Publicado por Wilhelm - Lehmbruck - Museum Duisburg, 1981
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Añadir al carritoweicher Einband. . Broschur, weißer Umschlag, mit Schuber, 8°. * guter Zustand (K68).
Idioma: Alemán
Publicado por (Darmstadt, 6. August 1940)., 1940
Librería: Antiquariat Heinzelmännchen, Stuttgart, Alemania
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Añadir al carrito26 Seiten. Druck in Rot und Schwarz. Mit 5 handkolorierten Illustrationen. Zweifarbig gedruckte Originalbroschur (Umschlag am oberen Rand und am Rücken unten mit drei kleineren Einrissen u. etwas fleckig. Ansonsten gutes Exemplar) 23x19 cm * Selten ! Mit einigen Durchstreichungen mit Rotstift in den Anmerkungen sowie dem handschriftlichen Vermerk auf der letzten Seiten "rot gestrichen - vergriffen!" (diese wohl von Joseph Würth vorgenommen). ----- Joseph Würth (* 17. März 1900; 12. Oktober 1948)[1] war ein deutscher Verleger. Joseph Würth, auch Pepi genannt, war das jüngste der fünf Kinder des Dr. phil. Johann Viktor Ernst Würth (18611923) und der Maria Victoria Franziska, geb. Fischer (18641953). Er besuchte das Ludwig-Georgs-Gymnasium in Darmstadt und legte dort am 22. Februar 1918 das Abitur ab. Bis 1920 studierte er in Frankfurt am Main Kunstgeschichte; 1919, 1921 und 1925 unternahm er Reisen nach Italien, die vielleicht im Zusammenhang mit seinen Studien standen. 1929 heiratete er Charlotte Weygandt. Bei einem Luftangriff auf Darmstadt wurde Würths gesamter Besitz einschließlich Werkstatt und Druckerpresse am 11. September 1944 zerstört. Kasimir Edschmid besorgte Joseph Würth, seiner Frau und seiner Mutter eine Unterkunft in Ruhpolding. 1946 zog die Familie zurück nach Darmstadt, diesmal in die Alicenstraße. Die Handpresse wurde repariert, aber von Würth nicht wieder in Betrieb genommen. 1948 starb er nach kurzer, schwerer Krankheit. Joseph Würth wurde auf dem Waldfriedhof Darmstadt (Grabstelle: L 8b 130) bestattet. Joseph Würth gründete am 6. August 1915 im Alter von 15 Jahren auf dem Dachboden seines Darmstadter Elternhauses in der Hoffmannstraße 19 die Zeitschrift Die Dachstube. Hervorgegangen war das Unternehmen aus einem Kreis literarisch interessierter Gymnasiasten, von denen die älteren in den Ersten Weltkrieg ziehen mussten, ehe sie verlegerisch hatten tätig werden können. Würths Mitschüler am Gymnasium F. C. Lehr, Ludwig Breitwieser, Karl Roller und Ernst Müller unterstützten ihn bei der Gründung der Zeitschriften bzw. des Verlags. Sie sollten später alle der Darmstädter Sezession angehören. Nachdem die ersten Ausgaben noch hektografiert worden waren, schaffte man bald eine Druckerpresse und einen Setzkasten an und verbreitete Die Dachstube und später, ab November 1918, Das Tribunal im Druck. Würth hatte sich beim Drucker Menzlaw in der Darmstadter Hügelstraße in das Handwerk des Druckens einführen lassen und legte sich dann eine Bostonpresse zu. Mitarbeiter der Zeitschriften waren unter anderem Max Beckmann, Carlo Mierendorff, Theodor Haubach, Hans Schiebelhuth, Kasimir Edschmid, Oskar Kokoschka, Max Krell, René Schickele, Ernst Toller und Fritz Usinger. Diese Autoren veröffentlichten z. T. auch später noch bei Joseph Würth. Carl Zuckmayer würdigt Joseph Würth in seinen Erinnerungen: Dann, mitten im Krieg, 1915, wurde von den Sekundanern des Jahrgangs 1900 [] der Plan verwirklicht. Der Motor dieser Unternehmung war ein damals Fünfzehnjähriger namens Joseph Würth, ein genialer Bastler, ein [] fanatischer Bibliophile, [] ein enthusiastischer Liebhaber der Künste, dabei ein kühl und scharf denkender, kritischer Kopf, mit feurigem Herzen, klarem Verstand und unbedenklicher Tatkraft, mit einem Wort: der geborene Verleger. 1917 brachte der Historische Verein für das Großherzogtum Hessen eine Schrift von Johann Viktor Ernst Würth mit dem Titel Das Großherzoglich Hessische Wappen in seiner geschichtlichen Entwicklung heraus. Das Titelbild stammte von Joseph Würth. Im selben Jahr gewann dieser den mit 200 Mark dotierten zweiten Preis in einem Wettbewerb, zu dem er einen Verpackungsentwurf für Marka Astra eingesandt hatte. Neben Ludwig Breitwieser war Würth der Hauptillustrator der Dachstube. Neben der Dachstube brachte er die Buchreihen Die kleine Republik und Bücher der Dachstube heraus, später verlegte er dann das von Mierendorff herausgegebene Tribunal. Die ersten Kataloge der Darmstädter Sezession sowie deren Gründun.