Schultheiss und Regierungsrath des Kantons Luzern an den Grossen Rath desselben.

Regierungsrat.

Editorial: Luzern, o.V. , 1843., 1843
Usado / Soft cover / Cantidad: 1
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Título: Schultheiss und Regierungsrath des Kantons ...

Editorial: Luzern, o.V. , 1843.

Año de publicación: 1843

Encuadernación: Soft cover

Descripción:

8°. 12, 178 SS. Brosch. d.Zt. (knittrig und etwas lädiert, Rücken mit kleiner Fehlstelle im Kopf, Rückendeckel fehlt, Sammlungsstempel a. Vorderdeckel u. erster Seite). Etwas knittrig, Schnitt und äussere Blattränder blass stockfleckig. Alters- und etwas Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht ordentliches, in weiten Teilen doch sauberes Exemplar. Bericht und Gesetzesvorschlag betreffend die Reorganisation des Gymnasiums und Lyceums zu Luzern und Berufung der Jesuiten an die höhere Lehranstalt vom 20. Wintermonat 1843 (Berufung der Jesuiten), mit 27 'Beilagen?, dem Gesetzestext des Grossen Rates und einer persönlichen Erklärung von Joseph Eutychius Kopp, Präsident des Erziehungsrates. ? Dabei: Gegenargumente von Seiten der Opposition unter dem Titel 'Kurze Zusammenfassung?, worin in 6 Punkten Gründe gegen die Berufung ausgeführt werden (?Die Berufung der Jesuiten verursacht ungeheure Kosten?, ?Man würdigt, im Widerspruch mit dem bischöflichen Zeugnisse, die Kantonsgeistlichkeit herab?). Mit zahlreichen Namen von oppositionellen Geistlichen und von Behördenmitgliedern, die gegen die Berufung stimmten. SD aus 'Volksblatt? Luzern, gedruckt in der Meyer?schen Buchdruckerei o.J. [wohl 1843]. 10 SS. Brosch. (knittrig, etwas angestaubt und stockfleckig). ? // ? Bedeutende behördliche Dokumentensammlung zum Vorgang der Jesuitenberufung nach Luzern, mit Briefwechseln zwischen der Berufungskommission und verschiedenen Kantonsbehörden (Schwyz, Freiburg/Fribourg, Wallis), Bischöfen, Oberen des Jesuitenordens, u.a., sowie (Beilage 27) dem Minoritätsgutachten des Erziehungsrates (gez. von Vizepräsident J. Mohr und Stadtpfarrer Georg Sigrist). ?? Diese Berufung war ein weiterer wesentlicher Schritt zur Ausweitung und Eskalation der sich zuspitzenden und konfessionell akzentuierenden, zunehmend und zusehends militanteren Auseinandersetzungen in der Schweiz, wobei gerade zwischen den Kantonen Luzern und Aargau eine fatale Spirale bösen Zwists in Gang gekommen war. ?Die Verhältnisse hatten sich gründlich geändert, seit die beiden Kantone 1834 die Badener Artikel unterzeichnet und sich verpflichtet hatten, einander beizustehen, 'wenn die Rechte des Staates in Kirchensachen gefährdet oder nicht anerkannt würden? (Artikel 14). [.] Nachdem die aargauische Klosterfrage [Aufhebung der Klöster durch Grossratsbeschluss vom 13. Januar 1841] zu einer gesamtschweizerischen Angelegenheit geworden war, bestand die Gefahr, dass jeder neue Streit zwischen den beiden Nachbarkantonen sich ausweitete. Genau das ist nach 1844 geschehen, als Luzern als Reaktion auf die Aargauer Klosteraufhebung seine höheren Schulen den Jesuiten anvertraute [.]. Damit wurde der Konflikt zu einer bewaffneten Auseinandersetzung, vom Freischarenkrieg in den Jahren 1844?1845 zum offenen [Sonderbunds-]Krieg von 1847.? (G. Andrey, in: B. Mesmer et al., Red., Geschichte der Schweiz - und der Schweizer, 2, 1983, pp. 273 ff., zit. p. 276 f.; vgl. dazu auch E. Bonjour, Geschichte der Schweiz im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert, 1937, pp. 126?128 u. ff.; kritisch und etwas eigenwillig J. Schollenberger, Geschichte der Schweizerischen Politik 2, 1908, pp. 305?308 u. ff.; P. Dürrenmatt, Schweizer Geschichte, 1963, p. 490 ff.; einen guten Abriss all der Ereignisse, die zu den Freischarenzügen führten, gibt O. Marchi, Der erste Freischarenzug, 1971, pp. 11?25). Die Befürchtungen der Radikalen, ?der Vorortkanton Luzern könnte unter ein Jesuitenregiment kommen, waren nicht unbegründet, war es doch nicht die eher zurückhaltende Kirche, die den Orden gerufen hatte, sondern die Kantonsregierung selbst. Diese Regierung aus dem Sattel zu heben, war das Ziel der antiklerikalen Umsturzversuche, die als sogenannte Freischarenzüge vom Dezember 1844 und März 1845 in die Geschichte eingegangen sind.? (G. Andrey, in op. cit., p. 277). Sprache: de. N° de ref. de la librería H110449

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