Wie hat man im Mittelalter uber Codices gedacht und gesprochen? Dieser Band widmet sich der Handschriftenkultur des Mittelalters, ihrer Materialitat und kodikalen Praxis, ihren signifikanten Unterschieden zur Welt des gedruckten Buchs. Aus einer Tagung des Mittelalter-Komitees der Herzog August Bibliothek Wolfenbuttel entstanden, versammelt er Beitrage renommierter Historiker, Literatur- und Sprachwissenschaftler. Zentral ist der Begriff der Kodikalitat: Er umfasst erstens das Materielle, den Korper des Codex mit seinen visuellen und haptischen Aspekten, zweitens das Auratische, sakral aufgeladene Magische, drittens die hermeneutische und geltungsrelevante Dimension der Texte. In den Beitragen des Sammelbands werden subtile Diskursfelder wie etwa die Besitzvermerke, Glossen und Kolophone erschlossen und fur einen europaischen Uberblick genutzt, wobei auch Herstellungsformen des Codex sowie die Geschichte der wissenschaftlichen Kodikologie betrachtet werden. Handschriften mit literarischen und prophetisch mystischen Texten und ihren existenziellen und metaphorischen Bucherfahrungen werden neben Codices der pragmatischen Schriftlichkeit, des Verwaltungsschriftguts von Stadten und Universitaten untersucht. Bei den Renaissance-Humanisten nimmt das Sprechen uber Codices zu, mit denen man Intimitat bis zum Fetischismus zelebrierte. Dies findet auch in der Rede und Zitierkultur humanistischer Universitatslehrer ihren kodikalen Niederschlag. Der Band leistet einen wesentlichen Beitrag zur Kenntnis der Schriftkultur des Mittelalters und der Renaissance.
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Wie hat man im Mittelalter uber Codices gedacht und gesprochen? Dieser Band widmet sich der Handschriftenkultur des Mittelalters, ihrer Materialitat und kodikalen Praxis, ihren signifikanten Unterschieden zur Welt des gedruckten Buchs. Aus einer Tagung des Mittelalter-Komitees der Herzog August Bibliothek Wolfenbuttel entstanden, versammelt er Beitrage renommierter Historiker, Literatur- und Sprachwissenschaftler. Zentral ist der Begriff der Kodikalitat: Er umfasst erstens das Materielle, den Korper des Codex mit seinen visuellen und haptischen Aspekten, zweitens das Auratische, sakral aufgeladene Magische, drittens die hermeneutische und geltungsrelevante Dimension der Texte. In den Beitragen des Sammelbands werden subtile Diskursfelder wie etwa die Besitzvermerke, Glossen und Kolophone erschlossen und fur einen europaischen Uberblick genutzt, wobei auch Herstellungsformen des Codex sowie die Geschichte der wissenschaftlichen Kodikologie betrachtet werden. Handschriften mit literarischen und prophetisch mystischen Texten und ihren existenziellen und metaphorischen Bucherfahrungen werden neben Codices der pragmatischen Schriftlichkeit, des Verwaltungsschriftguts von Stadten und Universitaten untersucht. Bei den Renaissance-Humanisten nimmt das Sprechen uber Codices zu, mit denen man Intimitat bis zum Fetischismus zelebrierte. Dies findet auch in der Rede und Zitierkultur humanistischer Universitatslehrer ihren kodikalen Niederschlag. Der Band leistet einen wesentlichen Beitrag zur Kenntnis der Schriftkultur des Mittelalters und der Renaissance.
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Festeinband. Condición: Gut. 272 S.: Abb. Ein sehr gutes und sauberes Exemplar. - Inhalt JOHANNES HELMRATH und THOMAS HAYE ,Codex im Diskurs'. Einleitung BERND MICHAEL Büchergeschichten Implizite und explizite Diskurse in mittelalterlichen Büchern CHRISTIAN KIENING Mystische Bücher CHRISTEL MEIER Von der Inspirationserfahrung zum Codex Formen und Stufen der Vertextung und Kodifizierung HARTMUT BLEUMER Codex Manesse" Ein Buch zwischen Sang und Geschichte BARBARA FRANK-JOB Der Codex im Diskurs Formen der Textkonzeptualisierung im romanischen Mittelalter INGO H. KROPAC Codex und Verwaltung eine Spurensuche DIETER MERTENS Codex im Diskurs der Universität am Beispiel der Anfänge der Universität Freiburg ULRICH EIGLER Libri peculiares? Der Codex als Ausdruck und Rahmen individueller Entfaltung ZSUZSANNA KLSERY munitus carminis imperio - Selbstdarstellungsstrategien in Benedetto da Piglios Libelluspenarum Humanisten in der Konzilsstadt Konstanz Register Handschriftenregister Personenregister. ISBN 9783447102551 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 653. Nº de ref. del artículo: 1207231
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Condición: Neu. Hrsg. von Thomas Haye und Johannes Helmrath unter Mitwirkung von Ulrike Michalczik. Wie hat man im Mittelalter über Codices gedacht und gesprochen? Dieser Band widmet sich der Handschriftenkultur des Mittelalters, ihrer Materialität und kodikalen Praxis, ihren signifikanten Unterschieden zur Welt des gedruckten Buchs. Aus einer Tagung des Mittelalter-Komitees der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel entstanden, versammelt er Beiträge renommierter Historiker, Literatur- und Sprachwissenschaftler. Zentral ist der Begriff der Kodikalität: Er umfasst erstens das Materielle, den Körper des Codex mit seinen visuellen und haptischen Aspekten, zweitens das Auratische, sakral aufgeladene Magische, drittens die hermeneutische und geltungsrelevante Dimension der Texte. In den Beiträgen werden subtile Diskursfelder wie etwa die Besitzvermerke, Glossen und Kolophone erschlossen und für einen europäischen Überblick genutzt, wobei auch Herstellungsformen des Codex sowie die Geschichte der wissenschaftlichen Kodikologie betrachtet werden. Handschriften mit literarischen und prophetisch mystischen Texten und ihren existenziellen und metaphorischen Bucherfahrungen werden neben Codices der pragmatischen Schriftlichkeit, des Verwaltungsschriftguts von Städten und Universitäten untersucht. Bei den Renaissance-Humanisten nimmt das Sprechen über Codices zu, mit denen man Intimität bis zum Fetischismus zelebrierte. Dies findet auch in der Rede und Zitierkultur humanistischer Universitätslehrer ihren kodikalen Niederschlag. Der Band leistet einen wesentlichen Beitrag zur Kenntnis der Schriftkultur des Mittelalters und der Renaissance.- Die Beiträge gehen zurück auf eine Tagung des Mittelalter-Komitees der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, die am 6.-8. November 2008 stattfand. - Aus dem Inhalt: Johannes Helmrath/Thomas Haye: "Codex im Diskurs". Einleitung. - Bernd Michael: Büchergeschichten. Implizite und explizite Diskurse in mittelalterlichen Büchern. - Christian Kiening: Mystische Bücher. - Christel Meier: Von der Inspirationserfahrung zum Codex. Formen und Stufen der Vertextung und Kodifizierung. - Hartmut Bleumer: "Codex Manesse". Ein Buch zwischen Sang und Geschichte. - Barbara Frank-Job: Der Codex im Diskurs. Formen der Textkonzeptualisierung im romanischen Mittelalter. - Ingo H. Kropac: Codex und Verwaltung. Eine Spurensuche. - Dieter Mertens: Codex im Diskurs der Universität am Beispiel der Anfänge der Universität Freiburg. - Ulrich Eigler: 'Libri peculiares'? Der Codex als Ausdruck und Rahmen individueller Entfaltung. - Zsuzsanna Kiséry: "munitus carminis imperio". Selbstdarstellungsstrategien in Benedetto da Piglios "Libellus penarum". Humanisten in der Konzilsstadt Konstanz. -- Handschriftenregister; Personenregister. - 272 Seiten mit 12 Textabb. und 17 Tafeln, gebunden (Wolfenbütteler Mittelalter-Studien; Band 25/Harrassowitz Verlag 2014). Früher EUR 62,00. Gewicht: 827 g - Gebunden/Gebundene Ausgabe. Nº de ref. del artículo: 15739
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Hardcover. Condición: new. Hardcover. Wie hat man im Mittelalter uber Codices gedacht und gesprochen? Dieser Band widmet sich der Handschriftenkultur des Mittelalters, ihrer Materialitat und kodikalen Praxis, ihren signifikanten Unterschieden zur Welt des gedruckten Buchs. Aus einer Tagung des Mittelalter-Komitees der Herzog August Bibliothek Wolfenbuttel entstanden, versammelt er Beitrage renommierter Historiker, Literatur- und Sprachwissenschaftler. Zentral ist der Begriff der Kodikalitat: Er umfasst erstens das Materielle, den Korper des Codex mit seinen visuellen und haptischen Aspekten, zweitens das Auratische, sakral aufgeladene Magische, drittens die hermeneutische und geltungsrelevante Dimension der Texte. In den Beitragen des Sammelbands werden subtile Diskursfelder wie etwa die Besitzvermerke, Glossen und Kolophone erschlossen und fur einen europaischen Uberblick genutzt, wobei auch Herstellungsformen des Codex sowie die Geschichte der wissenschaftlichen Kodikologie betrachtet werden. Handschriften mit literarischen und prophetisch mystischen Texten und ihren existenziellen und metaphorischen Bucherfahrungen werden neben Codices der pragmatischen Schriftlichkeit, des Verwaltungsschriftguts von Stadten und Universitaten untersucht. Bei den Renaissance-Humanisten nimmt das Sprechen uber Codices zu, mit denen man Intimitat bis zum Fetischismus zelebrierte. Dies findet auch in der Rede und Zitierkultur humanistischer Universitatslehrer ihren kodikalen Niederschlag. Der Band leistet einen wesentlichen Beitrag zur Kenntnis der Schriftkultur des Mittelalters und der Renaissance. Shipping may be from multiple locations in the US or from the UK, depending on stock availability. Nº de ref. del artículo: 9783447102551
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Condición: Wie neu. 8°, 272 Seiten mit einigen Abbildungen, farbig illustr. OPbd. - sehr guter Zustand! Wie neu - 2014. b93727 ISBN: 9783447102551 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 980. Nº de ref. del artículo: 251631
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