S. Apolonia [Sankt, Sanct, Hl. Apollonia].

Editorial: Wohl Deutschland 18. Jahrhundert.
Encuadernación de tapa dura
Librería: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel (Affoltern am Albis, Suiza)

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Handgemaltes farbiges Spitzenbildchen/Schnittbild, Gouache od. Tempera wohl a. Pergament (Aussenrand/Rahmen min. fleckig), 10.5 x 6.4, mit hochovalem Bildnis-Medaillon (3 x 2.3 cm) über doppeltem (ev.) Palmzweig, umgeben von Blütenkranz (zus. 4.5 x 3.7 cm) und Rankenwerk, mit vergold. Doppelrahmen (Vergoldung unterschiedlich berieben u./od. korrodiert), im Fussbereich Titelfeld mit hs. Titel ?S. Apolonia? Bildnis mit durchgehender vertikaler Kratzspur (allenfalls zu retuschieren), einige Rankenstege gebrochen (weniger eigentliche Fehlstellen). Gesamthaft sehr ordentliches Exemplar in weitestgehend frischem Kolorit. Miniatur-Brustbildnis der heiligen Apollonia, halb nach rechts gewandt, mit angedeutetem Heiligenschein (Lichtschimmer; Nimbus, Gloriole, Aureole), in ihrer Rechten einen Palmzweig, in der Linken eine grosse Zange, darin angedeutet ein Zahn. Gemalt in kräftigen Farben (Schwarz, Rot, Gelb, Grün u. Braun). - ?Apollonia starb bejahrt als Jungfrau und Märtyrin zu Alexandrien um 249. Sie hält mit einer Zange einen Zahn, weil ihr die Zähne ausgerissen wurden und gilt als Patronin gegen Zahnschmerzen.? (etc.; K. Atz/St. Beissel, Die kirchliche Kunst in Wort und Bild. 4. Aufl. [1915], p. 65). - ?Diese Heilige der Frühzeit wird vom Volke besonders geliebt und verehrt, ihre Hilfe und Fürbitte seit alters her bei Zahnschmerzen angerufen und auch heute noch gilt sie als Patronin der Zahnärzte. [. Meist] trägt sie die Märtyrerpalme in der einen und eine Zange mit einem Zahn in der anderen Hand.? (C. Melchers, Bearb., Das grosse Buch der Heiligen, 1978, p. 100). -- ?Spitzenbildchen: Nachfahren der Miniaturen des Mittelalters, zierliche, kostbare Einzelstücke, stets reine Handarbeit, oft von kaum vorstellbarer Feinheit, waren im achtzehnten Jahrhundert, vorwiegend in katholischen Gegenden, Sitte [.]. Vorläufer gab es im siebzehnten, Ausläufer im frühen neunzehnten Jahrhundert. [.] Wohl fast alle der ältesten Spitzenbildchen sind wohl fast ohne Ausnahme aus Pergament geschnitten. Dies gilt auch für die Mehrzahl der übrigen. Die mühselige Schnittarbeit rechtfertigte, ja forderte dieses teure und dauerhafte Material. In der Blütezeit der Spitzenbildchen verwendete man gerne Jungfernhaut, jenes dünnste Pergament, das aus der Haut ungeborener Kälber hergestellt wird. Es unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von Papier und wird daher leicht mit ihm verwechselt. Doch es gibt auch Spitzenbildchen der Blütezeit [.] aus feinem Papier.? (etc.; Jan Tschichold, Über Spitzenbildchen des achtzehnten Jahrhunderts. Notizen eines Sammlers. In: Schweizerisches Gutenbergmuseum, H. 3/4, 1963, p. 145 u. 149 f.). Tschichold, der den Aspekt der Malerei sonst kaum behandelt, weist übrigens explizit auf die nur sehr seltene Verwendung der Farbe Blau hin, was ihn vermuten lässt, dass als allfälliger Bildhintergrund blaues Papier gedacht war (p. 153 f.). Sprache: de. N° de ref. de la librería G101160

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