Publicado por Tübingen, Osianderische Buchhandlung (Kommissionsverlag Osiander) und Basel, Basileia-Verlag (Komm. für die Schweiz) 1972-1973 -, 1972
Librería: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Suiza
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Añadir al carrito2 Bände in 3 Bänden (cpl.). Gr.-8°. 586 SS. u. XIV, pp. 587-852 u. XIV, pp. 853-1505. OLn. (blau; Rücken leicht verblasst) mit vergold. Rückentitel u. Deckel-Namenszug (Jörg Vögeli). Leichte Alters-, kaum Gebrauchsspuren, Widmung von E. Fabian a. Vorsätzen von Bd. I und II.1. Gesamthaft recht gute Exemplare / Herausgeber-Widmungsexemplare - - Schriften zur Kirchen- und Rechtsgeschichte : Darstellungen und Quellen, hsgg. von Ekkehart Fabian, Nrn. 39-41 - BSG 1972, p. 94, Nr. 974, bzw. 1974, (Zürich 1976), p. 86, Nr. 885 - Provenienz: Prof. Dr. Fritz Büsser, Zürich (monogrammierte Widmung E. Fabians) / DABEI: Büssers Rezension in der NZZ (15.10.1975, p. 39) u. hs. Dankeskarte dafür von Alfred Vögeli - "Eine entscheidende Änderung in der Situation der Stadt sollte sich dadurch ergeben, dass ab 1519 die reformatorische Bewegung auch in Konstanz Fuss fasste. [.] 1527 bzw. 1528 schloss Konstanz ein Christliches Burgrecht mit Zürich und Bern ab. Die Stadt wurde in ständiger Verbindung mit Zürich, Basel und Strassburg zu einem Zentrum der oberdeutsch-schweizerischen Reformation, und ihre Lage gestaltete sich deshalb in den nächsten Jahren immer schwieriger. Der Rat der Stadt sah sich 1548 gezwungen, allen Forderungen des Kaisers nachzugeben und sich bedingungslos dem Hause Habsburg-Österreich zu ergeben. [.] Bevor österreichische Truppen die Stadt besetzten, hatte allerdings die reformatorische Elite die Stadt verlassen und zumeist in der Eidgenossenschaft Zuflucht gefunden. Fortan wurde Konstanz wieder voll rekatholisiert, wenngleich es noch bis ins 17. Jahrhundert Protestanten gab, die in den reformierten Gemeinden des nahen Thurgaus ihren Rückhalt fanden." (HLS, Stadt Konstanz) - "Im 16. Jahrhundert erlitt die Diözese Konstanz grosse Einbussen durch die Einführung der Reformation im grösseren Teil ihres schweizerischen Gebietes, im Herzogtum Württemberg [.], darunter 1526-27 auch in Konstanz. 1526 verlegte Fürstbischof Hugo von Hohenlandenberg deshalb die bischöfliche Residenz nach Meersburg. Dort blieb sie bis zur Auflösung der Diözese 1827, während das Domkapitel, das Konsistorium und die Kollegiatstifte nach Konstanz zurückkehrten, nachdem dieses 1548 österreichische Landstadt und damit wieder katholisch geworden war." (HLS, Diözese Konstanz) -- Jörg VÖGELI (Konstanz 1483-1562 Zürich), Ratsschreiber u. Stadtschreiber (ADB/NDB Index). "Bei der Rekatholisierung v. Konstanz 1548 floh der Stadtschreiber [.] nach Zürich; eine von ihm verfasste Geschichte der Reformation von 1519-1531 liegt dort als Ms. im Staatsarchiv (HBLS, Vögeli Kt. Thurgau) - Gregor MANGOLT (Tübingen 1498 - E. 1577/A. 1578 Zürich), von Konstanz, Theologe, 1522 Priesterweihe und Übertritt zur Reformation, Anhänger Zwinglis. [.] Ab 1524 in Konstanz, ab 1526 als Buchhändler und Verleger tätig. 1548 Ausweisung, danach Buchhändler in Zürich. Mangolt [schrieb u.a.] mehrere Fassungen einer Chronik von Konstanz (1544, 1548, 1562, Mitte 1560er Jahre)." (etc.; HLS) -- Fritz Büsser (Glarus 1923-2012 Zürich), kath., dann ref., bedeutender Zürcher Theologe und Kirchenhistoriker. 1968-89 Professor für Dogmen- und Kirchengeschichte an der Universität Zürich. Als Leiter des Instituts für Reformationsgeschichte betonte Büsser die theologisch-konfessionelle Vielfalt der Reformation [.]. Er unterstrich den ökumenischen Charakter der Zürcher Reformation [.] und die Johannes Calvin ebenbürtige Bedeutung Heinrich Bullingers (etc.; HLS). -- VERSANDKATEGORIE / Weight category / Poids brut 4 kg - Sprache: de.