Roesch c carl (2 resultados)
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Editorial: Diessenhofen ca. 1906 -, 1906
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Añadir al carritoFarblithographie in Schwarz und Rotbraun a. getöntem Papier (ivoire), 13.6 x 10.5 cm, Platte 10.7 x 7.4 cm, in der Platte signiert 'C. Roesch'. Blatt marginal leicht knittrig, wenig fleckig. Leichtere Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitestgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar. - - SELC Express 111/2019, p. 12, Abb.… 1 (Red., Die Exlibris-Sammlung von Hedwig Bridler-Sträuli und Johanna Ullmann-Bridler in der ZB) - Im Stil an Jugendstil und Symbolismus anlehnendes Sujet : Auf Bank unter Bäumen sitzende Frauengestalt in Rückenansicht, sinnierend-nachdenklich die untergehende Sonne betrachtend, im Vordergrund blühender Löwenzahn, im Fussfeld Titel 'exlibris / Hedwig Bridler' - Erste, quasi Original- Version dieses Sujets : "Hedwig Bridler beauftragte 1906 den Thurgauer Künstler Carl Roesch (1884-1979) aus Diessenhofen mit ihrem Exlibris. In der Frauengestalt, die auf einer Bank in den Sonnenuntergang blickt, ist wohl die Eignerin selbst zu erkennen. Sie ist in Rückenansicht unter einer Birke in einem Löwenzahnfeld dargestellt. Von diesem Exlibris existieren auch zwei Varianten in Orange und Schwarz in Radiertechnik aus dem Jahr 1918." (loc. cit.) - Das vorliegenden Blatt ist gegenüber der späteren Version in Radierung 'grafischer', plakativer und weniger malerisch gestaltet: Die Frau trägt ein Kleid mit weiten Ärmeln und sitzt auf einer fabrikmässig produzierten Bank, der landschaftliche Hintergrund ist deutlicher strukturiert, und die Löwenzahnblüten füllen die Ecke rechts vorne. - "Ende 2015 durfte die Graphische Sammlung der Zentralbibliothek Zürich eine qualitätsvolle Winterthurer Sammlung von 1'240 Exlibris als Geschenk entgegennehmen. Diese war über zwei Generationen von Hedwig Bridler-Sträuli (1870-1949) und deren Tochter Johanna Ullmann-Bridler (1891-1973) im Zeitraum von 1890 bis 1920 zusammengetragen worden. Beide Damen gehörten dem Winterthurer Grossbürgertum an. [.] 1891 heiratete sie den Architekten und nachmaligen Oberstdivisionär Otto Bridler (1864-1938). [.] 1891 wurde die Tochter Johanna geboren, 1894 der Bruder Fritz (gest. 1957). Hedwig Bridler scheint ihre Sammeltätigkeit im frühen 20. Jahrhundert mehr und mehr reduziert zu haben, um den gesellschaftlichen Verpflichtungen [.] nachzukommen. Ihre Tochter Johanna sammelte ebenfalls Exlibris, zog jedoch nach ihrer Vermählung 1919 mit [.] Erich Ullmann (1892-1965) auf das Gut 'Neuburg' in Mammern am Untersee und scheint danach die Sammeltätigkeit aufgegeben zu haben." (etc.; ausführlich u. einlässlich SELC Expr., loc. cit.) -- Carl Roesch (Diessenhofen TG 1884-1979 ibid.), Maler, Aquarellist, Zeichner. Glasfenster, Mosaik, Wandbild, Figurenbild. Tätigkeitsbereiche: Malerei, Zeichnung, Glasarbeiten, Mosaik, Plakat, Aquarell, Wandbild. (SIKART). - 1903-1906 "Besuch der Heinrich-Wolff-Privatschule für Graphische Künste bei Moritz Heymann. Begegnung mit dem Schaffen Hans von Marées'. Bekanntschaft mit Albert Welti. [.] 1912 erste Reise nach Paris, wo Roesch das Werk von Cézanne kennenlernt. [.] Ab 1914 gehört Roesch zum Zürcher Kreis um Otto Meyer-Amden. [.] 1932 Aufenthalt in Paris, Bekanntschaft mit Cuno Amiet, Ernst Morgenthaler und Max Gubler. [.] Trotz des sichtbaren Wechsels von Zeitstilen wirkt das Oeuvre als Einheit. Der gleiche strenge Bildbau bestimmt sowohl die Frühwerke des Jugendstils und die neusachlich anmutenden Zeichnungen der 20er Jahre als auch die stark abstrahierten, an Nicolas de Staël erinnernden Spätwerke. [.]. Früh reflektiert sein Schaffen die Fähigkeit zum abstrakten Sehen. [.] Bereits 1908 finden sich stark abstrahierte Werke, welche Roesch als Pionier der Schweizer Moderne ausweisen. Vorherrschend bleibt in fast allen Techniken die Linie. [.] Am schnellen Strich mancher Zeichnungen verrät sich der Einfluss von Constantin Guys. [.] Solidität und handwerkliches Können machen Roesch zum gefragten Auftragskünstler." (SIKART) - "In der Turnusausstellung des Schweiz. Kunstvereins stellte er zuerst aus; seine Arbeiten fanden Anerkennun.
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Editorial: Diessenhofen ca. 1918 -, 1918
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Añadir al carritoRadierung auf getöntem Kupferdruckpapier (chamois), 13 x 10 cm, Platte 10.7 x 7.8 cm, in der Platte bezeichnet 'Nach Original v. C. Roesch'. Einzelner kleiner Stockfleck im linken Bildrand (ausserhalb d. eigentlichen Sujets). Gesamthaft gutes Exemplar in bemerkenswert frühem Abzug mit ausgeprägtem Plattenton u. -schmutz sowie de…utlichem Plattenrand. - - Im Stil an Jugendstil und Symbolismus anlehnendes Sujet : Auf Bank unter Bäumen sitzende Frauengestalt in Rückenansicht, sinnierend-nachdenklich die untergehende Sonne betrachtend, im Vordergrund links blühender Löwenzahn, im Fussfeld Titel 'exlibris / Hedwig Bridler' - "Hedwig Bridler beauftragte 1906 den Thurgauer Künstler Carl Roesch (1884-1979) aus Diessenhofen mit ihrem Exlibris. In der Frauengestalt, die auf einer Bank in den Sonnenuntergang blickt, ist wohl die Eignerin selbst zu erkennen. Sie ist in Rückenansicht unter einer Birke in einem Löwenzahnfeld dargestellt. Von diesem Exlibris existieren auch zwei Varianten in Orange und Schwarz in Radiertechnik aus dem Jahr 1918." (SELC Express 111/2019, Red., Die Exlibris-Sammlung von Hedwig Bridler-Sträuli und Johanna Ullmann-Bridler in der ZB, p. 12, mit farb. Abb. 1 der ersten Version von 1906) - Das vorliegende, nachträglich modifizierte Blatt (ev. Auftragsarbeit ohne Hinweis auf einen möglichen Bearbeiter) ist gegenüber der ersten Version in Fablithographie quasi 'naturalistischer', 'malerischer', und entspr. der verwendeten Technik detaillierter und differenzierter gestaltet: Die Frau ist ein langes, wallendes Kleid gehüllt und sitzt auf einer naturhaften, aus starken Ästen gebauten Bank, der landschaftliche Hintergrund ist weniger strukturiert, die Löwenzahnblüten füllen 'seitenverkehrt' die Ecke rechts vorne. - "Ende 2015 durfte die Graphische Sammlung der Zentralbibliothek Zürich eine qualitätsvolle Winterthurer Sammlung von 1'240 Exlibris als Geschenk entgegennehmen. Diese war über zwei Generationen von Hedwig Bridler-Sträuli (1870-1949) und deren Tochter Johanna Ullmann-Bridler (1891-1973) im Zeitraum von 1890 bis 1920 zusammengetragen worden. Beide Damen gehörten dem Winterthurer Grossbürgertum an. [.] 1891 heiratete sie den Architekten und nachmaligen Oberstdivisionär Otto Bridler (1864-1938). [.] 1891 wurde die Tochter Johanna geboren, 1894 der Bruder Fritz (gest. 1957). Hedwig Bridler scheint ihre Sammeltätigkeit im frühen 20. Jahrhundert mehr und mehr reduziert zu haben, um den gesellschaftlichen Verpflichtungen [.] nachzukommen. Ihre Tochter Johanna sammelte ebenfalls Exlibris, zog jedoch nach ihrer Vermählung 1919 mit [.] Erich Ullmann (1892-1965) auf das Gut 'Neuburg' in Mammern am Untersee und scheint danach die Sammeltätigkeit aufgegeben zu haben." (etc.; ausführlich u. einlässlich SELC Expr., loc. cit.) -- Carl Roesch (Diessenhofen TG 1884-1979 ibid.), Maler, Aquarellist, Zeichner. Glasfenster, Mosaik, Wandbild, Figurenbild. Tätigkeitsbereiche: Malerei, Zeichnung, Glasarbeiten, Mosaik, Plakat, Aquarell, Wandbild. (SIKART). - 1903-1906 "Besuch der Heinrich-Wolff-Privatschule für Graphische Künste bei Moritz Heymann. Begegnung mit dem Schaffen Hans von Marées'. Bekanntschaft mit Albert Welti. [.] 1912 erste Reise nach Paris, wo Roesch das Werk von Cézanne kennenlernt. [.] Ab 1914 gehört Roesch zum Zürcher Kreis um Otto Meyer-Amden. [.] 1932 Aufenthalt in Paris, Bekanntschaft mit Cuno Amiet, Ernst Morgenthaler und Max Gubler. [.] Trotz des sichtbaren Wechsels von Zeitstilen wirkt das Oeuvre als Einheit. Der gleiche strenge Bildbau bestimmt sowohl die Frühwerke des Jugendstils und die neusachlich anmutenden Zeichnungen der 20er Jahre als auch die stark abstrahierten, an Nicolas de Staël erinnernden Spätwerke. [.]. Früh reflektiert sein Schaffen die Fähigkeit zum abstrakten Sehen. [.] Bereits 1908 finden sich stark abstrahierte Werke, welche Roesch als Pionier der Schweizer Moderne ausweisen. Vorherrschend bleibt in fast allen Techniken die Linie. [.] Am schnellen Strich mancher Zeichnungen verrät sich der Ei.

