Die Hand an der Wand - Tapa blanda

Max Raphael

 
9783037344224: Die Hand an der Wand

Sinopsis

"Als ich anfing zu studieren, war ich entsetzt, wie wenig die Kunstgeschichte eine Wissenschaft ist."
Die Interessen des Kunsthistorikers Max Raphael verliefen meist quer zur akademischen Kunstgeschichtsschreibung seiner Zeit. Mit Kollegen wie Erwin Panofsky oder Edgar Wind teilte er das Anliegen, die methodischen Schwächen seines Fachs anzugehen. Als er die steinzeitliche Höhlenmalerei zum elementaren Bestandteil einer von ihm konzipierten Geschichte der Kunst erhob, war dies ein radikaler und irritierender Ansatz, der jedoch die Beschäftigung mit steinzeitlichen Objekten bis heute nachdrücklich inspiriert.(Programmatisch für diese Perspektive ist der hier erstmals publizierte Text "Die Ikonographie der quaternären Kunst", in dem Raphael den steinzeitlichen Menschen explizit die Fähigkeit zur Kunst, mithin zur Zivilisation zuspricht und in den Bildern die Ordnung einer Ikonographie erkennt und die steinzeitliche Höhlenmalerei als eine Kunst beschreibt, die ihre ganz eigenen Betrachtungsmöglichkeiten ausgestaltet.

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Críticas

»Was den Text äußerst lesenswert macht, sind ... die Klarsicht und und Genauigkeit, mit der Raphael die historiographischen Herausforderungen seines Unternehmens reflektiert. Wie soll man die Kunst aus einer unvordenklich fernen Vergangenheit deuten, aus der zwar vereinzelte archäologische Funde existieren, die aber jeder Überlieferung im Medium der Schrift zeitlich vorausgeht?« (Peter Geimer, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Reseña del editor

"Als ich anfing zu studieren, war ich entsetzt, wie wenig die Kunstgeschichte eine Wissenschaft ist."
Die Interessen des Kunsthistorikers Max Raphael verliefen meist quer zur akademischen Kunstgeschichtsschreibung seiner Zeit. Mit Kollegen wie Erwin Panofsky oder Edgar Wind teilte er das Anliegen, die methodischen Schwächen seines Fachs anzugehen. Als er die steinzeitliche Höhlenmalerei zum elementaren Bestandteil einer von ihm konzipierten Geschichte der Kunst erhob, war dies ein radikaler und irritierender Ansatz, der jedoch die Beschäftigung mit steinzeitlichen Objekten bis heute nachdrücklich inspiriert.(Programmatisch für diese Perspektive ist der hier erstmals publizierte Text "Die Ikonographie der quaternären Kunst", in dem Raphael den steinzeitlichen Menschen explizit die Fähigkeit zur Kunst, mithin zur Zivilisation zuspricht und in den Bildern die Ordnung einer Ikonographie erkennt und die steinzeitliche Höhlenmalerei als eine Kunst beschreibt, die ihre ganz eigenen Betrachtungsmöglichkeiten ausgestaltet.

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