Mephistos "Faust". Textbuch - Essay. Spielhaus Programmhefte. Szenen für zwei Stimmen, Violoncello und Schlagzeug.

Idioma: alemán

Editorial: Hamburg: Deutsches Schauspielhaus, 1999

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80 S., Ill. Das Exemplar ist in einem sehr guten und sauberen Zustand ohne Anstreichungen. -- Mit: Stephan Bissmeier (Mephisto) -- Max Hopp (Faust) -- Susanne Hahn (Violoncello) -- Daniel Briegleb (Schlagzeug) -- Textregie: Klaus Briegleb -- Beratung: Stefanie Carp -- Ausstattung: Dorothee Curio -- Regieassistenz: Regina Wenig -- Licht: Björn Salzer/Dirk Manthey -- Ton: Frank Böhm/Oliver Sinn -- Premiere am 15. Dezember 1999 in der Kantine des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg. -- "Der gräuliche Höllenrachen tut sich auf". Wenn du eintrittst, laß alle Hoffnung fahren. Hier und jetzt aber, noch rechtzeitig für eine Entscheidung, erwacht Faust aus seinen Fieberträumen, die sein Leben sind. Er findet sich vor einem letzten Gericht im Tale Joschafat. Freund Satan, der Ankläger, reicht ihm "den Trank", die Droge "Erinnrung". Faust entschließt sich zu trinken, anstatt, wie Dante, den Gang in die Hölle anzutreten. Aber wird die Erinnerung, der Gang "durch die Welt", weniger furchtbar sein? Satan-Mephisto, der Unerbittliche, wird ihn führen; zu sich selbst zurückverführen. In endlos erscheinende Gespräche verstrickt wandern die beiden durch die nur dem Anscheine nach vergangenen Stationen Fausts: Entfesselung, Leidenschaft, Tat und Schuld. Doch Satan in Teufels-Gestalt findet Gefallen am anfangs Verachteten. Anstatt nur immer fortzuklagen über den immergleichen Gang der Welt seit "hunderttausend Jahren", findet er sich im Begehren Fausts wieder, einen neuen Menschen zu schaffen. Das Unternehmen geht natürlich schief. Satan schickt seinen Traum-Schüler zurück an den Nullpunkt der Welt, den Abgrund der Schöpfung und begleitet ihn noch ein Stück des Wegs. "Da schaffe deine Welt! Gib nach dem löblichen Verlangen/ Von vorn die Schöpfung anzufangen. Bis zum Menschen hast du Zeit." Faust aber wird vorzeitig abtreten. Zurück bleibt, in einem großen elegisch gestimmten Finale, Satan-Mephisto, der sich jetzt, erschöpft und in sich vertieft, nicht mehr von seiner Stelle rührt: am Eingang zur Hölle, vor der er seinen Faust bewahrt hat, andere nicht. Während er dem Tumult zusieht, der von den Ankommenden am Höllentor veranstaltet wird, ehe sie dort zu seinem Vergnügen verschwinden, und nach einer radikal-brutalen Begegnung mit seinem Körper (Liebesverzauberung) versinkt er in eine Urstimmung des intellektuellen Fragens - und des Verweilens bei den Überresten möglicher Hoffnung, im Universum zu überleben. "Was war ich erst? Was bin ich nun? Was ist zu wollen? Was zu tun? Was hilft der Augen schärfster Blitz?" Verabschiedet eure alten Götter, empfiehlt er uns. Die musi-kalische Form des Stückes bringt die kritisch schöne Partnerschaft des Dialog-Paares zum Ausdruck, indem sie ihre Differenz bindet und kommentiert. Musik ist darüberhinaus der "Trank, der eilig trunken macht", die Droge "Erinnrung", am Ende der Zeiten dem Doktor Faust verabfolgt, der sich erinnern will und soll. So hat die Musik auch den Part, dem Text Goethes den Ton abzulauschen, der einem 'Faust nach 45' angemessen ist. Es ist emotional gestaltende und begleitende, zugleich Musik fürs Denken im Text. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 250.…

N° de ref. del artículo 1258481

Detalles bibliográficos

Título
Mephistos "Faust". Textbuch - Essay. Spielhaus Programmhefte. Szenen für zwei Stimmen, Violoncello und Schlagzeug.
Autor
Briegleb, Klaus, Daniel Briegleb und Susanne Hahn:
Editorial
Hamburg: Deutsches Schauspielhaus
Año de publicación
1999
Estado
Sehr gut
Encuadernación
Broschur.
Idioma
alemán
Peso del artículo
250 gramos
Catálogos de vendedores
Theater

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