Die evangelische Gemeinde in Locarno, ihre Auswanderung nach Zürich und ihre weitern Schicksale. Ein Beitrag zur Geschichte der Schweiz im sechszehnten Jahrhundert. Nach bisher meist unbenutzten handschriftlichen Quellen.

Meyer, Ferdinand.

Editorial: Zürich, S. Höhr 1836., 1836
Usado / Hardcover / Cantidad: 1
Librería: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel (Affoltern am Albis, Suiza)
Disponible en otras librerías
Ver todos  los ejemplares de este libro
Añadir al carrito
Precio: EUR 490,00
Convertir moneda
Gastos de envío: EUR 42,00
De Suiza a Estados Unidos de America
Destinos, gastos y plazos de envío

Guardar para más tarde

Sobre el libro

Detalles bibliográficos


Título: Die evangelische Gemeinde in Locarno, ihre ...

Editorial: Zürich, S. Höhr 1836.

Año de publicación: 1836

Encuadernación: Hardcover

Edición: 1st Edition

Descripción:

2 Bände. (cpl.). 8°. XXII, 528, 1 Bl. u. VI, 434 SS. HLdr. d.Zt. (min. berieben, Vordergelenk von Bd. 1 im Kopf etwas angeplatzt/rep.) mit vergold. Rückentiteln (Vergoldung etwas verblasst). Erste (einzige) Ausgabe. Vorsätze leimschattig, Seiten unterschiedlich stockfleckig (eher blass). Etwas Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren, Besitzerstempel a. Vorsätzen. Gesamthaft grossenteils sauberes, relativ gutes Exemplar. ?Jene Einwanderung italiänischer [italienischer] Glaubensgenossen, welcher unsere Stadt so manchen ausgezeichneten Mann und einen guten Theil ihres Wohlstandes verdankt, schien mir von jeher ein würdiger Gegenstand vaterländischer Geschichtsschreibung. Eine ganze Gemeinde, die, um nicht von der ?erkannten Wahrheit? zurücktreten zu müssen, gottvertrauend den Wanderstab ergreift, und aus der schönen Heimath, fern über die schneebedeckten Berge, einer ungewissen Zukunft entgegen geht, ist an sich schon der Aufmerksamkeit und Theilnahme werth. Wie viel mehr, wenn örtliche und persönliche Beziehungen hinzu kommen. Ungern vermisste ich bis dahin eine treue Darstellung dieser Begebenheit und ihrer nächsten Folgen für unsere Vaterstadt.? (etc.; Bd. 1, p. III). ? ?Zur Zeit, als die Tessinergegend schweizerisch wurde, wüteten in der Eidgenossenschaft die unseligen Glaubenskämpfe [.]. [.] Die Religion war damals Staatsangelegenheit, und deshalb versuchten die zum Protestantismus übergegangenen Kantone, ihren Untertanen in der Waadt, im Berner Oberland und in den italienischen Vogteien den neuen Glauben aufzuzwingen. Als aber die katholischen Orte als Sieger aus der zweiten Schlacht bei Kappel (11. Oktober 1531) hervorgegangen waren, da erreichten sie, dass in den gemeinsam regierten Untertanenländern, und ganz besonders in den italienischen Vogteien, die Propaganda für den neuen Glauben eingestellt wurde. [.] Allerdings kam es da und dort zu Auseinandersetzungen mit dem neuen Glauben. [.] Grösseren Umfang nahm die Bewegung für die Reformation in Locarno und führte dort zu ansehnlichen Erfolgen. [.] Die reformierten Locarneser fuhren fort, für ihre Ideen zu werben, und das schuf eine recht gespannte Lage. Schliesslich erreichten die Katholiken, dass die Tagsatzung von 1552 die Reformierten aus Locarno verbannte. Niemand nahm aber diesen Befehl ernst [.]. Die Gemüter erhitzten sich aber je länger desto mehr, und deshalb musste sich die Tagsatzung von 1554 wiederum mit der heiklen Angelegenheit befassen. Um endlich zu einem Ziele zu gelangen, wurden die beiden paritätischen Kantone Appenzell und Glarus veranlasst, einen für beide Parteien verbindlichen Schiedsspruch zu fällen. Die beiden Orte verfügten dann auch, dass die Locarneser Reformierten entweder zum alten Glauben zurückkehren oder die Heimat verlassen sollten. Das war ein herbes Urteil [.], und am 3. März 1555 verliessen 173 Personen aus 55 Familien die Heimat. Zunächst wandten sie sich nach Roveredo im Misox, wo sie zwei Monate lang auf eine Einladung der reformierten Kantone warteten. Schliesslich erklärten sich in Graubünden der Gotteshaus- und Zehngerichtenbund bereit, die Locarneser als Gäste aufzunehmen. Diese Gelegenheit benützten einige Familien, unter denen sich neben andern die Besozzi, die Bodetti, die Viscardi, die Albertini befanden, und liessen sich in Bünden nieder. Die andern Locarneser Protestanten folgten einer Einladung Zürichs, wo sie gut aufgenommen wurden. Die Zahl der in Zürich niedergelassenen Locarneser ist nicht genau bekannt; es sind aber sicher mehr als hundert gewesen. Sie bewohnten ein besonderes Stadtviertel und bildeten die ?Locarneser Gemeinschaft in Zürich? (?Comunità di Locarno in Zurigo?) und hielten ihre Gottedienste in der St. Peterskirche ab.? (Rossi/Pometta, Geschichte des Kantons Tessin. Bern 1944, pp. 103 ff.). Die Integration in Zürich verlief aber harziger, als die ?Einladung? verhiess und Rossi/Pometta glauben machen. Immerhin gelang es dann jedoch einigen geschäftstüchtigen und relativ privilegierten I. N° de ref. de la librería CHTI080901

Librería y condiciones de venta

Opciones de pago

Esta librería acepta las siguientes opciones de pago:

  • American Express
  • Carte Bleue
  • Cheque
  • Dinero en Efectivo
  • Factura
  • MasterCard
  • Transferencia Bancaria
  • Visa

[Buscar en el catálogo de esta librería]

[Todos los libros de esta librería]

[Hacer una pregunta a la librería]

Librería: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel
Dirección: Affoltern am Albis, Suiza

Librería en AbeBooks desde: 1 de abril de 2015
Valoración librería: Valoración 4 estrellas

Condiciones de venta:

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) :

· Allfällige nicht erwähnte Zustandsmängel sind im Preis berücksichtigt.

· Preisangaben verstehen sich in Euro (EUR) und Schweizer Franken (CHF).- Aktuell und vorläufig gilt der Umrechnungskurs 1 EUR : CHF 1.20

· Der Versand erfolgt auf Rechnung und Gefahr des Empfängers. Versandspesen gehen vollumfänglich zu Lasten des Bestellers. Bei Versand gegen Rechnung wird der Betrag ohne jeden Abzug nach Erhalt fällig.

· Lieferungen ausserhalb der Schweiz nur gegen...

[Más información]

Condiciones de envío:

Die Versandkostenpauschalen basieren auf Sendungen mit einem durchschnittlichen Gewicht. Falls das von Ihnen bestellte Buch besonders schwer oder sperrig sein sollte, werden wir Sie informieren, falls zusätzliche Versandkosten anfallen.


Descripción de la librería: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel ist eine Einzelfirma nach schweizerischem Recht. Es gelten die Bestimmungen des Schweizerischen Obligationenrechts (OR) und des Bundesgesetzes über Schuldbetreibung und Konkurs (SchKG). - Das EU-Verbrauchergesetz gilt nicht für die Schweiz.