Paulus Usteri, geb. den 29 Oct.br. 1768. starb den 13 Oct.br. 1795].

Meyer von Knonau, Ludwig].

Editorial: [Zürich 1829]., 1829
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Gr.-8°. 13 SS. Gest. Portr.-Front. (min. staubrandig, wenig fleckig, Darstellung kaum tangiert). Druck auf Bütten (Wasserzeichen); unbeschnitten u. teilw. unaufgeschnitten. Ohne Umschlagdecke. Aussenseiten wenig angestaubt. Gesamthaft recht gutes und sauberes Exemplar. Neujahrsblatt: Der Zürcherischen Jugend von der Stadtbibliothek (bis 1820: Stadt-Bibliothek). ? Barth 16400; Rohr [Fries] 71; SNB; nicht bei Brandstetter. ? Zu dieser Serie Neujahrsblätter, erschienen zwischen 1816 und ca. 1841 nach dem Rücktritt von Salomon Hirzel (1815, gest. 1818) mit nach wie vor starken Tendenzen zu biographischen ?Aufhängern?, sowie auch zu den in dieser Zeit geführten Grundsatzdiskussionen um Konzepte und Inhalte vgl. Jakob Horner, Die zürcherischen Neujahrsblätter von 1801 bis 1887, mit Registern (in: Neujahrsblatt zum Besten des Waisenhauses. Zürich 1888, p. 11 f.). ? Gest. Front. (anonym; Sujet 14.6 x 11.5 cm; das ovale Porträtmedaillon 10.4 x 8.4 cm) in Kupferstich in recht gutem Abzug. Es zeigt den jungen Mann mit ausruckvollen Augen, Stirnglatze und lockigem hellem Haar de face im Brustporträt in ziviler Kleidung, mit Gehrock und weissem Jabot. Dieser Paulus Usteri (nicht in HLS, HBLS und De Vallière), ein Milizsoldat und Offizier, an einer Krankheit 1795 in jungen Jahren gestorben, ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen und im gleichen Jahr geborenen, jedoch wesentlich bekannteren Mediziner, Botaniker, Politiker, Staatsmann und Journalist (gest. 1831). So gesehen handelt es sich hier um eine ungewöhnliche und seltene, familiengeschichtlich und genealogisch sehr spezifische oder auch partikuläre Biographie und ein äusserst rares Porträtbildnis. ? Was zur Wahl des biographischen und nekrologartigen Essays bewog, ist aus heutiger Sicht unklar. Interessant ist die ungewöhnliche, auch etwas übertrieben tugendhaft wirkende Darstellung eher aus familiengeschichtlicher, psychologischer, sozialer und psychosozialer Sicht. Quelle war möglicherweise ein Nachruf: ?Mit der wahren Äusserung: ?Er war ein allgemein geliebter und allgemein betrauerter Bürger unserer Vaterstadt?, schloss der [.] bekannte Rathsherr und Doctor Caspar Hirzel, einen Nekrolog, den er aus warmer Theilnahme dem Verstorbenen in der Sitzung der naturforschenden Gesellschaft hielt, ungeachtet dieser kein Mitglied derselben war.? (p. 12). Referent war wohl Hans Kaspar Hirzel (1725?1803; aus der Caspar?schen Linie Nr. 91, s. HBLS). Vgl. auch Festschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich, 1, 1896, mit Ausführungen zu H. C. Hirzel (pp. 64?68), wo aber ein Bezug zu Paul Usteri weder bei Hirzels Publikationen noch im Register auszumachen ist. ? Paul oder Paulus Usteri war ?der jüngere Bruder des durch manches vorzügliche Talent ausgezeichneten Ratsherrn Martin Usteri [.]. Seine erste Jugendzeit hatte wenig Ausgezeichnetes. Schüchternheit und die grosse Liebe, mit welcher eine zärtliche Mutter ihm zugethan war, hinderten seinen Eintritt in die öffentlichen Schulen [.].? (etc., p. 2). Dafür entwickelte er einen Hang zum Musischen aber auch Fantastischen, und sowohl ?in seinen künstlerischen Versuchen als überhaupt in seinen Ansichten und Äusserungen, zeigte sich eine satyrische Richtung, die aber durch Gutmüthigkeit und Freundlichkeit geleitet, beynahe immer nur Dummheit, Bosheit, Übermuth und Schlechtheit, niemals Schwächen und kleine Blössen ihren Stachel fühlen liess. (p. 3) [.] Bey den äussern Verhältnissen blieb er indessen nicht stehen. [.] Der Eintritt eines seiner besten Freunde in französische Kriegsdienste erregte bey ihm ähnliche Wünsche [.]. (p. 6). [.] Als im Frühling 1792 der Krieg zwischen Frankreich und Oesterreich ausbrach [.] schickten die Eidsgenosssen, Zürich zuerst, eine Grenzwache nach der bedrohten Stadt [Basel]. [.] Usteri [.] suchte [.] den Anlass Dienste zu leisten, und nahm als gemeiner Scharfschütze an dem Ausmarsche theil. (p. 9). [.] Noch zweymahl that er Dienst bey zürcherischen Grenzwachen in Basel, und zwar als Offizier [.]. (p. 10). N° de ref. de la librería CHZH06123

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Título: Paulus Usteri, geb. den 29 Oct.br. 1768. ...

Editorial: [Zürich 1829].

Año de publicación: 1829

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