Solidarität entstand als ? Kampfbegriff? der sich neu etablierenden Soziologie gegenüber den damaligen Handlungs- und Ordnungsmodellen der Ökonomie. Insbesondere am Problem, wie Akteure mit divergierenden und möglicherweise antagonistischen Zielen kooperieren, entwickelte die Soziologie eigene Konzepte zu Handlungsbegrenzungen oder Institutionen. Das Buch rekonstruiert soziologische und ökonomische Begründungen von Institutionen und zeigt die Leistungen wie auch die Engführungen der Durkheim-Parsons-Tradition einerseits, der neueren ökonomischen Sozialtheorie andererseits. Es zeigt, dass beide Traditionen von der Unvollständigkeit der Theorie rationalen Handelns ausgehen und mit ganz unterschiedlich konzipierten ? Institutionen? diese Lücke füllen. Beide Ordnungsdiskurse prägen auch die Sicht des Sozialstaats, der Solidarität in der modernen Gesellschaft verkörpert, weil es um die Begrenzung eigennutzorientierten Verhaltens und um Kooperation zugunsten kollektiver Ziele geht. Das Buch kommentiert die politische Soziologie, die moralische Ressourcen als Basis des Sozialstaats sieht, und erweitert sie mit Ergebnissen der ökonomischen Institutionentheorie. Anhand der idealtypischen Unterscheidung zwischen Sozialversicherungs- und Umverteilungsfunktion des Sozialstaats wird dessen Wertbedarf genauer lokalisiert und Einkommensumverteilung als die solidarische Dimension diskutiert, da hier 'die Belange der Anderen' berücksichtigt werden.
"Sinopsis" puede pertenecer a otra edición de este libro.
Dr. Ursula Dallinger ist Professorin für Soziologie/Sozialpolitik an der Universität Trier.
Solidarität entstand als 'Kampfbegriff' der sich neu etablierenden Soziologie gegenüber den damaligen Handlungs- und Ordnungsmodellen der Ökonomie. Insbesondere am Problem, wie Akteure mit divergierenden und möglicherweise antagonistischen Zielen kooperieren, entwickelte die Soziologie eigene Konzepte zu Handlungsbegrenzungen oder Institutionen. Das Buch rekonstruiert soziologische und ökonomische Begründungen von Institutionen und zeigt die Leistungen wie auch die Engführungen der Durkheim-Parsons-Tradition einerseits, der neueren ökonomischen Sozialtheorie andererseits. Es zeigt, dass beide Traditionen von der Unvollständigkeit der Theorie rationalen Handelns ausgehen und mit ganz unterschiedlich konzipierten 'Institutionen' diese Lücke füllen.
Beide Ordnungsdiskurse prägen auch die Sicht des Sozialstaats, der Solidarität in der modernen Gesellschaft verkörpert, weil es um die Begrenzung eigennutzorientierten Verhaltens und um Kooperation zugunsten kollektiver Ziele geht. Das Buch kommentiert die politische Soziologie, die moralische Ressourcen als Basis des Sozialstaats sieht, und erweitert sie mit Ergebnissen der ökonomischen Institutionentheorie. Anhand der idealtypischen Unterscheidung zwischen Sozialversicherungs- und Umverteilungsfunktion des Sozialstaats wird dessen Wertbedarf genauer lokalisiert und Einkommensumverteilung als die solidarische Dimension diskutiert, da hier 'die Belange der Anderen' berücksichtigt werden.
"Sobre este título" puede pertenecer a otra edición de este libro.
Librería: Chiron Media, Wallingford, Reino Unido
Paperback. Condición: New. Nº de ref. del artículo: 6666-IUK-9783531165530
Cantidad disponible: 10 disponibles
Librería: BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, Alemania
Taschenbuch. Condición: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Solidarität entstand als 'Kampfbegriff' der sich neu etablierenden Soziologie gegenüber den damaligen Handlungs- und Ordnungsmodellen der Ökonomie. Insbesondere am Problem, wie Akteure mit divergierenden und möglicherweise antagonistischen Zielen kooperieren, entwickelte die Soziologie eigene Konzepte zu Handlungsbegrenzungen oder Institutionen. Das Buch rekonstruiert soziologische und ökonomische Begründungen von Institutionen und zeigt die Leistungen wie auch die Engführungen der Durkheim-Parsons-Tradition einerseits, der neueren ökonomischen Sozialtheorie andererseits. Es zeigt, dass beide Traditionen von der Unvollständigkeit der Theorie rationalen Handelns ausgehen und mit ganz unterschiedlich konzipierten 'Institutionen' diese Lücke füllen. Beide Ordnungsdiskurse prägen auch die Sicht des Sozialstaats, der Solidarität in der modernen Gesellschaft verkörpert, weil es um die Begrenzung eigennutzorientierten Verhaltens und um Kooperation zugunsten kollektiver Ziele geht. Das Buch kommentiert die politische Soziologie, die moralische Ressourcen als Basis des Sozialstaats sieht, und erweitert sie mit Ergebnissen der ökonomischen Institutionentheorie. Anhand der idealtypischen Unterscheidung zwischen Sozialversicherungs- und Umverteilungsfunktion des Sozialstaats wird dessen Wertbedarf genauer lokalisiert und Einkommensumverteilung als die solidarische Dimension diskutiert, da hier 'die Belange der Anderen' berücksichtigt werden. 272 pp. Deutsch. Nº de ref. del artículo: 9783531165530
Cantidad disponible: 2 disponibles
Librería: GreatBookPrices, Columbia, MD, Estados Unidos de America
Condición: New. Nº de ref. del artículo: 7546041-n
Cantidad disponible: 15 disponibles
Librería: Ria Christie Collections, Uxbridge, Reino Unido
Condición: New. In English. Nº de ref. del artículo: ria9783531165530_new
Cantidad disponible: Más de 20 disponibles
Librería: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Alemania
Taschenbuch. Condición: Neu. nach der Bestellung gedruckt Neuware - Printed after ordering - Vorworte sind der Ort des Dankes an Menschen, die das Zustandekommen eines Buches gefördert haben, und des Rückblicks auf die geleistete Arbeit, die darin stecken. In meinem Falle sind viele Menschen zu berücksichtigen, die teils beabsichtigt, teils indirekt und - beabsichtigt dessen Entstehung unterstützten. Zu letzten zählen Kollegen und Kolleginnen, mit denen ich Flurgespräche oder Debatten zwischen Tür und Angel führte wie auch die unter 'WiMis' sicherlich üblichen Gespräche um Gelingen oder Blockaden von Qualifi- tionsarbeiten. Diese informellen Netzwerke des fachlichen Diskurses waren möglich am Institut für Soziologie der Universität Hamburg (obwohl die Teeküche alles andere als ein anheimelnder Ort ist). Für gezielte und gewollte Unterstützung danke ich vor allem Prof. Dr. Max Miller, in dessen Kolloquium ich entscheidende Hinweise erhielt, und Prof. Dr. Birgit Pfau-Effinger, die meine Forschung nach eigenen Schwerpunktsetzungen tolerierte und förderte. Wie in vielen Vorworten so ist auch in diesem eine Entschuldigung gegenüber der - genen Familie nötig, die viele Stunden ohne mich verbrachte und vor allem ich ohne sie. Wissenschaft ist jedoch nicht sonderlich familienfreundlich, weil hohe geistige Präsenz und Konzentration erforderlich sind, die konkurriert mit der hohen Präsenz, die auch kleine Erdenbürger brauchen. Bei entsprechender Belastungsbereitschaft, ungewöhnlichen - beitsorten und -zeiten kann man aber letztlich eine Balance herstellen, die sich manchmal nicht nur als Stress anfühlt, sondern auch als eine 'Balance des Glücks' (M. von Trotta). Einleitung. Nº de ref. del artículo: 9783531165530
Cantidad disponible: 1 disponibles
Librería: Revaluation Books, Exeter, Reino Unido
Paperback. Condición: Brand New. 269 pages. German language. 9.40x6.60x0.63 inches. In Stock. Nº de ref. del artículo: x-3531165534
Cantidad disponible: 2 disponibles
Librería: moluna, Greven, Alemania
Condición: New. Nº de ref. del artículo: 4872906
Cantidad disponible: Más de 20 disponibles
Librería: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Alemania
Taschenbuch. Condición: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Vorworte sind der Ort des Dankes an Menschen, die das Zustandekommen eines Buches gefördert haben, und des Rückblicks auf die geleistete Arbeit, die darin stecken. In meinem Falle sind viele Menschen zu berücksichtigen, die teils beabsichtigt, teils indirekt und - beabsichtigt dessen Entstehung unterstützten. Zu letzten zählen Kollegen und Kolleginnen, mit denen ich Flurgespräche oder Debatten zwischen Tür und Angel führte wie auch die unter ¿WiMis¿ sicherlich üblichen Gespräche um Gelingen oder Blockaden von Qualifi- tionsarbeiten. Diese informellen Netzwerke des fachlichen Diskurses waren möglich am Institut für Soziologie der Universität Hamburg (obwohl die Teeküche alles andere als ein anheimelnder Ort ist). Für gezielte und gewollte Unterstützung danke ich vor allem Prof. Dr. Max Miller, in dessen Kolloquium ich entscheidende Hinweise erhielt, und Prof. Dr. Birgit Pfau-Effinger, die meine Forschung nach eigenen Schwerpunktsetzungen tolerierte und förderte. Wie in vielen Vorworten so ist auch in diesem eine Entschuldigung gegenüber der - genen Familie nötig, die viele Stunden ohne mich verbrachte und vor allem ich ohne sie. Wissenschaft ist jedoch nicht sonderlich familienfreundlich, weil hohe geistige Präsenz und Konzentration erforderlich sind, die konkurriert mit der hohen Präsenz, die auch kleine Erdenbürger brauchen. Bei entsprechender Belastungsbereitschaft, ungewöhnlichen - beitsorten und -zeiten kann man aber letztlich eine Balance herstellen, die sich manchmal nicht nur als Stress anfühlt, sondern auch als eine ¿Balance des Glücks¿ (M. von Trotta). EinleitungVS Verlag für Sozialw., Abraham-Lincoln-Straße 46, 65189 Wiesbaden 272 pp. Deutsch. Nº de ref. del artículo: 9783531165530
Cantidad disponible: 1 disponibles
Librería: BBB-Internetbuchantiquariat, Bremen, Alemania
Hardcover/Pappeinband. Condición: Wie neu. 1. Aufl. 269 S. : graph. Darst. ; 24 cm Zustand: neuwertig; ungelesen; MGA3138 9783531165530 Wenn das Buch einen Schutzumschlag hat, ist das ausdrücklich erwähnt. Rechnung mit ausgewiesener Mwst. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500. Nº de ref. del artículo: 173164
Cantidad disponible: 1 disponibles
Librería: GreatBookPrices, Columbia, MD, Estados Unidos de America
Condición: As New. Unread book in perfect condition. Nº de ref. del artículo: 7546041
Cantidad disponible: 15 disponibles