Damm roco (1 resultados)

Filtrar la búsqueda

  • Libros (1)

a

Intervalo de precios personalizado (EUR)

a

    • Condición: Usado - Como Nuevo

      EUR 18,95

      Envío por EUR 105,00 
      Se envía de Alemania a Estados Unidos de America

      Cantidad disponible: 1 disponibles

      Hardcover. Condición: neuwertig. Erste Aufl. Kleinformatiger fadengehefteter Pappeinband mit geprägtem Rückentitel und fotografisch gestaltetem Schutzumschlag. Der Umschlag dezent berieben und vereinzelt mit kleinem Kratzer, ansonsten sehr guter, neuwertiger Erhaltungszustand, das Buch wurde lediglich zu Prüfzwecken aus der Originalfolie genommen. "Wolfgang Pintzka erlebte die letzten Jahre der Weimarer Republik, die NS-Zeit, die deutsche Kapitulation, den Einmarsch der Amerikaner und ihre Ablösung durch die Sowjets in Zwickau, einem Zentrum der deutschen Automobilindustrie und des sächsischen Steinkohlebergbaus. Trotz der "nichtarischen Abstammung" des Vaters überstand die Familie unbeschadet Hitlers "Drittes Reich". Selbst dem Inferno von Dresden im Februar 1945 entging der damals 16jährige, weil er vorher wieder nach Zwickau zurückfuhr. Ende August 1945 wurde er als "Werwolf" verdächtigt und landete für fünf Jahre in Sibirien." (Verlagstext) Wolfgang Michael Pintzka (* 7. Oktober 1928 in Zwickau, Sachsen, Deutsches Reich; gestorben 23. Juli 2006 in Oslo, Norwegen) war ein deutscher Theaterregisseur. Er hat mit Bertolt Brecht und Helene Weigel im Berliner Ensemble zusammengearbeitet und galt als führender Brecht-Interpret. Sein Großvater war ungarischer Jude. Wolfgang Pintzka gehörte als Schüler der Staatlichen Oberschule Zwickau der Hitler-Jugend an und wurde in den letzten Kriegstagen 1945 zum Volkssturm in Rittersgrün eingezogen. Nach dem Zweiten Weltkrieg verbrachte er aufgrund von "Werwolf"-Anschuldigungen fünf Jahre in einem Strafarbeitslager in Sibirien. Nach 1950 holte er sein Abitur nach und studierte am Theaterinstitut Weimar/Leipzig. Als Mitarbeiter und Regieassistent am Berliner Ensemble wurde er Schüler von Erich Engel und enger Mitarbeiter von Helene Weigel. Von 1963 bis 1967 leite er als Intendant das Theater Gera. Ab 1966 übernahm er Regiearbeiten an Theatern in Finnland, Island und Norwegen sowie Dozenturen an Theaterinstituten. Seit 1984 lebte er in Norwegen, dort gründete er auch eine Familie. 60-jährig konvertierte er formell zum Judentum. In seinen Erinnerungen aus zwei Welten schildert Pintzka u. a. seinen Weg zurück zu den jüdischen Wurzeln seiner großelterlichen Familie aus der Berliner Oranienburger Straße. Pintzka starb am 23. Juli 2006 in Oslo an Krebs. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 128 pages. Klein 8° (95 x 155mm).