Gemäß dem meritokratischen Prinzip sollte alleine die Leistung eines Schülers, gemessen u.a. durch Schulnoten oder Bildungsempfehlungen, dessen Bildungschancen bestimmen. Jedoch weist die empirische Bildungsforschung darauf hin, dass das deutsche Bildungssystem diesem Anspruch bei weitem und bis heute nicht gerecht wird. So belegen zahlreiche Studien ausgeprägte Ungleichheiten der Bildungschancen nach sozialer und ethnischer Herkunft sowie nach Geschlecht und Region. Dabei gehen die angesprochenen empirischen Analysen (und die jeweils zugrunde liegenden theoretischen Konzepte) jedoch implizit häufig davon aus, dass alleine individuelle Determinanten und Ressourcen des Elternhauses für die festgestellten Bildungsungleichheiten ursächlich sind und es somit für die Bildungschancen vernachlässigbar ist, in welchen Bildungskontexten – wie etwa Schule, Schulklasse, Wohngegend, Region oder soziales Netzwerk – sich eine Schülerin oder ein Schüler befindet. Neuere Untersuchungen auf Basis von Mehrebenen- und Längsschnittanalysen zeigen allerdings, dass neben dem Wandel gesellschaftlicher Kontexte und der Expansion von Bildungsgelegenheiten auch die Bedingungen in den Schulen, Klassen und Regionen sowie die Lehrkräfte und die Zusammensetzung des Freundeskreises der Schülerinnen und Schüler einen erheblichen Einfluss auf den individuellen Bildungserfolg haben.
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Prof. Dr. Rolf Becker ist Direktor und Professor für Bildungssoziologie am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Bern.
Dr. Alexander Schulze ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Mainz.
Gemäß dem meritokratischen Prinzip sollte alleine die Leistung eines Schülers, gemessen u.a. durch Schulnoten oder Bildungsempfehlungen, dessen Bildungschancen bestimmen. Jedoch weist die empirische Bildungsforschung darauf hin, dass das deutsche Bildungssystem diesem Anspruch bei weitem und bis heute nicht gerecht wird. So belegen zahlreiche Studien ausgeprägte Ungleichheiten der Bildungschancen nach sozialer und ethnischer Herkunft sowie nach Geschlecht und Region. Dabei gehen die angesprochenen empirischen Analysen (und die jeweils zugrunde liegenden theoretischen Konzepte) jedoch implizit häufig davon aus, dass alleine individuelle Determinanten und Ressourcen des Elternhauses für die festgestellten Bildungsungleichheiten ursächlich sind und es somit für die Bildungschancen vernachlässigbar ist, in welchen Bildungskontexten - wie etwa Schule, Schulklasse, Wohngegend, Region oder soziales Netzwerk - sich eine Schülerin oder ein Schüler befindet. Neuere Untersuchungen auf Basis von Mehrebenen- und Längsschnittanalysen zeigen allerdings, dass neben dem Wandel gesellschaftlicher Kontexte und der Expansion von Bildungsgelegenheiten auch die Bedingungen in den Schulen, Klassen und Regionen sowie die Lehrkräfte und die Zusammensetzung des Freundeskreises der Schülerinnen und Schüler einen erheblichen Einfluss auf den individuellen Bildungserfolg haben.
Der Inhalt
Mit Beiträgen von Michael Windzio, Hans-Peter Blossfeld, Wilfried Bos, C. Katharina Spieß, Hartmut Ditton, Isabell van Ackeren, Dominik Becker, Volker Stocké, Petra Stanat, Michaela Sixt, Günter Faber, Cornelia Kristen, David Reimer, Martin Neugebauer, Horst Weishaupt, Rolf Becker und Jürgen Schiener
Die Zielgruppen
Bildungssoziologinnen und -soziologen, Migrationssoziologenund -soziologinnen, Sozialforscherinnen und -forscher, Erziehungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler
Die Herausgeber
Prof. Dr. Rolf Becker ist Direktor und Professor für Bildungssoziologie am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Bern.
Dr. Alexander Schulze ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität Mainz.
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Paperback. Condición: new. Paperback. Gemaess dem meritokratischen Prinzip sollte alleine die Leistung eines Schuelers, gemessen u.a. durch Schulnoten oder Bildungsempfehlungen, dessen Bildungschancen bestimmen. Jedoch weist die empirische Bildungsforschung darauf hin, dass das deutsche Bildungssystem diesem Anspruch bei weitem und bis heute nicht gerecht wird. So belegen zahlreiche Studien ausgepraegte Ungleichheiten der Bildungschancen nach sozialer und ethnischer Herkunft sowie nach Geschlecht und Region. Dabei gehen die angesprochenen empirischen Analysen (und die jeweils zugrunde liegenden theoretischen Konzepte) jedoch implizit haeufig davon aus, dass alleine individuelle Determinanten und Ressourcen des Elternhauses fuer die festgestellten Bildungsungleichheiten ursaechlich sind und es somit fuer die Bildungschancen vernachlaessigbar ist, in welchen Bildungskontexten wie etwa Schule, Schulklasse, Wohngegend, Region oder soziales Netzwerk sich eine Schuelerin oder ein Schueler befindet. Neuere Untersuchungen auf Basis von Mehrebenen- und Laengsschnittanalysen zeigen allerdings, dass neben dem Wandel gesellschaftlicher Kontexte und der Expansion von Bildungsgelegenheiten auch die Bedingungen in den Schulen, Klassen und Regionen sowie die Lehrkraefte und die Zusammensetzung des Freundeskreises der Schuelerinnen und Schueler einen erheblichen Einfluss auf den individuellen Bildungserfolg haben. Gemaess dem meritokratischen Prinzip sollte alleine die Leistung eines Schuelers, gemessen u.a. durch Schulnoten, dessen Bildungschancen bestimmen. Jedoch weist die umfangreiche empirische Bildungsforschung darauf hin, dass das deutsche Bildungssystem diesem Anspruch bei weitem und bis heute nicht gerecht wird. So belegen zahlreiche Studien ausgepraegte Ungleichheiten der Bildungschancenzwischen verschiedenen Sozialschichten und im Hinblick auf die ethnische Herkunft sowie das Geschlecht. Dabei gehen die angesprochenen empirischen Analysen (und die jeweils zugrunde liegenden theoretischen Konzepte) jedoch implizit haeufig davon aus, dass alleine individuelle Determinanten fuer die festgestellten Bildungsungleichheiten ursaechlich sind und es somit fuer die Bildungschancen vernachlaessigbar ist, in welchem Klassen- und Schulkontext bzw. regionalem Umfeld oder sozialem Netzwerk sich eine Schuelerin bzw. ein Schueler befindet. Neuere Untersuchungen auf Basis von Mehrebenenanalysen zeigen allerdings, dass auch die Bedingungen in den Klassen, Schulen und Regionen sowie die Lehrkraefte und die Zusammensetzung des Freundeskreises der Schueler einen erheblichen Einfluss auf den individuellen Bildungserfolg haben. Shipping may be from multiple locations in the US or from the UK, depending on stock availability. Nº de ref. del artículo: 9783531182261
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Taschenbuch. Condición: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Gemäß dem meritokratischen Prinzip sollte alleine die Leistung eines Schülers, gemessen u.a.durch Schulnoten, dessen Bildungschancen bestimmen. Jedoch weist die umfangreiche empirischeBildungsforschung darauf hin, dass das deutsche Bildungssystem diesem Anspruch bei weitem undbis heute nicht gerecht wird. So belegen zahlreiche Studien ausgeprägte Ungleichheiten der Bildungschancenzwischen verschiedenen Sozialschichten und im Hinblick auf die ethnische Herkunftsowie das Geschlecht. Dabei gehen die angesprochenen empirischen Analysen (und die jeweilszugrunde liegenden theoretischen Konzepte) jedoch implizit häufig davon aus, dass alleine individuelleDeterminanten für die festgestellten Bildungsungleichheiten ursächlich sind und es somit fürdie Bildungschancen vernachlässigbar ist, in welchem Klassen- und Schulkontext bzw. regionalemUmfeld oder sozialem Netzwerk sich eine Schülerin bzw. ein Schüler befindet. Neuere Untersuchungenauf Basis von Mehrebenenanalysen zeigen allerdings, dass auch die Bedingungen in denKlassen, Schulen und Regionen sowie die Lehrkräfte und die Zusammensetzung des Freundeskreisesder Schüler einen erheblichen Einfluss auf den individuellen Bildungserfolg haben. 616 pp. Deutsch. Nº de ref. del artículo: 9783531182261
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