Rolands-Album. Herausgegeben von Ferdinand Freiligrath. Zum Besten der Ruine: Freiligrath, ... Rolands-Album. Herausgegeben von Ferdinand Freiligrath. Zum Besten der Ruine: Freiligrath, ...

Rolands-Album. Herausgegeben von Ferdinand Freiligrath. Zum Besten der Ruine

Freiligrath, Ferdinand

Editorial: Köln, DuMont-Schauberg, 1840
Usado Condición: Befriedigend Encuadernación de tapa dura
Librería: A la Recherche (Bonn, Alemania)

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XX, 92 S. Illustrierter Original-Pappband mit einer lithographierten Einbandillustration von David Levy Elkan. - Der Rolandsbogen, ein verbliebenes Burgfenster der Burg Rolandseck, ein Wahrzeichen der Rheinromantik des 18./19. Jahrhunderts im Bonner Raum, das Zeichner, Maler und Dichter inspirierte, stürzte in der Winternacht vom 28. zum 29. Dezember ein. „Wenige Tage nach dem Einsturz des Bogens, es war der 6. Januar 1840, befand sich der im benachbarten Unkel wohnende Dichter Ferdinand Freiligrath auf der Rückfahrt aus seiner westfälischen Heimat. In Bad Godesberg hatte er eine Postkutsche nach Rolandseck genommen. Er blickte zum Wagenfenster hinaus und erstarrte. Er fand den Bogen nicht wieder an gewohnter Stelle. Freiligrath war bestürzt von der ihn überraschenden Situation. Spontan veröffentlichte er am 12. Januar 1840 in der Kölnischen Zeitung einen zwanzig Strophen umfassenden Spendenaufruf zum Wiederaufbau des Rolandsbogens, der einen nicht voraussehbaren Erfolg hatte. /…/ Nur hatte der Dichter Freiligrath bei seiner Begeisterung über den durchschlagenden Erfolg der Spendenaktion übersehen, dass die Ruine und der Platz kein "Niemandsland", sondern Privatbesitz der Prinzessin Marianne von Preußen war. Freiligrath stellte seine Sammlung unverzüglich ein und trat in Verhandlungen mit der Prinzessin. Freiligrath hält fest, "dass die prinzliche Hoheit das Restaurationssümmchen jedenfalls selbst aus dem Ärmel geschüttelt haben, wenn ich Vagabund ihr nicht zuvorgekommen wäre". In einem Brief an seinen Verleger heißt es weiter: "Nun gilt es schnell sein und dem Frauenzimmer einen Fußfalltun. -Sie muss einsehen, dass schöner ist, wenn das Volk den Bogen wieder aufbaut". Die Prinzessin willigte ein. Ihren eigenen für den Wiederaufbau des Rolandsbogens bereitgestellten Betrag - es waren 450 Taler - stiftete sie an den Schulfonds der unterhalb der Ruine gelegenen Gemeinde Rolandswerth. Als Architekten zum Wiederaufbau des Rolandsbogens gewann Freiligrath den Kölner Bauinspektor und späteren Dombaumeister Ernst Zwirner, der um diese Zeit mit dem Bau der Remagener Apollinariskirche beschäftigt war. Rund sieben Monate dauerten die Wiederaufbauarbeiten. Im Juli 1840 wurde Richtfest am Bogen gefeiert. Freiligrath hielt die Baurede, in der es unter anderem heißt: "Nun, Meister und Geselle. verlaßt mir das Gerüst. Legt ab nun Schurz und Kelle, ruht aus zu dieser Frist. Umsonst nicht kam geflogen so mancher gute Stein. Vollendet steht der Bogen und spiegelt sich im Rhein." /…/Am 10. März 1841 war die Wiederherstellung des Rolandsbogens insgesamt abgeschlossen. „ Vgl. Hermann Josef Fuchs: Der Rolandsbogen, ein Wahrzeichen der Rheinromantik. Einsturz und Wiederaufbau vor 150 Jahren. – Der Band ist „Der erhabenen Besitzerin der Ruine Rolandseck, Marianne, Prinzessin Wilhelm von Preussen, Königlichen Hoheit, ehrfurchtsvoll gewidmet“. – Einband an den Rändern nachgedunkelt, berieben und bestossen. N° de ref. de la librería ABE-15568970548

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Título: Rolands-Album. Herausgegeben von Ferdinand ...

Editorial: Köln, DuMont-Schauberg

Año de publicación: 1840

Encuadernación: Hardcover

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