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Librería: Antiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com, Marburg, AlemaniaAntiq. F.-D. Söhn - Medicusbooks.Com
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Añadir al carritoArch. Anat. Phys., 1844. - Hrsg. v. Johannes Müller. - Berlin, Veit & Comp., 1844, 8°, 220, 526 pp., 16 Kupfertafeln, Interimseinband. Erstdruck! Hermann Stieda: "Ich komme nun zu der bekannten Arbeit von Tschudi, welcher als erster darauf hinwies, dass derartige Bildungen einem bestimmten Volksstamme besonders eigentümlich seien. Er fand, dass an den Schädeln verschiedener alter Peruanerstämme fast immer eine ganze oder teilweise Trennung der Schuppe in zwei Teile vorkommt, und zwar in ein oberes Stück, das er Os interparietale nennt und in ein unteres Stück. Die Trennungslinie verläuft in Form einer Quernaht etwas oberhalb der Linea semicircularis superior und mündet beiderseitig seitlich in den Vereinigungswinkel des Schläfenbeines mit dem Hinterhauptsbein, also in die sogenannte Casser'sche oder seitliche hintere Fontanelle. Diese Trennungslinie soll in. den ersten Monaten nach der Geburt immer vorhanden sein; es tritt dann zuerst in der Mitte eine Verwachsung ein, und bei erwachsenen Individuen fand Tschudi oft nur noch einen seitlichen Rest der Naht, immer aber eine deutliche Furche an der früheren Nahtstelle. Tschudi schlägt für den oberen Knochenteil den Namen "Os Ingae oder Incae" vor und diese Bezeichnung hat sich noch bis heute teilweise erhalten." Hermann Stieda: Die Anomalien der menschlichen Hinterhauptsschuppe. Anatomische Hefte, 2 (1892), pp.59-107 (pp.70-80). Johann Jakob von Tschudi (1818-1889) bedeutender Schweizer Naturforscher, Forschungsreisender, Zoologe, Linguist und Diplomat, der verschiedene Werke zur Quechua-Sprache, zur Fauna und Kultur Perus und zu seinen Reisen durch Südamerika verfasste.…