Jankers Versprechen - Tapa blanda

Beate Rost

 
9783940218445: Jankers Versprechen

Sinopsis

Unter Füchsen leben wir in meinem neuen Buch. Ein Buch, dessen Anfang anmutet wie eine Fabel, wie ein Märchen aus der Tierwelt, das uns aber schon bald eine erschütternde Wahrheit vor Augen führt: Denn Jankers Versprechen erzählt nicht nur die Geschichte des jungen Fuchses Janker, der sich auf den Weg macht, die Menschen kennen zu lernen, sondern auch die abertausender Füchse, die genau wie Janker und seine Freunde jeden Tag, jede Stunde und jede Minute erfahren müssen, dass das Gesetz der Feindschaft noch immer bittere Realität ist. Leseprobe: (...) Plötzlich jedoch, von einer Sekunde auf die andere, herrschte Stille im Wald. Janker spitzte seine Ohren, drehte sich in alle Richtungen aufmerksam um und witterte angestrengt. Der Wind war sehr unruhig, ihm war, als käme er von allen Seiten gleichzeitig. Doch den Geruch, den er mit sich trug, hätte Janker selbst in einem Orkan unter tausend anderen wiedererkannt. Es war der Geruch eines Jägers. Unvermittelt sprang er auf. Noch einmal hielt er seine Nase prüfend in den Wind. Er war sich sicher, es war einer der Jäger, die Lances aus dem Bau gezogen und erschlagen hatten. Thalli! , rief er der Füchsin zu. Wir müssen uns verstecken! Thalli hob ihren Kopf, den sie zärtlich an Baskes Brust gelegt hatte, und sah Janker fragend an. Schnell, ins Unterholz, versteck dich! , rief Janker ihr noch einmal hastig zu und sprang mit einem großen Satz ins nahe Dickicht. Thalli war hin und hergerissen. Sie wollte ihren Gefährten nicht allein lassen. Aber ihre Angst vor den Menschen war größer. Mit einem Laut der Verzweiflung sprang sie hinter Janker her und kroch zitternd ins dichte Gebüsch. Baske sah ihr nach. Kaum merklich bäumte sein Körper sich auf, und seine eben noch geschlossenen Augen waren jetzt angstvoll aufgerissen. Sein Atem ging flach und hastig. Dann näherten sich die schweren Schritte des Jägers. Schaudernd sah Janker Thalli an und schluckte schwer. Und als der Mann näher kam, gab es für ihn keinen Zweifel mehr: Es war einer der Jäger, die Lances auf dem Gewissen hatten. (...)

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Críticas

Kommentar von Dag Frommhold: Ich habe die Lektüre als sehr angenehm empfunden. Die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen - ich mag Janker als Protagonisten des Buchs sehr; er ist ein äußerst liebenswürdiger Held und eine Figur, mit der sich der Leser gut identifizieren kann. Die Dinge, die für ihn neu und so entsetzlich sind, dürften bei den meisten Lesern, die zum ersten Mal davon hören, dieselbe Reaktion auslösen. Für ein Jugendbuch sind die Geschehnisse natürlich schon recht starker Tobak, aber nachdem letztlich nur die alltägliche Realität im Wald in komprimierter Form wiedergegeben wird, ist das aus meiner Sicht durchaus in Ordnung. Wer weiß, vielleicht ist genau das erforderlich, um den einen oder anderen aufzuwecken. Der Bogen, der am Ende geschlagen wird, ist ein sehr schönes Stilmittel. Der Gedanke, den Menschen von der Welt der Füchse und den Dingen, die Füchsen angetan werden, zu erzählen, bindet den Leser unmittelbar in die Message des Büchleins mit ein - damit ist letztlich jeder mit dafür verantwortlich, was aus dieser Botschaft wird. Eine clevere (geradezu füchsische :)) Idee, die mir sehr gut gefallen hat. (Dag Frommhold / Webseite Beate Rost)

Reseña del editor

Unter Füchsen leben wir in meinem neuen Buch. Ein Buch, dessen Anfang anmutet wie eine Fabel, wie ein Märchen aus der Tierwelt, das uns aber schon bald eine erschütternde Wahrheit vor Augen führt: Denn Jankers Versprechen erzählt nicht nur die Geschichte des jungen Fuchses Janker, der sich auf den Weg macht, die Menschen kennen zu lernen, sondern auch die abertausender Füchse, die genau wie Janker und seine Freunde jeden Tag, jede Stunde und jede Minute erfahren müssen, dass das Gesetz der Feindschaft noch immer bittere Realität ist. Leseprobe: (...) Plötzlich jedoch, von einer Sekunde auf die andere, herrschte Stille im Wald. Janker spitzte seine Ohren, drehte sich in alle Richtungen aufmerksam um und witterte angestrengt. Der Wind war sehr unruhig, ihm war, als käme er von allen Seiten gleichzeitig. Doch den Geruch, den er mit sich trug, hätte Janker selbst in einem Orkan unter tausend anderen wiedererkannt. Es war der Geruch eines Jägers. Unvermittelt sprang er auf. Noch einmal hielt er seine Nase prüfend in den Wind. Er war sich sicher, es war einer der Jäger, die Lances aus dem Bau gezogen und erschlagen hatten. Thalli! , rief er der Füchsin zu. Wir müssen uns verstecken! Thalli hob ihren Kopf, den sie zärtlich an Baskes Brust gelegt hatte, und sah Janker fragend an. Schnell, ins Unterholz, versteck dich! , rief Janker ihr noch einmal hastig zu und sprang mit einem großen Satz ins nahe Dickicht. Thalli war hin und hergerissen. Sie wollte ihren Gefährten nicht allein lassen. Aber ihre Angst vor den Menschen war größer. Mit einem Laut der Verzweiflung sprang sie hinter Janker her und kroch zitternd ins dichte Gebüsch. Baske sah ihr nach. Kaum merklich bäumte sein Körper sich auf, und seine eben noch geschlossenen Augen waren jetzt angstvoll aufgerissen. Sein Atem ging flach und hastig. Dann näherten sich die schweren Schritte des Jägers. Schaudernd sah Janker Thalli an und schluckte schwer. Und als der Mann näher kam, gab es für ihn keinen Zweifel mehr: Es war einer der Jäger, die Lances auf dem Gewissen hatten. (...)

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