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  • Editorial: Eh. Brief m.U., o.O. u. Dat.-

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    8°. 1 S. Kleine Stockflecken, leichte Radierspuren. Rotter war als Klavierlehrer und Begleiter berühmter Sänger wie Rubini und Tamburini tätig, ehe er zu Beginn der dreißiger Jahre Organist, 1845 Chordirektor und Kapellmeister an der Kirche Am Hof und der Universitätskirche wurde. 1843 erhielt er eine Professur für Harmonielehre, Generalbaß und Orgelspiel an der Schule des Vereins zur Beförderung und Verbreitung echter Kirchenmusik. Seit 1858 war er Exspektant, seit 1862 wirklicher, seit 1867 Erster Hoforganist und wurde 1870 zum Vizekapellmeister der Wiener Hofmusikkapelle ernannt. Rotter komponierte Klavier-, Orchester- und Kammermusikwerke sowie Kirchenmusikstücke, u.a. ein Salve Regina (1842). 1867-97 gehörten seine Kompositionen zu den am häufigsten aufgeführten Werken an der Wiener Hofmusikkapelle (Saur, DBE).- Teilt einem Fräulein mit, daß er wegen Grippe sich "nothwendig einige Zeit zu halten gezwungen " ist.-.…

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    0. Selten. *** Schöner, kräftiger Abzug auf Karton (Rückseite mit anderer Grafik). *** Gute Erhaltung. Sprache: Deutschu.

  • Editorial: Eh. Brief m.U., Pest 8 Mai 1868.-, 1868

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    8°. 1 S. (Doppelblatt). Leicht fleckig. Frankl studierte in Padua und Wien Medizin (Promotion 1837), wurde 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und verkehrte im Salon der Karoline Pichler. Die von ihm 1842 begründete Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" gab er bis 1848 heraus. Als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion verfaßte er 1848 das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". 1851 wurde er Direktor des Musikvereins und Prof. der Ästhetik, 1856 bereiste er Palästina und Ägypten. Später Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete er 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er geadelt. Frankl veröffentlichte neben Reisebeschreibungen und Biographien vor allem Gedichte (Saur, DBE).- Übersendet einer Excellenz einen Brief des Grafen Anton Auersperg (d.i. Anastasius Grün) und bittet, ". Euer Excellenz! wollen die mich auszeichnende Güte haben den Moment zu bestimmen, in welchem ich so glücklich sein kann, mich persönlich vorzustellen. Mit dem Ausdruck der tiefsten Verehrung, die ich für den glorreichen Dichter und Staatsmann im Herzen trage .".-.…

  • Editorial: Eh. Brief m.U., (Wien), 13.I.1889 ("Bauernfelds 87 Geburtstag").-, 1889

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    12°. 2 SS. (Doppelblatt). In adress. Kuvert (gelaufen). Frankl studierte in Padua und Wien Medizin (Promotion 1837), wurde 1838 Sekretär der Wiener Jüdischen Kultusgemeinde und verkehrte im Salon der Karoline Pichler. Die von ihm 1842 begründete Kulturzeitschrift "Sonntags-Blätter" gab er bis 1848 heraus. Als Demokrat und Mitglied der Akademischen Legion verfaßte er 1848 das erste zensurfreie Flugblatt Österreichs "Die Universität". 1851 wurde er Direktor des Musikvereins und Prof. der Ästhetik, 1856 bereiste er Palästina und Ägypten. Später Schulrat und Präses der Wiener Kultusgemeinde, gründete er 1872 das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte und berief den ersten Blindenlehrerkongreß ein, zu dessen Präsident er 1873 gewählt wurde. 1876 wurde er geadelt. Frankl veröffentlichte neben Reisebeschreibungen und Biographien vor allem Gedichte (Saur, DBE).- An den Dichter Viktor Stern (Wien 1837 - 1913), dem er für die Zusendung der 1889 erschienenen Tragödie "Calas" dankt und verspricht, sie nach Fertigstellung seiner Amerling-Biografie zu lesen.-.…

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    in der Platte betitelt und bezeichnet; Keller Frankfurt am Main 1847 [Büttenkarton finger- und braunfleckig.].

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    Engraving on laid paper. Saint Felicitas and her seven sons. At bottom cartouche with name "S. Felicitas". In lower right corner signed in the plate "J.C. Schwab sc." 13,5 x 9 cm.*The Austrian born engraver Johann Caspar Schwab, worked from 1765 in Paris, where he called himself usually Jean Gaspard Schwab. In Paris he was the pupil of Wille. The rich Roman martyr Saint Felicitas converted to the Christian Faith and was therefore condemned to death together with her seven sons. - With margins, a brown spot in lower blank margin.[(6209)].…

  • Editorial: Eigenh. Brief m.U., dat. "Wien 12. 9. [18]56".

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    8°. 1 S.- Mit kleinem blindgepr. Monogramm. Wurzbach IV, 334 ff.- Frankl war seit 1851 Direktor des Wiener Musikvereins und Professor der Ästhetik an der Universität in Wien. 1856 unternahm er eine Reise nach Palästina (Reisebeschreibung "Nach Palästina", 1858) und Ägypten. 1872 gründete er das Israelitische Blindeninstitut auf der Hohen Warte. 1875 war Frankl Vorsitzender des Vorstands der Wiener Israelitischen Kultusgemeinde.- Humorvolles Schreiben an seine Cousine "Fini", der er von seiner Palästinareise Geschenke mitgebracht hat: "Die Zedern sind der Schmuck des Libanons, drum ließ ich deren Frucht als Schmuckhälter formen, die sich meine schmucke Cousine freundlich gefallen lassen möge. Die Manschetten sind aus dem Felle einer Gazelle aus [.] Palästina. Ich weis sie mit ihrem traurigen Schicksale : daß sie durch des Jägers Schuß erkalten musste, nicht besser zu versöhnen, als daß sie, wenn schon nicht in, doch an den Armen einer schönen Frau wieder erwarme! [.]".- Knickfalten.…

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    Editorial: Wien, 16. IV. 1891., 1891

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    Quer-32mo. 2 pp. Etwas verspätet erfaren wir welcher schwere Verlust Sie getroffen hat. Wir sprechen Ihnen verehrtes Fräulein ! unsere wärmste Teilname aus. [.]".

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    Editorial: Wien, Opernring 10. , o.D.

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    8vo. 2 pp. Doppelblatt gefaltet. [.] Wenn ein Wanderer sich in einem tiefen Walde verirrt hat und er schon wenden will, ist es ihm ein Angst erlösender Trost, plötzlich Menschenstimmen, oder ein Glockenläuten zu vernehmen, als ein Zeichen, daß er nicht verloren und Weltverlassen ist. Ich irre bereits in einem wilden Walde von Ferne umher. Immer einsamer wird der Weg, immer mehr verdunkelt sich der Horizont. Die Glockentöne Ihrer Lyrik vernahm ich als beglückendes Zeichen, daß ich nicht schon bei Lebzeiten vergessen bin, für das völlige Vergessen sein wird die Zukunft fangen. [.]".…

  • Editorial: [Wien] Opernring 10. , 27. V. 1886., 1886

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    8vo. 1 p. Doppelblatt gefaltet. Gedruckter Spruch am linken, oberen Rand. An einen namentlich nicht genannte Dame: [.] Dieselben haben mir viel ästhetisches Vergnügen bereitet, und hätte ich, wenn eine Anmerkung gestattet ist, mehr Schärfe gewünscht, und die Wiener [] lächerlicher. Solche Derbheit ist aber glücklicher Weise einer eminent lyrisch - epischen Dichterin versagt. Indes ich Ihnen liebes Fräulein! einen angenehmen Sommeraufenthalt und uns eine neue poetische Frucht, sie Sie mitbringen sollen, wünsche, ergreife ich den angenehmen Anlaß zum Ausdruck meiner verehrungsvollen Ergebenheit. [.]".…

  • Editorial: 1844, 1844

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    Condición: sehr guter Zustand. Holzschnitt, 1844, von Engelhardt Graeff (1807-1878), auf chamoisfarbenem Velin. 22,6:20 cm. - Verso an den Ecken mit alten Leimspuren, kleine Fehlstelle in der linken oberen Ecke außerhalb der Darstellung. Literatur: Alphons M. von Steinle, Edward von Steinle. Des Meisters Gesamtwerk in Abbildungen. Kempten/München 1910, vg. Abb. 11, Verzeichnis der abgebildeten Werke, S. 2. Schon 1823 trat Steinle in die Wiener Akademie ein, seit 1826 wurde er von L. Kupelwieser (1796 - 1862) unterrichtet. Zwischen 1828 und 1833 hielt er sich zweimal in Rom auf und fand dort Anschluß an den Kreis der Nazarener (Fr. Overbeck,1789 - 1869; Ph. Veit, 1793 - 1877; J. von Führich, 1800 - 1876). 1829 arbeitete er zusammen mit Overbeck an der Porziuncula bei Assisi. 1833 wieder in Wien, 1837 folgte eine Reise nach Frankfurt am Main und an den Rhein. 1839 übersiedelte er nach Frankfurt am Main und fand Anschluß an den Nazarener-Kreis um Veit. 1850 wurde er Professor für Historienmalerei am Städelschen Kunstinstitut. Steinle ist einer der führenden Vertreter der katholischen Kirchenkunst nach der Mitte des 19. Jahrhunderts; doch hat er sich auch mit anderen Stoffen befaßt, so z.B. mit Märchen und Dichtungen.…

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    Condición: guter Zustand. Kupferstich und Radierung, nach Johann Eleazar Schenau (1737-1806), auf Bütten. 39,6:28,7 cm. - Leicht angeschmutzt, mit schmalem Rändchen um die Plattenkante. Literatur: Nagler 7; Le Blanc 9; Mercure de France, juillet 1767. - Mit Widmung an: Monsieur le Baron Thadée de Reischach und Wappenkartusche im Unterrand. Der aus Wien stammende Schwab lebte seit 1765 in Paris, wo er bei Joh. Gg. Wille (1715-1808) lernte, der ihn auch stark beeinflußte.…

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    ORIGINAL-DOKUMENT (1 S. gr. folio, gefaltet, mit 15 Kreuzer Steuermarke) mit Ort, Datum, eigenhändiger Unterschrift signiert Wien, 18.IV.1863 - ZEUGNIß für den Studenten der Medizin KARL GUSSENBAUER (Carl Gussenbauer, 1842-1903) gebürtig aus Obervellach in Kärnten. - Bedeutsam, weil dieser später selbst bedeutender Mediziner wurde : österreichischer Chirurg. Gussenbauer war Professor in Lüttich, Prag und Wien. Mit Alexander von Winiwarter erforschte er um 1874 tierexperimentell und an Leichen die Möglichkeiten zur operativen Entfernung des Magenpförtners. 1902/1903 war er selbst Rektor der Universität Wien . BEILAGEN : weiteres ZEUGNIß (1 S. gr. folio mit Papiersiegel) Wien, 12.VII.1864, zweimal signiert vom amtierenden Dekan der medizinischen Fakultät. / 2 weitere Zeugnisse der Universität Wien 1863 und 1866 signiert. Alle für Carl Gussenbauer .…

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    Condición: guter Zustand. Radierung, 1879, von J.K. Eissenhardt (1824-1896), auf Velin. 8,9:7,2 cm. Literatur: Weizsäcker/Dessoff 2, S. 35; Thieme/Becker X, S. 441. Mit dem faksimilierten Namenszug von Steinle und mit den Monogrammen von Steinle und Eissenhardt. Gutes Exemplar mit sehr breitem Rand.

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    Condición: guter Zustand. Lithographie 1848, von Christian Becker (1809-1885, auf Velin. 34,1:24,7 cm. Mit der Adresse des Verlegers J.A. Wagner, kl. Hirschgraben N. 2. Auf Untersatz montiert. - Im ganzen nicht ganz frisch. Literatur: Alphons M. von Steinle, Edward von Steinle. Des Meisters Gesamtwerk in Abbildungen. Kempten/München 1910, Abb. 527, Verzeichnis der abgebildeten Werke, S. 26. Diese sowie zwei weitere Karikaturen sind nach den Erzählungen K. Reichenspergers (Landgerichtspräsident in Koblenz) am Abendbrottisch des ihn beherbergenden Steinle entstanden, der ihm die Zeichnungen auch schenkte. Reichensperger hat die Lithographien im Parlament vertrieben. Schon 1823 trat Steinle in die Wiener Akademie ein, seit 1826 wurde er von L. Kupelwieser (1796 - 1862) unterrichtet. Zwischen 1828 und 1833 hielt er sich zweimal in Rom auf und fand dort Anschluß an den Kreis der Nazarener (Fr. Overbeck,1789 - 1869; Ph. Veit, 1793 - 1877; J. von Führich, 1800 - 1876). 1829 arbeitete er zusammen mit Overbeck an der Porziuncula bei Assisi. 1833 wieder in Wien, 1837 folgte eine Reise nach Frankfurt am Main und an den Rhein. 1839 übersiedelte er nach Frankfurt am Main und fand Anschluß an den Nazarener-Kreis um Veit. 1850 wurde er Professor für Historienmalerei am Städelschen Kunstinstitut. Steinle ist einer der führenden Vertreter der katholischen Kirchenkunst nach der Mitte des 19. Jahrhunderts; doch hat er sich auch mit anderen Stoffen befaßt, so z.B. mit Märchen und Dichtungen.…

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    Condición: guter Zustand. Aquarell über Bleistift, weiß und mit Goldbronze gehöht, auf Zeichenkarton, links unten signiert und datiert J. Schram 1849". 22,3:18,5 cm. Miniaturhaft fein durchgeführtes Bildnis eines vornehmen, zwei Orden tragenden Herrn, vermutlich entstanden im Zusammenhang mit Schramms geplantem Porträtwerk Deutsches Album berühmter Zeitgenossen".…

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    Thieme-Becker, Band XXV, Buchgstabe N, Seite 76: Neugebauer, Josef,Figuren-, Bildnis- u. Stillebenmaler u. Komponist, * Wien 14. 4. 1810, Melk 8. 8. 1895, Schüler von Petter, Redl, Ender u. Kupelwieser. 1851/52 in Florenz u. Rom. Tätig in Wien (u. a. als Bildnismaler für den Hof) u. Melk (seit 1884).188 Gemälde u. Studien (davon 152 in einer besonderen Neugebauer-Gal.") u. über 30 Skizzenbücher im Stift Melk. Einzelne Bilder auf Schloß Greillenstein, in der Gem.-Gal. Zu Mainz, sowie in der Akad. U.In d. österr. Gal. Wien; Andachtsbilder in Eggendorf i. Tak, Einsiedeln(Klosterkirche), Gainfarn, Kammelsdorf bei Oberhollabrunn, Luckau bei Landskron, Prag (Kloster der Barmherz. Schwestern), Rohrendorf, Wien (Ulricbskirche), Wullersdorf u. Zwerndorf bei Melk; Selbstbildn., 1857 (Stadt Wien).Lit.: C. v. Wurzbach, Biogr. Lex. Österr., 20 (1869). -C. v. Vincenti,Wiener Kst-Renaiss., 1876 p. 292/94.- F. v. Boet Boetticher, Malerwerked. 19. Jh., 11/1 (1898). L. Hevesi, Österr. Kst i. 19. Jh., 1903. Ed. Katschthaler, J. N., eine les tgesch. Studie, in Jahresber. Des Stiftsgymnasiums der Benediktiner zu Melk, 1912 p. 1/88; 1914 p. 5/54 (mit Selbstbiogr., Werkvcrz. U. vielen Abb.). Th. V. Frimmel, Lex. D. Wiener Gemäldeslgen, 1 (1913) 241f. österr. Ksttopogr., 3 (1909) 233, 364; 5 (1911) p. LXIII (fälschlich Johann), 486; 18 (1924) 394 (Reg.). Kstdenkm. D. Schweiz, 1 (1927). -Notiz L. Grünstein.…

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    Condición: guter Zustand. Bleistiftzeichnung, auf chamoisfarbenem Velin. 33,5:23,5 cm. Verso von fremder Hand zugeschrieben. Nicht bei A.M. v. Steinle, Edward von Steinle, Gesamtwerke.- Insgesamt nicht ganz frisch. Schon 1823 trat Steinle in die Wiener Akademie ein, seit 1826 wurde er von L. Kupelwieser (1796 - 1862) unterrichtet. Zwischen 1828 und 1833 hielt er sich zweimal in Rom auf und fand dort Anschluß an den Kreis der Nazarener (Fr. Overbeck,1789 - 1869; Ph. Veit, 1793 - 1877; J. von Führich, 1800 - 1876). 1829 arbeitete er zusammen mit Overbeck an der Porziuncula bei Assisi. 1833 wieder in Wien, 1837 folgte eine Reise nach Frankfurt am Main und an den Rhein. 1839 übersiedelte er nach Frankfurt am Main und fand Anschluß an den Nazarener-Kreis um Veit. 1850 wurde er Professor für Historienmalerei am Städelschen Kunstinstitut. Steinle ist einer der führenden Vertreter der katholischen Kirchenkunst nach der Mitte des 19. Jahrhunderts; doch hat er sich auch mit anderen Stoffen befaßt, so z.B. mit Märchen und Dichtungen. …

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    Condición: guter Zustand. Bleistift, mit Bleistiftlinie umrandet, auf bräunlichem Transparentpapier, 1882, auf Untersatz montiert. 30,9:19,5 cm. Literatur: A.M. von Steinle: Edward von Steinle. Des Meisters Gesamtwerk in Abbildungen. Kempten/München 1910, Nr. 396 f. Vorarbeit zu einer der sieben Federzeichnungen zu Clemens Brentanos Chronika eines fahrenden Schülers", in der ersten Fassung des Manuskriptes von 1882. 396 bis 396e sind als Holzschnitt in der durch P.W. Kreiten aus beiden Fassungen der Chronik zusammengestellten Ausgabe im Verlag von M. Huttler, Augsburg, erschienen. Die Federzeichnung 396f befand sich ehemals im Besitz der Königin Carola von Sachsen, dann des Prinzen Johann Georg von Sachsen. Schon 1823 trat Steinle in die Wiener Akademie ein, seit 1826 wurde er von L. Kupelwieser (1796 - 1862) unterrichtet. Zwischen 1828 und 1833 hielt er sich zweimal in Rom auf und fand dort Anschluß an den Kreis der Nazarener (Fr. Overbeck,1789 - 1869; Ph. Veit, 1793 - 1877; J. von Führich, 1800 - 1876). 1829 arbeitete er zusammen mit Overbeck an der Porziuncula bei Assisi. 1833 wieder in Wien, 1837 folgte eine Reise nach Frankfurt am Main und an den Rhein. 1839 übersiedelte er nach Frankfurt am Main und fand Anschluß an den Nazarener-Kreis um Veit. 1850 wurde er Professor für Historienmalerei am Städelschen Kunstinstitut. Steinle ist einer der führenden Vertreter der katholischen Kirchenkunst nach der Mitte des 19. Jahrhunderts; doch hat er sich auch mit anderen Stoffen befaßt, so z.B. mit Märchen und Dichtungen.…