EUR 4,00
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Añadir al carritoTexte: Leane Schäfer, Siegfried Grichwitz u. P. Witucki. AK. Städtisches Museum Gelsenkirchen, 22. April - 27. Mai 2007. Gelsenkirchen: Goeritz & Köster, 2007. OBrosch. 31 S. mit zahlr. teils farb. Abb. u. Fotos. - 15 x 21. * Tadellos !
Idioma: Alemán
Publicado por Städtisches Museum Gelsenkirchen, Gelsenkirchen, 2007
Librería: Antiquariat Fuchseck, Gammelshausen, Alemania
Original o primera edición
EUR 9,80
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Añadir al carritoHeft. Condición: Gut. 1. Auflage. 31 Seiten. Auflage: 700 Exemplare.
Idioma: Alemán
Librería: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Alemania
EUR 19,00
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Añadir al carritoCondición: Gut. 8 Seiten mit Text u. farb. Illustr.; 29,5 cm. Gutes Ex.; stw. minimal berieben. - Text von Dr. Horst Kurnitzky. - Die Objekte von Witucki sind beweglich, veränderbar. Es geht dabei um mehr als ein Spiel. Deshalb der Ausstellungstitel Zurichtungen" - harmlos ist das nicht. Witucki beschäftigt die Frage: Wann ist ein Bild fertig? Seine Antwort: wenn sich Spannung und Balance immer wieder neu finden und brechen lassen. Seine Objekte sind Zurichtungen - und führen vor, was dabei geschieht. Um nichts anderes - und niemals Harmloses - geht es in den Künsten generell: um Zurichtungen von Wahrheiten für den Mensch. . Der Furor der Gewalt offenbart sich im Kitsch von Kunst und kommerziellem Jargon der Straße. Ein Blick auf die Ästhetik vieler Produkte der zeitgenössischen Architektur, Automodelle und Gebrauchsgegenstände, in die Shopping Mails oder ins Fernsehen genügt um zu erkennen, dass es sich hier um die deformierte, fratzenhafte Wiederkehr extrem zugerichteter Natur handelt. Ästhetische Ausdrucksformen der Gewalt -Kitsch als Kehrseite der physischen Gewalt - überschwemmen unser Alltagsleben. Dagegen kann nur - wie Witucki in seinen Objekten zeigt - mit Zurichtungsmodellen protestiert werden, die den Kitsch in die Schranken weisen, um der Gewalt Einhalt zu gebieten oder zumindest die Zurichtungen in einer Form sichtbar machen, die sie als notwendig zu erkennen geben. Zurichtungen sind die Opferbasis der Gesellschaft. Ohne Opfer wäre die Gesellschaft als Gesellschaft nicht möglich. Will sie selbst überleben, muss sie aber eine Balance finden zwischen den notwendigen Zurichtungen und den Bedürfnissen der Natur, die befriedigt werden wollen. Gibt sie der Zurichtung alles und dem Triebtier nichts, wird sie verhungern und tot umfallen, wie das von Freud zitierte Pferd der Schildbürger, das ohne Hafer arbeiten sollte. Gibt sie der Natur alles, reißt alle Schranken ein, die den Wildwuchs der Natur einhegen und ein gesellschaftliches Leben erst ermöglichen, wird sie von derselben Natur verschlungen. Das gilt von den erotischen Formen der Geschlechterverhältnisse und deren Reproduktion bis hin zu den Reproduktionsformen der Gesellschaft selber. Denn Verteilungsgerechtigkeit ist auch ein ästhetisches Problem. (Horst Kurnitzky) Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.