Heimkehr zu Gott. Briefe an meinen Sohn. Mit einem Vorwort des Verfassers. Mit einer Kurzbiografie des Verfassers. Mit einem Nachwort von Walther Huda. - (=R. Brockhaus-Taschenbücher, Band 123).

Idioma: alemán

Editorial: Wuppertal : Brockhaus Verlag, 1967

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143 (1) Seiten. 18 cm. Umschlag von Elfriede Fulda. Beiliegend ein handgeschriebener Brief von Frau Ruth Gassner-Hirsch, der Ehefrau von Karl Jakob Hirsch an den Lyriker Ernst Günther Bleisch + einer Visitenkarte. Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Aus der Bibliothek des Lyrikers Ernst Günther Bleisch, dem ehemaligen Leiter des Münchner "Seerosenkreises" und des "Wangener Kreises". - Karl Jakob Hirsch (geboren 13. November 1892 in Hannover; gestorben 8. Juli 1952 in München; Pseudonyme: Joe Gassner; Karl Böttner) war ein deutscher Maler, Künstler und Schriftsteller. Leben - Familie: Karl Jakob Hirsch war der Sohn des in Hannover praktizierenden Arztes und Sanitätsrates Salomon Hirsch (18661916), Enkel des Schriftstellers Isaak Hirsch und der Ur-Enkel des Rabbiners Samson Raphael Hirsch. Werdegang: Karl Jakob Hirsch wurde in der Gründerzeit des Deutschen Kaiserreichs in Hannover als Kind einer jüdischen Familie geboren. Der Sohn des stadtbekannten Hals-Nasen-Ohren-Arztes wuchs zunächst in der Herschelstraße auf, bevor die Familie 1896 in die Stiftstraße, 1905 dann in die Königstraße zog. Das verwöhnte, ständig kränkelnde Kind, das seine Mutter mitunter Lieschen nannte, besuchte das hannoversche Lyzeum II, wo er vor allem durch häufiges Schwätzen auffiel. Nachdem der mit dem sogenannten November-Phlegma bezeichnete ständig Unpässliche mittels zahlreicher Atteste seines Vaters häufig der ungeliebten Einrichtung entfliehen konnte, verließ er diese schließlich ohne Abschluss. Seine schon in früher Jugend ausgeprägt musische Neigung hatten die Eltern unterdessen mit Klavierunterricht unterstützt, der erstaunliche Erfolge zeigte. Eine mögliche musikalische Karriere endete dann allerdings jäh durch eine Teilamputation des rechten Zeigefingers. 1909 besuchte Hirsch kurzzeitig die hannoversche Kunstgewerbeschule, wurde dann von seinen Eltern zur Großmutter nach München geschickt, wo er ebenfalls ab 1909 die von Wilhelm von Debschitz gegründete Debschitz-Schule besuchte und dort bis 1911 Malerei und Graphik studierte. 1911 kehrte Hirsch zunächst in seine Heimatstadt zurück, siedelte dann nach Worpswede in der dortige Künstlerkolonie über. 1912 und 1913 hielt er sich Paris auf. Mitten im Ersten Weltkrieg zog Hirsch gemeinsam mit der Ärztin Auguste Lotz, genannt Gulo (18891947), nach Berlin, wo die beiden 1916 heirateten. Dort freundete sich Hirsch mit Franz Pfemfert an, für dessen Zeitschrift Die Aktion er Druckgrafiken wie Holz- und Linolschnitte sowie Zeichnungen anfertigte. Seinen Militärdienst versah Karl Jakob Hirsch in einer Verwaltungsstelle nahe Berlin, in der er von 1916 bis 1918 am Ersten Weltkrieg teilnahm. Nach der Novemberrevolution betätigte sich Hirsch 1918 als künstlerischer Beirat an der Berliner Volksbühne sowie in den Jahren 1918 und 1919 als einer der Mitbegründer des Rates Geistiger Arbeiter. Ebenfalls ab 1919 veröffentlichte Hirsch Texte und Grafiken im Stil des Expressionismus, engagierte er sich in der Künstlergemeinschaft Novembergruppe, die revolutionäre und sozialistische Ziele verfolgte. Bis Mitte der 1920er Jahre schuf Hirsch neben grafischen Arbeiten eine große Anzahl heute verschollener Gemälde, die ihn als Vertreter der expressionistischen Bewegung auswiesen. Er entwarf Bühnenbilder und Kostüme für die Berliner Volksbühne und schuf die Bauten für eine Reihe von deutschen Filmen. 1925 wechselte Hirsch von der bildenden Kunst zur Literatur, schrieb anfangs Musik-, Kunst- und Literaturkritiken für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. Er hielt sich vorwiegend in Italien und Frankreich auf und lieferte Feuilletons, Reiseberichte und Erzählungen für Zeitungen. 1929 heiratete Karl Jakob Hirsch seine zweite Ehefrau Wera Carus. Mit seinem noch zur Zeit der Weimarer Republik 1931 im S. Fischer Verlag in Berlin erschienenen Hauptwerk, dem Roman Kaiserwetter, der auf brillante Weise die Atmosphäre des späten Kaiserreichs in einer Provinzstadt schildert, erzielte er einen großen Erfolg; die berei.…

N° de ref. del artículo 76908

Detalles bibliográficos

Título
Heimkehr zu Gott. Briefe an meinen Sohn. Mit einem Vorwort des Verfassers. Mit einer Kurzbiografie des Verfassers. Mit einem Nachwort von Walther Huda. - (=R. Brockhaus-Taschenbücher, Band 123).
Autor
Hirsch, Karl Jakob:
Editorial
Wuppertal : Brockhaus Verlag
Año de publicación
1967
Estado
Wie neu
Sobrecubierta
Sobrecubierta Incluida
Firmado
Firmado por el autor
Encuadernación
Encuadernación de tapa blanda
Idioma
alemán
Edición
Taschenbucherstausgabe.
Peso del artículo
150 gramos
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