Wirtschaftliche Herstellung von gasarmem, schweißbarem Aluminium-Druckguß

Stuart Wiesner

Editorial: Shaker Verlag Jan 2003, 2003
ISBN 10: 3832213880 / ISBN 13: 9783832213886
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Neuware - Im Rahmen dieser Arbeit wurden alle Aspekte diskutiert, die für die Herstellung von gasarmem und damit schweißbarem Aluminium-Druckguß von Bedeutung sind. Ein wesentlicher Teil der Arbeit betraf die Untersuchung des Druckgießprozesses, der entscheidend für den Gasgehalt der produzierten Bauteile ist. Zudem wurden verschiedene Schweißverfahren und Meßmethoden für den Gasgehalt der Bauteile auf ihre Eignung für Aluminium-Druckguß getestet. Theorien über die Hydridbildung in Metallen konnten für die Erklärung der Versuchsergebnisse angewandt werden. Für die Herstellung von schweiß- und wärmebehandelbarem Aluminium-Druckguß ist der Druckgießprozeß wesentlich. Es ist auf eine Reduzierung aller Wasserstoffquellen zu achten, wobei der Formtrennstoff die entscheidende Wasserstoffquelle darstellt. Die Reduzierung von Luft Stickstoffeinschlüssen mit Hilfe einer Evakuierung des Formhohlraums ist in den meisten Fällen ebenso notwendig. Zudem besteht ein Einfluß der Legierungszusammensetzung auf die Wärmebehandelbarkeit und die Schweißeignung. Hydridbildende Legierungselemente wie Magnesium und Titan führen zu einer Verbesserung der Wärmebehandelbarkeit und einer Verschlechterung der Schweißeignung von Aluminium-Druckguß. Dieses Ergebnis steht mit dem Verhalten von Hochtemperaturhydriden in Einklang. Bei Temperaturen, wie sie bei Wärmebehandlungen auftreten, können Hydridbildner große Mengen an Wasserstoff chemisch binden, so daß die Dissoziation zu gasförmigem Wasserstoff verhindert wird. Temperaturen, wie sie beim Lichtbogenschweißen auftreten, führen zu einer Zersetzung nahezu aller metallischen Hydride, wodurch große Mengen an Wasserstoff in den gasförmigen Zustand übergehen und Poren bilden. Im Rahmen dieser Arbeit widersprach kein Versuchsergebnis der Anwendung der Modellvorstellung über die Hydridbildung von Metallen auf das Gießen und Schweißen von Aluminium Druckguß, der Anwendung der Löslichkeitskurve von Wasserstoff in reinem Aluminium widersprachen zahlreiche Versuchsergebnisse. Die Wasserstoffaufnahmekapazität von Aluminiumlegierungen bei Raumtemperatur ist deutlich höher als die Menge Wasserstoff, die beim Druckgießprozeß vom Druckgußteil aufgenommen wird. Für diese Wasserstoffaufnahme ist in erster Linie die Kontaktreaktion der Aluminiumschmelze mit dem Formtrennstoff beim Eintritt in den Formhohlraum wesentlich, der Wasserstoffgehalt der Schmelze im Dosierofen ist von geringerer Bedeutung. Moderne Formtrennstoffemulsionen verschiedener Hersteller unterscheiden sich nur unwesentlich im Hinblick auf die Begasung der Druckgußteile, von größerer Bedeutung ist die Art des Trennstoffauftrags und vor allem die Dosiermenge. In letzter Zeit entwickelte, innovative Trennstoffe lassen Vorteile in Bezug auf Zykluszeitverkürzung, Umweltverträglichkeit und möglicherweise Formstandzeitverlängerung erkennen, nicht aber in Bezug auf den Gasgehalt der Druckgußteile. Es ist kein Einfluß des Wasserstoffgehalts von nicht wärmebehandelten und nicht geschweißten Aluminium-Druckgußteilen auf Werkstoffkennwerte wie Zugfestigkeit oder Bruchdehnung erkennbar. Der Wasserstoffgehalt von Druckgußteilen im Gußzustand ist nicht im Schliffbild oder röntgenographisch erkennbar. Eine Ausnahme bilden Bereiche in Druckgußteilen, in denen während der Erstarrung kein Nachdruck vorliegt. Ein objektives Meßverfahren zur Ermittlung des Wasserstoffgehalts von Aluminium-Druckgußteilen und damit ihrer Schweißeignung existiert derzeit nicht. Meßergebnisse sind stets nur relativ und müssen fachgerecht interpretiert werden. Sowohl der Blistertest als auch die Heißextraktion liefern meßparameter- und legierungsabhängige Meßwerte. Eine zerstörungsfreie Ausgangskontrolle für Druckgußteile auf Schweißbarkeit existiert derzeit nicht. Preßschweißverfahren sind für Aluminium-Druckguß besonders geeignet, Schutzgasschweißverfahren wie MIG- und WIG-Schweißen können bei Druckguß mit reduziertem Gasgehalt angewendet werden. Das Laserstrahlverfahren ist nur bedingt einsetzb. N° de ref. de la librería

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Título: Wirtschaftliche Herstellung von gasarmem, ...
Editorial: Shaker Verlag Jan 2003
Año de publicación: 2003
Encuadernación: Taschenbuch
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Stuart Wiesner
Editorial: Shaker Verlag Jan 2003 (2003)
ISBN 10: 3832213880 ISBN 13: 9783832213886
Nuevos Taschenbuch Cantidad: 1
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Descripción Shaker Verlag Jan 2003, 2003. Taschenbuch. Estado de conservación: Neu. Neuware - Im Rahmen dieser Arbeit wurden alle Aspekte diskutiert, die für die Herstellung von gasarmem und damit schweißbarem Aluminium-Druckguß von Bedeutung sind. Ein wesentlicher Teil der Arbeit betraf die Untersuchung des Druckgießprozesses, der entscheidend für den Gasgehalt der produzierten Bauteile ist. Zudem wurden verschiedene Schweißverfahren und Meßmethoden für den Gasgehalt der Bauteile auf ihre Eignung für Aluminium-Druckguß getestet. Theorien über die Hydridbildung in Metallen konnten für die Erklärung der Versuchsergebnisse angewandt werden. Für die Herstellung von schweiß- und wärmebehandelbarem Aluminium-Druckguß ist der Druckgießprozeß wesentlich. Es ist auf eine Reduzierung aller Wasserstoffquellen zu achten, wobei der Formtrennstoff die entscheidende Wasserstoffquelle darstellt. Die Reduzierung von Luft Stickstoffeinschlüssen mit Hilfe einer Evakuierung des Formhohlraums ist in den meisten Fällen ebenso notwendig. Zudem besteht ein Einfluß der Legierungszusammensetzung auf die Wärmebehandelbarkeit und die Schweißeignung. Hydridbildende Legierungselemente wie Magnesium und Titan führen zu einer Verbesserung der Wärmebehandelbarkeit und einer Verschlechterung der Schweißeignung von Aluminium-Druckguß. Dieses Ergebnis steht mit dem Verhalten von Hochtemperaturhydriden in Einklang. Bei Temperaturen, wie sie bei Wärmebehandlungen auftreten, können Hydridbildner große Mengen an Wasserstoff chemisch binden, so daß die Dissoziation zu gasförmigem Wasserstoff verhindert wird. Temperaturen, wie sie beim Lichtbogenschweißen auftreten, führen zu einer Zersetzung nahezu aller metallischen Hydride, wodurch große Mengen an Wasserstoff in den gasförmigen Zustand übergehen und Poren bilden. Im Rahmen dieser Arbeit widersprach kein Versuchsergebnis der Anwendung der Modellvorstellung über die Hydridbildung von Metallen auf das Gießen und Schweißen von Aluminium Druckguß, der Anwendung der Löslichkeitskurve von Wasserstoff in reinem Aluminium widersprachen zahlreiche Versuchsergebnisse. Die Wasserstoffaufnahmekapazität von Aluminiumlegierungen bei Raumtemperatur ist deutlich höher als die Menge Wasserstoff, die beim Druckgießprozeß vom Druckgußteil aufgenommen wird. Für diese Wasserstoffaufnahme ist in erster Linie die Kontaktreaktion der Aluminiumschmelze mit dem Formtrennstoff beim Eintritt in den Formhohlraum wesentlich, der Wasserstoffgehalt der Schmelze im Dosierofen ist von geringerer Bedeutung. Moderne Formtrennstoffemulsionen verschiedener Hersteller unterscheiden sich nur unwesentlich im Hinblick auf die Begasung der Druckgußteile, von größerer Bedeutung ist die Art des Trennstoffauftrags und vor allem die Dosiermenge. In letzter Zeit entwickelte, innovative Trennstoffe lassen Vorteile in Bezug auf Zykluszeitverkürzung, Umweltverträglichkeit und möglicherweise Formstandzeitverlängerung erkennen, nicht aber in Bezug auf den Gasgehalt der Druckgußteile. Es ist kein Einfluß des Wasserstoffgehalts von nicht wärmebehandelten und nicht geschweißten Aluminium-Druckgußteilen auf Werkstoffkennwerte wie Zugfestigkeit oder Bruchdehnung erkennbar. Der Wasserstoffgehalt von Druckgußteilen im Gußzustand ist nicht im Schliffbild oder röntgenographisch erkennbar. Eine Ausnahme bilden Bereiche in Druckgußteilen, in denen während der Erstarrung kein Nachdruck vorliegt. Ein objektives Meßverfahren zur Ermittlung des Wasserstoffgehalts von Aluminium-Druckgußteilen und damit ihrer Schweißeignung existiert derzeit nicht. Meßergebnisse sind stets nur relativ und müssen fachgerecht interpretiert werden. Sowohl der Blistertest als auch die Heißextraktion liefern meßparameter- und legierungsabhängige Meßwerte. Eine zerstörungsfreie Ausgangskontrolle für Druckgußteile auf Schweißbarkeit existiert derzeit nicht. Preßschweißverfahren sind für Aluminium-Druckguß besonders geeignet, Schutzgasschweißverfahren wie MIG- und WIG-Schweißen können bei Druckguß mit reduziertem Gasgehalt angewendet werden. Das Laserstrahlverfahren ist nur bedingt einsetzb. Nº de ref. de la librería 9783832213886

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ISBN 10: 3832213880 ISBN 13: 9783832213886
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ISBN 10: 3832213880 ISBN 13: 9783832213886
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Editorial: Shaker Verlag (2003)
ISBN 10: 3832213880 ISBN 13: 9783832213886
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