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Die Südfrüchtehändler vom Comer See im Südwesten Deutschlands im 17. und 18. Jahrhundert, Untersuchungen zu ihrem Handel und ihrer Handlungsorganisation

Thea E. Stolterfoht

ISBN 10: 3830092814 / ISBN 13: 9783830092810
Editorial: Verlag Dr. Kovac, Hamburg, 2017
Nuevos Condición: neu Encuadernación de tapa blanda
Librería: Verlag Dr. Kovac GmbH (Hamburg, Alemania)

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Rechtsgeschichtliche Studien, Band 74 756 pages. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- REZENSION in: Zeitschrift für Württembergische Landesgeschichte, ZWLG 78. Jahrgang 2019: "[.] Insgesamt bietet die vorgelegte Dissertation viele neue detaillierte und interessante Einblicke in Handelsbeziehungen, -strukturen und -recht sowie in das Sozial- und Kreditverhalten italienischer Kaufleute in den südwestdeutschen Territorien des Alten Reiches." -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- In dieser Studie wird hauptsächlich der Handel der Südfrüchtehändler vom Comer See in einigen Territorien im Südwesten Deutschlands anhand der in den Staatsarchiven in Como, Chur und in zahlreichen deutschen Archiven recherchierten Dokumente untersucht. Die Italiener begannen ihren Handel Anfang des 17. Jahrhunderts mit einigen Früchten (Zitronen, Pomeranzen, Nüssen etc.), die sie in deutschen Territorien auf den Messen, Märkten und hausierend verkauften. Nach dem Dreißigjährigen Krieg gründeten sie dauerhafte Handelsstandorte in vielen deutschen Territorien und weiteten ihr Warensortiment auf nahezu alle Waren aus, an denen Bedarf bestand. Im Vordergrund der Untersuchung stehen zwei Aspekte der Handelstätigkeit der Italiener: das Handelssystem und die Organisationsformen, in denen sie ihren Handel ausgeübt haben. Aufgrund der aufgefundenen Dokumente konnte ein differenziertes Bild des Handels der Italiener gezeichnet werden. Die Italiener haben sich schnell der Verlagerung der Warenströme vom Mittelmeer an den Atlantik um die Wende zum 18. Jahrhundert angepasst und erwarben dadurch einen gewaltigen Vorsprung gegenüber den einheimischen Händlern. Ihr Erfolg beruhte jedoch nicht, wie vielfach angenommen, auf einem weitmaschigen überregionalen Netz von Kompanien einiger wenigen Familien, sondern auf vielen, teilweise kleinräumigen, Handelssystemen von Italienern, die als Großhändler ein Gebiet oder eine größere Anzahl von - nicht nur italienischen - Händlern versorgten. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Organisation der Handlungen gelegt. An die Stelle der in Italien im 17. Jahrhundert gegründeten kurzfristigen und aus wenigen Händlern bestehenden Kompanien traten nach der Niederlassung neue Handlungsformen. Viele Italiener nutzten die Niederlassungsmöglichkeit zur Errichtung von Einzelkaufmannshandlungen. Kompanien wurden regelmäßig nur noch von engen Verwandten, meistens Brüdern, gegründet. Die Angehörigen gaben nach deren Tod die Kompanieform auf und führten die Handlung als "Familienunternehmen" auf der Grundlage des jetzt anzuwendenden territorialen Familien- und Erbrechts fort. N° de ref. de la librería x9281

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Detalles bibliográficos

Título: Die Südfrüchtehändler vom Comer See im ...

Editorial: Verlag Dr. Kovac, Hamburg

Año de publicación: 2017

Encuadernación: Softcover

Condición del libro: neu

Edición: 1. Auflage.

Acerca de

Sinopsis:

In this work, by means of documents researched in public record offices in Como, Chur and in numerous German archives, mainly the trading of southern fruits in some territories in the southwest of Germany by traders of the Lake Como will be examined. The Italians started their trading in the beginning of the 17th century with some fruits (lemons, bitter oranges, nuts etc.) which they sold in German territories in fairs, markets and by door to door soliciting. After the Thirty Years? War they founded permanent trading sites in many German territories and extended their line of goods to include almost any good of which there was a demand. The focus of this examination is in two aspects of the commercial activities of the Italians: the trading system and the form of organization, by which they exerted their trading. Owing to the gathered documents, it was possible to paint a differentiated picture of the trading of the Italians. The Italians adapted quickly to the shift of the flow of goods from the Mediterranean Sea to the Atlantic Ocean at the turn of the 18th century and by that obtained an enormous advantage over local traders. However, their success was not only based on an extensive, trans-regional net of companies owned by some few families, as many assume, but rather on many, semi-small-scale Italian trading systems that served as wholesale dealers for a region or for a bigger number of not only Italian traders. Special attention was placed on the organization of the merchant business. After having settled, new trading forms took the place of the short-lived companies that were founded in Italy in the 17th century and that consisted of few traders. Many Italians used the settlement opportunity to build sole trader operations. At that point companies were normally only founded by close relatives, mostly brothers. After their deaths the family members would give up the company form and continue the business as a ?family-owned business? based on (...)

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