen Maler lieben, zusammen mit einem neu verfassten Nachwort von Götz Adriani, dem bekannten Degas-Experten, und zahlreichen, meist farbigen Abbildungen.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware - Die große Museumsretrospektive, welche das Kunsthaus Zürich dem spanischen Künstler 1932 ausrichtet - die erste weltweit überhaupt - löst in Zürich heftige, zum Teil wortgewaltige Debatten aus, darüber, ob dies denn überhaupt noch Kunst sei, wie die Kunst dieses Magiers zu verstehen sei, und zu anderen Fragen, die als zentral und beunruhigend empfunden wurden. Die Artikel erscheinen in der damals noch sehr vielfältigen Schweizer Presse und sind oft köstlich, interessant, virulent, mit dem groben Keil, feinsinnig, witzig, holprig oder charmant geschrieben - es gab alles. Der Band vereinigt die besten Beispiele zu einer kurzweiligen Collage, welche abgerundet wird durch Berichte über Spazierfahrten, die mit dem aus Paris angereisten Picasso samt Familie auf dem Zürichsee veranstaltet werden, und Zeugnissen persönlicher Begegnung mit ihm: eine Reise in eine Zeit, als Kunst noch (hoch)ernst genommen wurde - bebildert durch (vergessene) Fotos, die während des dreitägigen Aufenthaltes des Künstlers in der Limmatstadt aufgenommen worden sind.…

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Buch. Condición: Neu. Neuware - Unbekannte Gespräche mit Francis Bacon über Kunst, Leben, Poesie, Drama, Schmerzen und Tod - zum ersten Mal auf Deutsch!Francis Bacon ist immer wieder erstaunlich und begeisternd. Das gilt für seine Kunst wie für die Interviews, die er gegeben hat. Hier stellen wir ein außergewöhnliches Gespräch vor: Dem Künstler saß in den 1980er Jahren ein französischer Kunsthistoriker gegenüber, der auch Schriftsteller - mithin selbst Künstler - ist, ein Mann, der (wie Bacon in der englischen Metropole) lange der Rock- und Underground-Szene in Paris angehört hat. Die beiden verstehen sich sehr gut. Da Franck Maubert in der Literatur zu Hause ist, geht das Gespräch sofort in diese Richtung. Bacon erzählt von seiner überragenden Liebe zu Dramatikern wie Aischylos, Shakespeare und Racine, zu Dichtern wie Federico García Lorca, William Butler Yeats und T. S. Eliot. Die Werke dieser Autoren sind ihm lebenswichtig: Wenige Zeilen großer Poesie können in ihm echte Inspiration bewirken, einen Schaffensfuror in Gang setzen, die Mauern alter Sehgewohnheiten einreißen.Es ist ein zugleich fröhliches wie erleuchtendes Gespräch, das so - wie zwischen zwei alten Kumpel beim Wein - zustande gekommen ist. Und es wurde, das ist erstaunlich, auf Französisch geführt, also in einer Sprache, in welcher der Maler nie sehr firm war. Vielleicht ist das mit ein Grund dafür, dass man Bacon selten so direkt und unbeschwert, so roh, unbesorgt und wahr hat vernehmen können.Ein Lesevergnügen für alle, die den Briten mögen. Und für jene, die wissen wollen, was Dichterworte - wie Donnerworte - im Ohr und in der Hand eines Künstlers freisetzen können. Zum ersten Mal auf Deutsch zu lesen, fabelhaft stimmig übertragen von der großen Frankfurter Übersetzerin Eva Moldenhauer.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware - Die Geschichte von Caroline: dem letzten Modell Alberto Giacomettis - seiner letzten großen Liebe!Caroline - das ist die letzte Geliebte, das letzte Modell Alberto Giacomettis. Zwischen Mai 1961 und Ende 1965, wenige Wochen vor seinem Tod, besucht sie ihn beinahe täglich in seinem Atelier. Es entstehen 20 Ölbilder, zahlreiche Zeichnungen und Grafiken und eine Bronzebüste, alles Porträts der jungen, lebenslustigen Frau. Nach einhelliger Expertenmeinung stellen sie das Summum der Kunst Giacomettis dar und gehören seit Jahren zu den teuersten Werken auf dem Kunstmarkt.Wer ist diese Frau Kein Kunsthistoriker, kein Giacometti-Spezialist, kein Museumsmensch ist dieser Frage je systematisch nachgegangen. Erst ein Schriftsteller, ein sensibler Mann mit offenen Augen, der sich in Giacometti-Ausstellungen immer wieder von Caroline-Porträts hinreißen ließ, kam auf die Idee, sich auf die Suche nach dem Modell zu begeben. Franck Maubert, Romancier und Kunsthistoriker, findet Caroline Tamagno - verarmt, kränklich und verbittert - in einem Billigwohnheim in Nizza, einem sogenannten HLM. Von der Kunstwelt vergessen, führt die Frau, die mit einem eifersüchtigen Zuhälter zusammenlebt, ein Leben gänzlich am Rande der Gesellschaft. Kein einziges Werk von Alberto Giacometti hat das ehemalige Modell erhalten oder nach dessen Tod geerbt.Einen halben Tag verbringt der Schriftsteller mit Caroline. Sein Bericht ist stupend. Herzergreifend, tieftraurig und anrührend - letztlich verrückt. Er offenbart eine Geschichte, die das Leben mit hartem Stift schrieb: die Geschichte einer flamboyanten Liebe, einer wahren Amour fou, und eines ebenso großen, schmerzhaften Verlustes nach dem Tod des Schweizer Bildhauers. Ohne Pathos und Larmoyanz, unsentimental und schnörkellos zeichnet Maubert diese Geschichte auf und wird damit auch der Kargheit, Strenge und Wahrheit der Werke Alberto Giacomettis gerecht.Mit dem 'Prix Renaudot Essai 2012' ausgezeichnet.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware - Es kam zur Entfremdung, der Text blieb liegen. Es hätte das allererste Buch überhaupt über Ernst Ludwig Kirchner (1880 - 1938) werden sollen, verfasst von einem frühen Förderer und Sammler des Künstlers, dem Philosophen Eberhard Grisebach (1880 - 1945). Gegen Ende des Ersten Weltkrieges war er zum engsten Freund und Vertrauten des Malers geworden. Er versprach, über ihn zu schreiben, in den Feiertagen des Jahres 1917 löste er sein Versprechen - ein Kirchner war begeistert. Doch erschienen ist das kleine Buch nie. Kaum war der Krieg zu Ende, gingen die beiden Männer getrennte Wege. Das Manuskript blieb bis auf ein einzelnes Kapitel unveröffentlicht in einer Schublade der Familie des Autors liegen bis auf den heutigen Tag!In unseren Augen liegt hier ein wundervoller Text vor, geschrieben voller Empathie in zugleich präziser wie hochevokativer Sprache, randvoll mit Frische, Richtigkeit und Unmittelbarkeit, getragen von immenser Liebe zum Werk des Maler-Bildhauers und genährt durch tiefes Sehen. Dieser Essay eröffnet heute einen unvermutet lebendigen, unverbrauchten und inspirierenden Blick auf den frühen deutschen Expressionisten.Begleitet wird das Buch von einem informativen Nachwort des Enkelsohns des Autors, Lucius Grisebach (geb. 1942), der selbst der Familientradition verpflichtet zu einem sehr produktiven Kirchner-Spezialisten geworden ist. So lässt sich hier die erstaunliche Erfahrung machen: Ein alter Meister ist neu auch durch einen alten Text zu entdecken! Ein Schatz, dessen Bergung lohnt.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware - Was ist Kunst Was unterscheidet Kunst von Nicht-Kunst Wo verläuft die Grenze zwischen Inspiration, Beglückung und Horizont-Erweiterung auf der einen Seite, Ödnis, Banalität und Langeweile auf der anderen Seite Wann wird Leben sozusagen lebendig, wann zum Leben erweckt, wann im tieferen Sinne gezeugt und geschaffen Unmögliche Fragen, die der amerikanische Künstler Philip Guston (1913-1980) liebte und ein Leben lang verfolgte. Er tat dies mit einer Insistenz und Notwendigkeit, einer existentiell grundierten Ernsthaftigkeit und Wucht, die heute veraltet erscheinen. Erstellte diesen Fragen nach in seiner Malerei, in Texten, in Vorlesungen und im lebenslangen Gespräch mit Kollegen und Freunden. Zu diesen gehörten Philip Roth, sein langjähriger Nachbar in Woodstock, und David Sylvester (1924-2001), jener hochbegabte (talmudisch geschulte) Fragesteller aus England, der später als Interviewpartnervon Francis Bacon zu Weltruhm gelangen sollte. Philip Guston ist hierzulande noch zu unbekannt. Wir geben deshalb zum ersten Mal auf Deutsch einige seiner (sehr dichten) Schriften heraus, zusammen mit jenem fulminanten Gespräch, das er 1960 mit Sylvester geführt hat. Selten ist im Kunstbereich mit derartiger Dringlichkeit der 'Wahrheit' nachgestellt worden, selten wurde derart nach dem Wohin, Wie und Wozu von Kunst gefragt. Ergänzt wird der Band durch ein erhellendes Nachwort, das Dieter Schwarz, der Schweizer Museumsmann und langjährige Guston-Bewunderer, beigesteuert hat, sowie durch zahlreiche Abbildungen von Werken dieses (sehr) großen Künstlers. All jene, die vor heutiger Kunst ein zeitweiliges Gefühl von Seichtheit kennen, sollten diese Texte lesen: als Antidot, als Gegengift, das Augen öffnen kann. Auch unmögliche Fragen sind gute Fragen.…

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware - Es ist oft faszinierend, wenn Künstler über andere Künstler berichten - und dabei kein Blatt vor den Mund nehmen: persönlich, subjektiv, mitunter einseitig, aus eigener Anschauung heraus sprechen und sich dabei keinen Deut um kunsthistorische (oder andere) Korrektheiten scheren. Anlässlich der Jackson-Pollock-Retrospektive, welche das Museum of Modern Art in NewYork 1967 ausrichtete, lud die Zeitschrift ARTnews 18 zeitgenössische amerikanische Künstler ein, sich über ihren elf Jahre zuvor tragisch verunglückten Freund, Kollegen und Konkurrenten - über Jackson Pollock (1912-1956) - zu äußern. Eingeladen waren sehr unterschiedliche Charaktere: Barnett Newman, Robert Motherwell, George Segal, Claes Oldenburg, Philip Guston, Kenneth Noland, Alex Katz, Larry Rivers, Al Held, Allan Kaprow und andere. So sind sehr unterschiedliche Berichte zusammengekommen: kurze oder lange, historisch oder persönlich gehaltene, ausgewogene oder pointierte, liebenswürdige oder gar giftige - an keiner Stelle jedoch wurde ein langweiliges oder flaues Wort gesprochen. Erstaunlicherweise sind diese Erinnerungen, Anekdoten, Urteile, Gedanken oder Mutmaßungen nie in Buchform (in keiner Sprache!) je versammelt herausgebracht worden. Das holen wir nun, den 100.Geburtstag des großen, wilden amerikanischen Meisters feiernd, nach. Wir legen diese Berichte zum ersten Mal in deutscher Übersetzung vor, versehen mit Fotos und einem kundigen Nachwort von Kay Heymer, als lohnenswerte Sammlung, als späte Hommage - und auch als kleine, eigenwillig verfasste Einführung zu einem Maler, der Vielen immer noch als schwierig oder gar umstritten gelten mag. …

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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware - Wie wird man (sehr) alt Louise Bourgeois (1911-2010), die franko-amerikanische Bildhauerin, hat immer behauptet, das Rezept sei, Kunst zu machen und die eigene Vergangenheit mit, wenn nötig, drastischen Mitteln aufzuarbeiten. Sie selbst, die 98 Jahre alt geworden ist, hat es exemplarisch vorgelebt. Im Gespräch mit Donald Kuspit, dem (weltberühmten) amerikanischen Kunstkritiker, schildert Bourgeois - von ihrer Biografie ausgehend - anschaulich und präzise, wie ihr dies gelungen ist. Sie erzählt von ihrer als zwiespältig erfahrenen Jugend in Frankreich, der tief empfundenen Einsamkeit, dem Ringen um Anerkennung in den ersten Jahren in den USA und wie sich der Erfolg mit der Zeit dann doch noch einstellte. Ihr Gesprächspartner, seit Jahren mit der Künstlerin bekannt, war dank psychoanalytischer Schulung und großer Sensibilität der geeignete Lotse auf diesem - Ende der 1980er Jahre durchgeführten - Gesprächsgang mit ihr.Wir legen dieses für das Verständnis der Künstlerin zentrale Gespräch, versehen mit zahlreichen Abbildungen, zum ersten Mal in vollständiger Fassung auf Deutsch in Buchform vor.…

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Buch. Condición: Neu. Neuware -Hat ein Sohn mehr Einblick in das Werk seines Vaters als Außenstehende Eine schwierige Frage. Das Buch jedenfalls, das Christopher Rothko über die Kunst seines Vaters geschrieben hat, verbindet beides: Innensicht und Außenansicht, persönliche Bemerkungen und kunstwissenschaftliche Untersuchung.Rothko schied 1970 durch Freitod aus dem Leben. Sein Sohn war damals sechs Jahre alt. Dessen Buch ist deshalb zunächst die Suche nach dem verlorenen Vater. Doch es ist viel mehr. Der Autor schöpft aus dem reichen Familienarchiv sowie aus Briefwechseln mit Freunden und Bekannten. Zudem hatte er während seiner Nachforschungen den umfangreichen Nachlass des OEuvres um sich: die wichtigen, der Öffentlichkeit oft unbekannten Vorstudien zu den großen Gemälden. Herausgekommen ist ein vielseitiges Werk, Liebeserklärung auf der einen Seite, wissenschaftliche Exegese auf der anderen. Versehen, immer wieder, mit persönlichen Erinnerungen an den Verschwundenen, der schon zu Lebzeiten nur halb da war.Natürlich gilt, dass sich Rothkos Werk nur über die konzentrierte, langsame, lange Betrachtung erschließt, über Bildversenkung und Meditation. Doch die kluge Erklärung im Vorfeld der Bildbetrachtung kann dabei helfen, sich diesem Jahrhundertkünstler auf frische Weise zu nähern und einem Werk zu begegnen, das viele magnetisch in seinen Bann zieht, dessen Schöpfer aber verstörend enigmatisch bleibt. Das ist die Leistung Christopher Rothkos: Er öffnet neue Denk- und Sehwege zu einem Künstler, der - unter anderem - sein Vater war.Erscheint zur großen Mark-Rothko-Retrospektive im Kunsthistorischen Museum, Wien 11. März bis 30. Juni 2019»Äußerst sympathische, erfrischende Einführung in das Werk von Mark Rothko!« The AMERICAN SCHOLAR»Eine Wissensfundgrube!« The WICHITA EAGLE»Eine ungewöhnlich persönliche und aufschlussreiche Verbindung aus Memoir und Kunstkritik. Eine privilegierte und faszinierende Betrachtungsweise.« KIRKUS REVIEW 384 pp. Deutsch.…

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Buch. Condición: Neu. Neuware -Über einen Zeitraum von mehr als 7 Monaten (28. November 2003 bis 4. Juli 2004) sitzt Martin Gayford, Londoner Kunstkritiker, Buchautor und Freund von Lucian Freud, dem britischen Maler Modell. Der Kritiker führt Tagebuch: über jede Sitzung, über die Gespräche mit dem Meister, über seine Gefühle, während jeder Zoll seines Gesichtes gemustert, beobachtet und auf die Leinwand transponiert wird, und er hält die Konzentration und Spannung ebenso fest wie die manchmal quälende Langsamkeit oder gar Langeweile, mit welcher das Bild millimeterweise entsteht.Freud äußert sich mit Witz über Künstlerkollegen, die er gekannt hat, darunter Picasso, Max Ernst, Giacometti und Francis Bacon. Er gibt dabei Ansichten zum Besten, die häufig ungewöhnlich, immer aber interessant und erhellend sind (Ansichten, die einem Kunstkritiker oder Kunsthistoriker nicht im Traum einfallen würden.). Der Maler äußert sich über die Kunst im Allgemeinen, über seine eigene Arbeit im Besonderen, und er spricht, immer mit Hochachtung, von den alten Meistern, seinen Lieblingsmalern. Dieses Tagebuch liest sich, Seite für Seite, spannend wie ein Roman.Lucian Freud wurde 1922 in Berlin geboren und verstarb vor kurzem in London. Der Enkelsohn von Sigmund Freud musste 1933 mit seiner Familie nach London flüchten. Er gilt weltweit als einer der großen Maler unserer Zeit (und hat etwa die britische Königin, die Entourage von Mick Jagger, aber auch Ganoven und Freunde aus der Londoner Unterwelt portraitiert). Der Prozess, in den er den ihm geduldig Modell Sitzenden hineinzieht, hat etwas Meditatives, ist wie eine lange (monatelange) zen-buddhistische Übung und Strecke, welche die beiden in Stille und Konzentration, nur manchmal durch kurze Gespräche unterbrochen, zurücklegen. Am Ende ist ein gelungenes Bild da. Das Buch ist damit auch ein anschauliches Dokument dessen, wie Kunst funktioniert, wie Malerei konkret eintsteht, Strich für Strich, Augen-Blick für Augen-Blick, wie ein Bild Schritt für Schritt, aus tausend Farbtupfern und tausend Kontrollgängen des Künstlers dazwischen, Gestalt annimmt. Dieses Buch ist ein Augenöffner, ein Glücksfall für jeden, der sich heute noch für Malerei (so wie sie seit Jahrhunderten geübt worden ist) interessiert.Eine Schule des Sehens, des wirklichen Hinschauens und Verstehens. 248 pp. Deutsch.…