Rede auf das Fest des heiligen Meinrad, des ersten Bewohners und grossen Beschützers von Einsiedeln. Gehalten in der Stiftskirche daselbst, den 21. Jänner 1861, als dem tausendsten Jahrestage seit dem Tode des Heiligen, von P. Gall Morel, Rector, Benediktiner des Stifts Einsiedeln.

Morel, P. Gall.

Editorial: Einsiedeln, New-York und Cincinnati, Druck und Verlag von Gebrüder Karl und Nikolaus Benziger 1861., 1861
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Kl.-8° (18.3 x 11.5 cm). 48 SS. ORückenbrosch. (etwas angestaubt, knittrig u. blass stockfleckig). Äusserste Lagen etwas stockfleckig. Alters u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren. Gesamthaft grossenteils sauberes, sehr ordentliches Exemplar. Barth 22600; Professbuch Abt. Literatur, Abschn. IX, St. Meinrad und andere Heilige, mit Verweis auf Stiftsbibliothek Einsiedeln X 145, 15; 448, 49; sowie Nr. 543 (P. Gall Morel)/Bibliographie Nr. 86. - Die Rede ist nach der allgemeinen Einleitung gegliedert in 2 Teile (zus. pp. 3-34); pp. 35-47 enthalten v.a. historische Anmerkungen. P. Galls Ausführungen sind weitgehend allgemein gehalten; es ist eine zeittypisch epische, aus heutiger Sicht etwas schöngeistig-langatmige Rhetorik, v.a. in Teil II auch apologetische Rede, die zwischendurch immer wieder an den Anlass des zu feiernden Jubiläums erinnert, um danach jeweils sanft abzuheben in philosophische, theologische und weltanschauliche Sphären: ?So gewinnt also für uns das Jahrtausend, das hinter uns liegt, eine hohe und trostreiche Bedeutung, es glänzt als tausendfaches Siegel auf dem Gnadenbriefe, den uns Meinrad gebracht, es berechtigt zu der stolzen Hoffnung, es dürfte zu dieser langen Reihe von Jahren noch eine zweite ähnliche kommen, es ist ein Jubeljahr der schönsten und seltensten Art, und fröhlich wie bei den alten Hebräern soll der Levit in die Jubelposaune stoßen und dem Volke Gottes Freude, Nachlaß und Versöhnung mit Gott und den Menschen verkünden.? (p. 17). Neben der Pflege der Redekunst in gediegenen Satz- und Bildfiguren kommen allerdings auch politischen und kulturellen Verhältnisse im noch jungen schweizerischen Bundesstaat insofern zum Ausdruck, als Religion und Glaube, (katholische) Kirche, Mönchtum und Wallfahrt gegenüber der politischen und geistigen Moderne mit Liberalismus, Demokratie, Volksrechten, Wissenschaft und Aufklärung gerechtfertigt werden sollen. Dieser Rechtfertigungsdruck entstand spätestens in der Regenerationszeit im Zusammenhang mit den Klosteraufhebungen, verstärkte sich in den Auseinandersetzungen um den Sonderbund, und setzte sich fort im bis ins 20. Jahrhundert anhaltenden Kulturkampf. -- P. Gallus Morel (St. Fiden Kt. St. Gallen 1803-1872 Einsiedeln), von Wil, Benediktiner des Stifts Maria Einsiedeln. Er studierte in St. Gallen von 1812 bis 1817, dann vom 12. Januar 1818 an Rhetorik in Einsiedeln. Profess 1820. Priester 1826. P. Gall war vom November 1826 als Lehrer der Rhetorik an der Schule tätig, seit dem Herbst 1831 lehrte er Philosophie. Von 1835 bis 1840 war er Kapellmeister. Den 16. Oktober 1835 wurde er Bibliothekar, welches Amt er bis zu seinem Tode bekleidete. [.] Den 23. September 1836 wurde er Präfekt der Schule, 1847 deren erster Rektor, eine Stellung, die er ebenfalls bis zum Tode innehatte. Vom 26. Oktober 1839 bis zum 3. Dezember 1846 war er auch Archivar. 1843 wurde er Erziehungsrat des Kantons Schwyz, was er bis 1852 blieb. [.] P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften [etc.].? (Professbuch, Nr. 543). ?Morel war ein vielseitig gebildeter Pädagoge und bedeutender Autor von literarischen, historischen und kirchenhistorischen Werken.? (F.-X. Bischof, in: HLS). Sprache: de. N° de ref. de la librería CHSZ041606


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Título: Rede auf das Fest des heiligen Meinrad, des ...

Editorial: Einsiedeln, New-York und Cincinnati, Druck und Verlag von Gebrüder Karl und Nikolaus Benziger 1861.

Año de publicación: 1861

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