Eine schweizerische Garnison zur Beschützung der Neutralität der Reichsstadt Strassburg in den Jahren 1673-1679.

Escher-Ziegler, Conrad.

Editorial: Zürich, Kommissionsverlag Fäsi & Beer / Druckerei der Neuen Zürcher Zeitung 1908., 1908
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4°. 41 SS. Front., 1 Tf., einige Textabbn., 1 Planskizze i. Anhang. OBrosch. (Vorderdeckel mit Gläserrändern). Wenig Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar. CIII. (103.) Neujahrsblatt herausgegeben von der Feuerwerker-Gesellschaft (Artillerie-Kollegium). ? Rohr [Fries] p. 74 (Nr. 739); Barth 2398. ? Frontispiz nach einer alten Darstellung: ?Strassburger Militärs?; Tafel ?Verteidigung der Kehlschanze?; Planskizze: ?Grundplan der Kehlschanze 1678? ?Kriegsgeschichtlich ausgerichtete Darstellung der Unterstützung Strassburgs im 2. Französischen Raubkrieg durch die seit 1588 vertraglich verpflichteten eidgenössischen Stände Zürich und Bern. Inhalt: I. Schutz- und Trutzbündnis zwischen Strassburg und den Schweizerstädten; II. Erste Anwerbung 1673. Marsch nach Strassburg. Garnisonsdienst; III. Zweite Anwerbung 1675. Mühen des Garnisonsdienstes; IV. Verteidigung der Rheinschanzen; V. Entlassung und Schluss. ? Neutralitätspolitisch interessante, weil kritische Episode aus den kriegerischen Unternehmungen von Louis XIV. im letzten Drittel des 17. Jahrhunderts. 1670 fand die französische Besetzung Lothringens, 1672?1678 der Krieg gegen Holland statt. ?Es war für die Eidgenossenschaft keine leichte Aufgabe, inmitten der kriegführenden Mächte ihre prinzipielle Neutralität zu wahren und zugleich ihren durch Staatsverträge normierten Pflichten zu genügen. [.] Eine merkwürdige Tatsache bleibt es immerhin, dass Bern und Zürich die mit ihnen seit 1588 verbündete, mitten im Kriegsschauplatz liegende Reichsstadt Strassburg während des ganzen Krieges (1673 bis 1679) mit 300 bis 900 Mann unterstützen konnten, ohne mit ihrer Neutralität in Konflikt zu kommen. [.] So standen schweizerische Truppen jahrelang an einem der wichtigsten Pässe und Grenzpunkte des deutschen Reiches auf der Wache, bis sich Strassburg im August 1679 durch Louvois gezwungen sah, die letzten Hilfskompagnien zu entlassen - nur zwei Jahre, bevor die Stadt der französischen Herrschaft unterworfen wurde.? (J. Dierauer, Geschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft, 4, 2. Aufl., Gotha 1921, p. 117 u. p. 124 f.; allg. s. Kinder/Hilgemann, Atlas zur Weltgeschichte 1, 2. Aufl. 1982, p. 259; zu den allgemeinen Aspekten und Mitteln der Neutralitätssicherung vgl. E. Bonjour, Geschichte der schweizerischen Neutralität, 1, 5. Aufl. 1970, bes. pp. 74?84). ? Seit 1262 war die Stadt Strassburg freie Reichsstadt, die sich 1523 der Reformation und 1531 dem Schmalkaldischen Bund anschloss und grundsätzlich auf das Luthertum und das Habsburger Reich ausgerichtet blieb. ?An diesem hielt die Reichsstadt auch während der Stürme des Dreissigjährigen Krieges trotz strenger Wahrung der Neutralität gegenüber Bernhard von Sachsen-Weimar und den französischen Heeren fest. Wurde Strassburgs Lage gefährlich, als sich im 2. französischen Raubkrieg [1672?1679; 1675 Besetzung Strassburgs durch Montecuccoli] die französischen Heere im Elsass behaupteten, so erfüllte Strassburg doch auch jetzt noch seine Reichspflichten, und betonte seine Reichszugehörigkeit. Ludwig XIV. aber forderte nun 1680 durch die Reunionskammer in Breisach von Strassburg den Huldigungseid für die in dessen Besitz befindlichen Vogteien Wasselen, Barr und Illkirchen. [.] Als Ludwig XIV. [.] mitten im Frieden 1681 Louvois mit 30?000 Mann gegen Strassburg sandte, war Strassburg wehrlos. Am 30 9. 1681 musste es eine Kapitulation eingehen [.].? (Rössler/Franz, Sachwörterbuch zur Deutschen Geschichte. München 1958, p. 1246 f. u. p. 281 ff. für die französ. Raubkriege). Sprache: de. N° de ref. de la librería H010880

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Título: Eine schweizerische Garnison zur Beschützung...

Editorial: Zürich, Kommissionsverlag Fäsi & Beer / Druckerei der Neuen Zürcher Zeitung 1908.

Año de publicación: 1908

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