Isbn: 9783161503276 - doping - warum nicht?: ein interdisziplinäres gespräch: 1 (sport - recht - gesellschaft) (1 resultados)

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Condición: Wie Neu. Zustandsbeschreibung: leichte Lagerspuren. Ein interdisziplinäres Gespräch. Hrsg. von Wolfram Höfling und Johannes Horst. Das Thema "Doping" steht im Fokus der medialen und politischen Aufmerksamkeit. Die in diesem Band dokumentierten Beiträge einer multidisziplinär besetzten Tagung (1. Kölner Sportrechtstag, 26. Juni 2009) beleuchten Grundlagen, Kontexte, Herausforderungen und Regulierungsstrategien. Aus dem Inhalt: Wolfram Höfling: "Sauberer" Sport in einer "verdopten" Gesellschaft? Skeptische Überlegungen aus rechtswissenschaftlicher Perspektive. - Mario Thevis, Hans Geyer und Wilhelm Schänzer: Doping im Sport: Methoden, Analytik, Entwicklungstendenzen. - Karl-Heinrich Bette: Akteure und Akteurkonstellationen im Spitzensport - eine soziologische Rekonstruktion der Dopingrealität. - Hartmut Kliemt: "Nicht die Doper, die Regeln sind schuld!" - Jens Adolphsen: Das Dopingproblem als Gegenstand selbstregulativer Ordnung des Sports? - Matthias Jahn: Die Praxis der Sanktionierung von Dopingvergehen zwischen Strafrecht, Arzneimittelrecht und Wettbewerbsrecht. - Udo Steiner: Der "Anti-Doping-Staat". Zu den verfassungsrechtlichen Grenzen hoheitlicher Dopingbekämpfung. - Anhang: Nationaler Anti Doping Code (Auszüge). -- Die mediale und politische Aufmerksamkeit, die das Thema Doping besitzt, mag aus verschiedenen Gründen erstaunen. Mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen treffen nur Personen, die sich - so könnte man sagen - freiwillig auf entsprechende Risiken einlassen; gegenüber einem Betrugsvorwurf ist unübersehbar, dass es ihn ohne ein Dopingverbot gar nicht gäbe. Doping erweist sich ferner prima facie nicht als eine Problematik, der gesamtgesellschaftliche, existentielle Bedeutung zukommt, sondern die vielmehr primär innerhalb eines gesellschaftlichen Subsystems, im Sport, virulent wird. Und selbst innerhalb des Sports sind es eher vereinzelte Bereiche, die als "dopingverseucht" gelten. Schafft also erst die Ächtung des Dopings die Dopingproblematik? Schadet, und wenn ja wem schadet Doping überhaupt? Ist Doping ein vernachlässigenswertes gesellschaftliches Randphänomen? Angesichts der Erkenntnis, dass dem Sport in der modernen, tendenziell fragmentierten und formalisierten Gesellschaft eine kaum zu überschätzende Identifikations-, Integrations- und Entformalisierungsfunktion zukommt und Doping gerade kein allein sportbezogenes Phänomen darstellt, am Beispiel des Sports vielmehr Entwicklungen aufgezeigt und analysiert werden können, die in ähnlicher Form auch in anderen Gesellschaftsbereichen existieren, präsentierte der gemeinsam von der Sporthochschule Köln und dem Institut für Staatsrecht der Universität zu Köln veranstaltete 1. Kölner Sportrechtstag aktuelle Entwicklungen und Lösungsstrategien der Dopingdiskussion. Seine Referate sind in diesem Sammelband zusammengefasst. 204 Seiten mit einigen Abb., broschiert (Sport - Recht - Gesellschaft; Band 1/Mohr Siebeck 2010). Früher EUR 64,00. Gewicht: 320 g - Softcover/Taschenbuch.…