Lange Jahre wurde die baskische Unabhängigkeitsbewegung vor allem mit den Anschlägen der ETA in Verbindung gebracht. Doch das Baskenland ist seit Ende der 1970er Jahre auch die Region mit den meisten sozialen Kämpfen en Europa. Fast alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wurden von den Organisationsbemühungen baskischer Linken erft: Ein dichtes Netz von Gewerkschaften, Frauenorganisationen, Genossenschaften, Jugendbewegungen, Subkulturen, Umweltgruppen, internationalistischen und Antiristischen Netzwerken waren Ausdruck dieser hegemoniepolitischen Bemühungen. Besonders bemerkenswert ist dabei die Verankerung der politischen und sozialen Organisationen der Linken im kulturellen Leben. Im Baskenland wurden der Aufbau von sozialen Zentren und FolkloregGruppen, die Solidarität mit politischen Gefangenen und das Dorf oder Stadtteilfest, die Verteidigung der baskischen Sprache und die Solidarität mit Einwanderer*innen als Widerspruch begriffen. Die Linke im Baskenland zeichnet nach, was die Organisationen der baskischen Unabhängigkeitsbewegung von der spanischen oder französischen Linken unterscheidet, warum sie eine breite soziale Verankerung erreicht hat und wie sie außerparlamentarische ämpfe und institutionelle Politik seit über 40 Jahren miteinander kombiniert.
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sehr guter Zustand, 124 S., Klappenbroschur Gegen die Reduzierung der neueren baskischen Geschichte auf die ETA bietet dieser handliche Band eine sachkundige Darstellung der Geschichte der Unabhängigkeitslinken sowie der Politik der baskischen Linken, die Zelik unter dem Stichwort "Gegenhegemonie" zusammenfasst. Dabei fragt der nach dem Dilemma des Widerspruchs zwischen institiutionalisierten Bewegungen/ Parteien und außerparlamentarischen sozialen Bewegungen, die verankerten kulturellen Strömungen, sowie die Genossenschaften bzw. allgemeiner die möglichen ökonomischen Alternativen zur dominierenden kapitalistischen Wirtschaftsweise ein. Ein Glossar und eine Zeittafel runden das Buch ab, das man allen Spanienreisenden als nützliche Reisebegleitung nur empfehlen kann, wenn man sich auch gerade mit Blick auf den wachsenden den Basken-Tourismus etwas ausführlichere Abschnitte zu den einzelnen Regionen und den größeren Städten wie Bilbao gewünscht hätte, wo es überall sichtbare Spuren linker Bewegungen gibt. kritik & utopie Gramm 600. Nº de ref. del artículo: 90592
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Taschenbuch. Condición: Neu. Neuware -Lange Jahre wurde die baskische Unabhängigkeitsbewegung vor allem mit den Anschlägen der ETA in Verbindung gebracht. Doch das Baskenland ist seit Ende der 1970er Jahre auch die Region mit den meisten sozialen Kämpfen in Europa. Fast alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wurden von den Organisationsbemühungen baskischer Linken erfasst: Ein dichtes Netz von Gewerkschaften, Frauenorganisationen, Genossenschaften, Jugendbewegungen, Subkulturen, Umweltgruppen, internationalistischen und antirassistischen Netzwerken waren Ausdruck dieser hegemoniepolitischen Bemühungen. Besonders bemerkenswert ist dabei die Verankerung der politischen und sozialen Organisationen der Linken im kulturellen Leben. Im Baskenland wurden der Aufbau von sozialen Zentren und FolkloregGruppen, die Solidarität mit politischen Gefangenen und das Dorf oder Stadtteilfest, die Verteidigung der baskischen Sprache und die Solidarität mit Einwanderer\*innen nie als Widerspruch begriffen.Die Linke im Baskenland zeichnet nach, was die Organisationen der baskischen Unabhängigkeitsbewegung von der spanischen oder französischen Linken unterscheidet, warum sie eine breite soziale Verankerung erreicht hat und wie sie außerparlamentarische Kämpfe und institutionelle Politik seit über 40 Jahren miteinander kombiniert. 124 pp. Deutsch. Nº de ref. del artículo: 9783854766896
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