Sellaer vincent (2 resultados)
Editorial: Stockholm 1956 1956, 1956
Librería: Rönnells Antikvariat AB, Stockholm, SueciaRönnells Antikvariat AB
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Añadir al carrito74 s. Ill. Häftad. (Kungl. Vitterhets Historie och Antikvitets Akademien. Antikvariskt arkiv 7).
Más imágenesEditorial: Ohne Ort und ohne Signatur, um 1540, 1540
- Manuscrito/papel coleccionable
Librería: Antiquariat Thomas Mertens, Berlin, AlemaniaAntiquariat Thomas Mertens
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Añadir al carritoKein Einband. Condición: Gut bis sehr gut. Öl auf Eichenholz. 45,5 x 32 cm. Ein ebenfalls Vincent Sellaer zugeschriebenes Gegenstück, welches 2006 bei Sobethy's versteigert wurde, zeigt eine junge Frau in gleicher Pose und Aufmachung (nur seitenverkehrt). Wir nehmen an, dass beide Bilder ursprünglich zusammengehörten und unser Bild die Vergänglichkeit (Vanitas) darstellen sollte. Diese ungewöhnliche Darstellung einer unbekleideten weiblichen Halbfigur vor dunklem Fond, die Arme vor der Brust verschränkt, entspricht einem Typus, der seinen Ursprung offenbar in den südlichen Niederlanden im 16. Jahrhundert hatte. Bei diesem Typus wird die einzelne weibliche Figur in den Gemälden jeweils unterschiedlich als Maria Magdalena, Bathseba, Lukretia oder Cleopatra interpretiert, teils wird dies durch die entsprechenden Attribute unterstützt, teils aber erscheint die Figur ohne weitere erklärende Gegenstände. Die Forschung ordnet die Werke üblicherweise Frans Floris, Michiel Cocxie oder Vincent Sellaer und deren Werkstätten zu. Ein ebenfalls dem Umkreis Vincent Sellaers zugewiesenes Werk (Auktion Sotheby's, London am 5. Dezember 2006, Los 336) zeigt eine jüngere weibliche Gestalt in nahezu identischer, wenngleich gegenseitiger Haltung. Ein durchsichtiger Schleier umfließt wie auch bei unserem Gemälde ihren Körper, im Haar trägt sie ein rotes Band. Die Figur wird dort als Bathseba gedeutet. Unser Gemälde zeigt hingegen eine deutlich ältere Frau, die einen auffälligen goldenen Armreif trägt: Dies legt den Gedanken an eine Venusdarstellung nahe: eine alternde Venus in der Haltung der keuschen Venus Pudica. Damit wäre das Werk im Endeffekt als eine versteckte Vanitasallegorie zu deuten. Zu diesem Werkkomplex siehe Ausst. Kat. "Sensualité et volupté. Le corps féminin dans la peinture flamande des XVIe et XVIIe siècles", bearb. von Sandrine Vézilier, Musée de Flandre/Cassel 2011.- Verso mit rotem Siegellackstempel einer Adelssammlung nebst der dazugehörigen Inventarnummer "438", oben in roter Kreide von alter Hand eine weitere Inventarnummer "Nr .3515 D S (?), XX".…