Wie funktioniert Geld? - Tapa blanda

Rauls, Rüdiger

 
9781512061574: Wie funktioniert Geld?

Sinopsis

Das Buch beschreibt in klarer Sprache und anschaulicher Darstellung die Entwicklung des Geldes von seinen einfachsten Anfängen als kleine Metallstücke über das geprägte Geld in Form von Gold-, Silber- und Kupfermünzen, dann als Papiergeld bis hin zu seinen modernen Formen als das virtuelle Geld der Spar- und Girokonten und der Bitcoins. Es erklärte diesen historischen Wandel der Geldformen aus den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Notwendigkeiten heraus zur Aufrechterhaltung von Produktion und Handel, aber auch zur Gewährleistung der Handlungsfähigkeit des Staates und des Funktionierens der modernen Gesellschaften. Aber das Buch begnügt sich nicht mit der Beschreibung der Entwicklung. Es geht auch dem Wesen des Geldes auf den Grund. Was ist Geld? Wie bekommt es seinen Wert, und wie verliert es ihn wieder? Hat Geld überhaupt einen eigenen Wert oder ist es nur deren Stellvertreter? Wie vermehrt es sich? Wird es denn tatsächlich aus dem Nichts geschaffen, wie heute immer mehr Ökonomen behaupten? Oder ist diese Behauptung einfach nur das Eingeständnis der Ökonomen, dass sie für die Geldschöpfung keine nachvollziehbare Erklärung abgeben können? Was ist der Zins und wer setzt ihn fest? Die Banken, die Notenbanken, die Märkte? Und wieso sind einige Währungen stabiler als andere? Welche Bedeutung haben Kredit und Schulden für Unternehmen und Staat? Sind sie wirklich das System, auf dem die Wirtschaftstätigkeit beruht? Was wird, wenn die Schuldenblasen platzen? Seit der Finanzkrise von 2008 haben sich viele bisher als unbezweifelbar scheinende Theorien als falsch herausgestellt. Die Inflation explodiert nicht, obwohl die Geldmengen nie gekannte Höhen erreicht haben. Das Keynes´sche Modell der Nachfragesteuerung ist inzwischen an seine Grenzen gestoßen und hat mehr Staatsverschuldung geschaffen als Wirtschaftswachstum. Und auch die Geldpolitik, die seinerzeit vom Chef der FED, Alain Greenspan, als das Allheilmittel zur Verhinderung der Krisen im Kapitalismus ausgelobt worden ist, hat mehr Probleme geschaffen als sie gelöst hat. Doch was sind die tatsächlichen Grundlagen von Inflation und Deflation? Sind es wirklich die Geldmengen, wie die alten Inflationstheorien behaupten? Wie entstehen diese Geldmengen und welche Bedeutung haben sie für das Funktionieren der Wirtschaft, welche Auswirkungen auf die Stabilität der Finanzmärkte? Und welche Entwicklungen für die weitere Existenz des Geldes sind in der Gegenwart bereits erkennbar? Auf all diese Fragen gibt das Buch Erklärungen, die nachvollziehbar sind und die sich vor allem auch in der Realität bewahrheiten.

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Reseña del editor

Das Buch beschreibt in klarer Sprache und anschaulicher Darstellung die Entwicklung des Geldes von seinen einfachsten Anfängen als kleine Metallstücke über das geprägte Geld in Form von Gold-, Silber- und Kupfermünzen, dann als Papiergeld bis hin zu seinen modernen Formen als das virtuelle Geld der Spar- und Girokonten und der Bitcoins. Es erklärte diesen historischen Wandel der Geldformen aus den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Notwendigkeiten heraus zur Aufrechterhaltung von Produktion und Handel, aber auch zur Gewährleistung der Handlungsfähigkeit des Staates und des Funktionierens der modernen Gesellschaften. Aber das Buch begnügt sich nicht mit der Beschreibung der Entwicklung. Es geht auch dem Wesen des Geldes auf den Grund. Was ist Geld? Wie bekommt es seinen Wert, und wie verliert es ihn wieder? Hat Geld überhaupt einen eigenen Wert oder ist es nur deren Stellvertreter? Wie vermehrt es sich? Wird es denn tatsächlich aus dem Nichts geschaffen, wie heute immer mehr Ökonomen behaupten? Oder ist diese Behauptung einfach nur das Eingeständnis der Ökonomen, dass sie für die Geldschöpfung keine nachvollziehbare Erklärung abgeben können? Was ist der Zins und wer setzt ihn fest? Die Banken, die Notenbanken, die Märkte? Und wieso sind einige Währungen stabiler als andere? Welche Bedeutung haben Kredit und Schulden für Unternehmen und Staat? Sind sie wirklich das System, auf dem die Wirtschaftstätigkeit beruht? Was wird, wenn die Schuldenblasen platzen? Seit der Finanzkrise von 2008 haben sich viele bisher als unbezweifelbar scheinende Theorien als falsch herausgestellt. Die Inflation explodiert nicht, obwohl die Geldmengen nie gekannte Höhen erreicht haben. Das Keynes´sche Modell der Nachfragesteuerung ist inzwischen an seine Grenzen gestoßen und hat mehr Staatsverschuldung geschaffen als Wirtschaftswachstum. Und auch die Geldpolitik, die seinerzeit vom Chef der FED, Alain Greenspan, als das Allheilmittel zur Verhinderung der Krisen im Kapitalismus ausgelobt worden ist, hat mehr Probleme geschaffen als sie gelöst hat. Doch was sind die tatsächlichen Grundlagen von Inflation und Deflation? Sind es wirklich die Geldmengen, wie die alten Inflationstheorien behaupten? Wie entstehen diese Geldmengen und welche Bedeutung haben sie für das Funktionieren der Wirtschaft, welche Auswirkungen auf die Stabilität der Finanzmärkte? Und welche Entwicklungen für die weitere Existenz des Geldes sind in der Gegenwart bereits erkennbar? Auf all diese Fragen gibt das Buch Erklärungen, die nachvollziehbar sind und die sich vor allem auch in der Realität bewahrheiten.

Reseña del editor

Trotz gewaltig gestiegener Geldmengen neigen die Inflationraten eher zur Deflation, obwohl Dollar, Yen und Euro immer schneller aus den Druckmaschinen quellen. Andererseits aber kommt es in verschiedenen Staaten unter ähnlichen äußeren Bedingungen zu unvorstellbaren Preissteigerungsraten mit Billionen-Prozentwerten und mehr sogar. Führt also die Ausweitung der Geldmengen in einigen Staaten zu eher deflationären Tendenzen, scheint sich anderswo der Zusammenhang zwischen Geldmengenwachstum und Inflation zu bestätigen. Die herrschende Wirtschaftswissenschaft jedoch findet dafür keine Erklärung, scheint diesen Widerspruch noch nicht einmal wahr genommen, geschweige denn zum Thema eigener Untersuchungen gemacht zu haben. Dieser Widerspruch sagt aber nichts anderes, als dass die herrschenden Inflationstheorien falsch sind. Zum Teil kaufen die Notenbanken Japans, der USA und der Eurozone mit diesem neu geschaffenen Geld Anleihen der eigenen Staaten auf. Was früher als fiskalpolitische Todsünde galt, ist mittlerweile schon fast selbstverständlich: Die Notenbanken beteiligen sich immer stärker an der Finanzierung der Staaten. Die Schulden der führenden Industrienationen haben mittlerweile Werte erreicht, die die Verschuldung eines jeden Dritte-Welt-Landes in den Schatten stellen. Und dennoch bricht entgegen den Ankündigungen der Wissenschaftler das Vertrauen der Anleger nicht zusammen. Man kauft weiterhin amerikanische und japanische Staatsanleihen, obwohl zumindest Japan wesentlich höher verschuldet ist als Griechenland. Die Regierungen der Welt haben nach der Wirtschaftskrise von 2008 die Geldmengen ausgeweitet, obwohl alle wissen, dass gerade die Politik des billigen Geldes zu der vergangenen Finanzmarktkrise geführt hatte. Obwohl alle Regierungen die negativen Folgen der Währungsabwertungen kennen und vor einem Währungskrieg warnen, haben seit dem Zusammenbruch von Lehman-Brothers die Notenbanken der führenden Industrienationen ihre Leitzinsen immer weiter gesenkt. Die eigene Währung soll billiger werden gegenüber denen anderer Staaten. Damit treibt man gerade die Abwertungsspirale an, die man doch eigentlich nicht will und verhindern müsste. Wie passt das alles zusammen? Handeln die Regierenden wider besseres Wissen? Sind Korruption der Politik, Unwissenheit oder gar breit angelegte Verschwörung geheimer Zirkel am Werke? Oder lässt die herrschende Ordnung den Regierenden ganz einfach keine andere Wahl? Die Experten können die wirtschaftliche Wirklichkeit und die Widersprüche zu den eigenen Theorien immer weniger erklären. Und wenn sie sich überhaupt noch zu solchen Themen äußern, vergrößert ihre Kakofonie die Verunsicherung des Publikums und die Ratlosigkeit der Politik. Die Wirtschaftswissenschaftler kennen sich bestens aus in den Theorien über die Wirtschaft, verstehen aber nur wenig von der Wirtschaft selbst. Sie sind verfangen in Erklärungsansätzen, die lange Zeit den Eindruck erweckt hatten, richtig zu sein. Aber den neuen Entwicklungen stehen sie hilflos gegenüber und können sie aus dem Weltbild der eigenen Theorien nicht widerspruchsfrei erklären. Die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 hat nicht nur zu einer Erschütterung des Weltfinanzmarktes geführt. Sie hat vor allem zu einem Zusammenbruch der herrschenden Wirtschaftstheorien geführt. Vorliegendes Buch versucht, durch die Betrachtung der realen Wirtschaft eine neue Deutung der Vorgänge zu liefern. Es stützt sich dabei nicht auf die herrschenden Theorien über Wirtschaft und Geld sondern auf die inneren Triebkräfte von Wirtschaft und Gesellschaft. Was sind die Hintergründe und Ursachen der Erscheinungen, die wir sehen? Das ist sein Ansatz. Denn Geld scheint ganz anders zu funktionieren, als die Theorien behaupten. Wir haben uns daran gewöhnt, dass es funktioniert. Und weil das für uns selbstverständlich geworden ist, wird es kaum noch hinterfragt. Wir wundern uns nur dann, wenn der Motor des Geldes stottert. Aber wie funktioniert Geld?

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