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Die Mitte der Differenz: Vernunft und Groteske: 4 - Tapa blanda

Schütte, Rolf

 
9783741237546: Die Mitte der Differenz: Vernunft und Groteske: 4

Sinopsis

Anhand von Salomo Friedlaenders Kultbuch Schöpferische Indifferenz (1918), der polaristischen Transformation eines mit Kant ringenden transzendentalen Philosophierens, behandelt die Studie das Verhältnis von Differenz und Indifferenz, die Relation von Individuum und Gesellschaft und die polare Verfassung der Vernunft. Zum ersten Mal wird Friedlaenders Position interdisziplinär vorgestellt und vielfältig mit einflussreichen aktuellen Theoriekomplexen verknüpft: Whiteheads Prozessphilosophie, Luhmanns Systemtheorie, Derridas Sprachdekonstruktion, Foucaults Subjektgenealogie, auch mit Goethes in jüngster Zeit unter neuen Vorzeichen diskutierten Farbenlehre. In Auseinandersetzung mit Zeitgenossen wie E. Bloch, C. Einstein, A. Kubin, den Dadaisten u. v. a. entwickelt Friedlaender/Mynona, ausgehend von seinen Impulsgebern Kant, Goethe, Schopenhauer und Nietzsche, eine heute unvermindert relevante Kritik der Moderne. Sein großes geistiges Abenteuer ist die Verortung individualer Welterfahrung im nicht hintergehbaren Selbstverhältnis, die Offenlegung eines differenzlosen Ich. Was er von da aus literarisch in Grotesken, Phantasien und Utopien entfaltet, zielt auf die weitläufige Erfahrung von sprachkritischer Kommunikation und Wirklichkeit.

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Reseña del editor

Anhand von Salomo Friedlaenders Kultbuch Schopferische Indifferenz (1918), der polaristischen Transformation eines mit Kant ringenden transzendentalen Philosophierens, behandelt die Studie das Verhaltnis von Differenz und Indifferenz, die Relation von Individuum und Gesellschaft und die polare Verfassung der Vernunft. Zum ersten Mal wird Friedlaenders Position interdisziplinar vorgestellt und vielfaltig mit einflussreichen aktuellen Theoriekomplexen verknupft: Whiteheads Prozessphilosophie, Luhmanns Systemtheorie, Derridas Sprachdekonstruktion, Foucaults Subjektgenealogie, auch mit Goethes in jungster Zeit unter neuen Vorzeichen diskutierten Farbenlehre. In Auseinandersetzung mit Zeitgenossen wie E. Bloch, C. Einstein, A. Kubin, den Dadaisten u. v. a. entwickelt Friedlaender/Mynona, ausgehend von seinen Impulsgebern Kant, Goethe, Schopenhauer und Nietzsche, eine heute unvermindert relevante Kritik der Moderne. Sein grosses geistiges Abenteuer ist die Verortung individualer Welterfahrung im nicht hintergehbaren Selbstverhaltnis, die Offenlegung eines differenzlosen Ich. Was er von da aus literarisch in Grotesken, Phantasien und Utopien entfaltet, zielt auf die weitlaufige Erfahrung von sprachkritischer Kommunikation und Wirklichkeit."

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