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Ubicación del vendedor

  • Wonka, Markus

    Idioma: Alemán

    Publicado por Verlag Dr. Kovac, 2009

    ISBN 10: 3830044461 ISBN 13: 9783830044468

    Librería: medimops, Berlin, Alemania

    Calificación del vendedor: 5 de 5 estrellas Valoración 5 estrellas, Más información sobre las valoraciones de los vendedores

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    Condición: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present.

  • Markus Wonka

    Idioma: Alemán

    Publicado por Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 2009

    ISBN 10: 3830044461 ISBN 13: 9783830044468

    Librería: Verlag Dr. Kovac GmbH, Hamburg, Alemania

    Calificación del vendedor: 5 de 5 estrellas Valoración 5 estrellas, Más información sobre las valoraciones de los vendedores

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    Softcover. Condición: neu. 1. Auflage. Ethik in Forschung und Praxis, Band 9 406 pages. Das partnerschaftliche Leitbild der seriellen Monogamie hat in den letzten Jahrzehnten stetig an Plausibilität gewonnen. Auch wenn Paare in der Perspektive heiraten, bis der Tod sie scheidet, so bedeutet dies in der Realität in jedem dritten Fall, bis die Liebe endet. Der Tod als Endpunkt des Lebens wird in Bezug auf die Paarbeziehung zum Endpunkt der gegenseitigen Liebe. Der scheinbar natürliche Zyklus der Liebe von aufregendem Beginn bis zum jähen Ende kann damit von Neuem beginnen. Weshalb aber lassen sich Frau und Mann immer wieder auf dieses offenbar enttäuschende Spiel zwischen den Geschlechtern immer wieder ein? Was ist es, was sie beieinander suchen? Offenbar liegt in der Partnerliebe ein Versprechen, um dessentwillen Frau und Mann bereit sind, Enttäuschung in Kauf zu nehmen. Es ist das Versprechen von vorbehaltloser und zeitlich unbegrenzter Liebe und Akzeptanz. Auf dieses Versprechen richtet sich wohl die tiefste Sehnsucht von Mann und Frau. Es ist das, was sie vom Anderen hà ren wollen und was sie auch bereit sind, ihm oder ihr geben wollen. Doch liegt darin nicht eine Ãberforderung menschlicher Liebesfähigkeit? Ist nicht genau dieses Versprechen von Mann und Frau so fundamental uneinlà sbar, dass tiefgreifende Enttäuschungen die Folge sein müssen, die der Liebe den Todesstoà versetzen kà nnen? Und ist so gesehen das katholische Leitbild der Ehe einer dauerhaft treuen Liebe dann nicht geradezu die religià se Ãberhà hung dieser Ãberforderung? Nach rein menschlichen MaÃstäben lässt sich das Paradox der Liebe von der Uneinlà sbarkeit der tiefsten menschlichen Sehnsüchte nicht auflà sen. Die Studie zeigt, dass sich die Perspektive ändert, wenn sich in der Perspektive des Glaubens die eheliche Liebe in die Liebesdynamik Gottes einziehen lässt. Von dort her wird die begrenzte menschliche Liebesfähigkeit unterfangen von einem vorgängigen Geliebt-Sein von Gott her. Wenn Mann und Frau in ihrer Liebe nicht allein auf sich selbst zurückgeworfen sind, sondern sich in ihren transzendenten Urgrund bereits vorbehaltlos angenommen wissen, und dies im Glauben ergreifen, so reift ihre Liebe in eine zutiefst hoffende und versà hnungsbereite Liebe hinein. Damit weist die Studie auf, dass in dieser Perspektive in der christlich als Sakrament verstanden Ehe ein Leitbild von ehelicher Liebe liegt, das das Paradox der Liebe von Gott her aufzulà sen vermag. Die sakramentale verstandene Ehe ist damit nicht die religià se Ãberhà hung einer Ãberforderung, sondern vielmehr von ihrem Wesen her dem Gelingen ehelicher Liebe zuträglich, weil es Liebe ermà glicht. Und dies hat praktische Konsequenzen für das tägliche Eheleben in all seiner Gewà hnlichkeit und Alltäglichkeit. Die Studie vermag aus diesem Leitbild konkrete, ethisch fundierte Haltungsbilder für ein Gelingen der Liebe in der Ehe zu entwerfen. Dazu werden zunächst die klassischen Kardinaltugenden in ihrer Bedeutung aufgeschlüsselt. Ein besonderes Gewicht erhalten die theologischen Tugenden von Glaube, Hoffnung und Liebe. Die so entworfenen Gestalten ehelichen Lebens und Liebens schà pfen dabei einerseits aus dem Erfahrungsschatz ethischen Nachdenkens über gelingendes Lebens. Sie bauen aber auch auf den wichtigsten Erkenntnissen der modernen Paarpsychologie, Paartherapie und Bindungsforschung auf. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Reichweite psychologischer Modellbildung kann den paarpsychologischen Beitrag für ein humanes Ethos christlicher Ehe würdigen und integrieren. In diesem umfassenden Zuschnitt kann zwar nach wie vor das Gelingen ehelicher Liebe nicht garantiert werden, aber er macht Mut und Hoffnung, dass im Vertrauen auf Gott ein gemeinsamer Lebensweg von Frau und Mann gewagt werden kann.