Das Patronatsrecht im Kanton Luzern unter spezieller Berücksichtigung der Familienpatronate.

Zur Gilgen, Hans.

Editorial: Luzern (wohl Selbstverlag) / Säckingen am Rhein, Buchdruckerei Gustav Mehr 1923., 1923
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Título: Das Patronatsrecht im Kanton Luzern unter ...

Editorial: Luzern (wohl Selbstverlag) / Säckingen am Rhein, Buchdruckerei Gustav Mehr 1923.

Año de publicación: 1923

Encuadernación: Soft cover

Descripción:

8°. 88 SS. OBrosch. Seiten leicht gebräunt. Etwas Alters- u. Lagerungs-, kaum eigentliche Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar. ?Inaugural-Dissertation der hohen Juristischen Fakultät der Universität Bern? - Inhalt : I. Allgemeiner Teil: 1. Die Eigenkirchen und die Kirchenvogteien, 2. Die historische Entwicklung des Patronatsrechts im Kanton Luzern, 3. Das kanonische Patronatsrecht und die kantonale Gesetzgebung; II. Spezieller Teil: 4. Das Patronat der Familie Meyer von Schauensee an der St. Benediktskaplanei in der Kollegiatskirche zu St. Leodegarius und Mauritius im Hof zu Luzern, 5. (-) des Fideikommisses Pfyffer-Feer an der Pfarrkirche zu Buttisholz, 6. Die Kloosische Familienkaplanei, 7. (-) der Familie von Sonnenberg an der Pfarrkirche Ballwil. - Mit relativ umfangreicher Bibliographie (pp. 5-8). - ?In der Betrachtung des Patronatsrechtes muss man auf seine Entstehungsgeschichte zurückgehen, nicht auf die gesetzgebenden päpstlichen Dekrete, sondern auf deren Ursachen, denn nur, wenn man diese kennt, wird man verstehen, warum die Kirche, die stets über ihre Rechte und ihre Diener so scharf gewacht hat, dazu kam, eine Institution aufzustellen, die ihr in der Erfüllung ihrer Aufgabe so hindernd in den Weg treten konnte. Diese Ursache ist die Fühlungnahme des kirchlichen Organismus mit dem germanischen Eigentumsrecht, wie es das Christentum antraf, da es, als römische Staatsreligion anerkannt, endgültig über die Alpen nach dem Norden vorstiess.? (etc., p. 9). -- ?Der Begriff Patronatsrecht (lat. ius patronatus) bezeichnet die Rechte und Pflichten, die dem Stifter einer Kirche, Kapelle oder eines Benefiziums und seinen Rechtsnachfolgern zukommen. Das Patronatsrecht umfasst insbesondere mit dem Präsentationsrecht die Befugnis einer natürlichen oder juristischen Person, dem für die Besetzung (Kollatur) eines niederen Kirchenamts zuständigen Bischof einen geeigneten Geistlichen vorzuschlagen, verpflichtet aber zugleich zum Unterhalt der Kirche und des Geistlichen. In der Schweiz wird das Patronatsrecht häufig Kirchensatz oder verkürzt Kollatur genannt. [.] Das Aufkommen des gesetzlichen Pfarrerwahlrechts ab 1830, der kantonale Erwerb noch bestehender Patronate (etwa in Zürich und Luzern) sowie die staatskirchenrechtliche Gesetzgebung der Kantone [.] verdrängten das Patronatsrecht in der Schweiz bis Ende des 20. Jh. fast vollständig.? (aus dem relativ ausführlichen Eintrag von A. Thier im HLS; vgl. auch M. Buchberger, Hsg., Lex. f. Theologie u. Kirche, Bd. 8, 1936). - ?Das Patronat beruht auf ?Konzession der Kirche? (ca. 1448), hat also öffentlich-rechtlichen Charakter. Dagegen war in der Zeit des Eigenkirchenwesens die Stellenbesetzung des Grundherrn privatrechtlicher Art, beruhend auf dessen Eigentum an der Kirche. Der innere Grund für die Gewährung des Patronats ist die Dankbarkeit der Kirche. Objekt des Patronats können Kirchen, Kapellen und Benefizien sein (can. 1448), näherhin nur niedere Pfründen.? (etc., Buchberger Hsg., Abschnitt III., Rechtlicher Charakter, op. cit. sp. 7). - ?Eine Pfründe ist im kanonischen Recht ein kirchliches Amt, das zugleich einen Anspruch auf die Erträge einer mit diesem Amt verbundenen Vermögensmasse gewährt. In diesem Zusammenhang wird auch von beneficium, im Bereich der Dom- und Stiftskirchen von praebenda gesprochen. Bereits im Frühmittelalter bildeten sich mit der Errichtung von Eigenkirchen (s. Patronatsrecht) Sondervermögen, die zum Unterhalt des Geistlichen und des kirchlichen Gebäudes bestimmt und vom Bistumsvermögen unabhängig waren. [.] Mit der Reformation blieb das Rechtsinstitut der Pfründen bestehen, in den reformierten Gebieten reduzierte sich jedoch die Zahl der Pfründen durch die Umnutzung von Kirchen und Aufhebung vieler Klöster stark [.]. [.] Erst im 19. Jahrhundert im Zuge der Ablösung der auf den Grundstücken ruhenden Feudallasten und des Verschwindens der Naturalleistungen wurde das Pfrundsystem allmählich zurückgedrängt und durch die Einführung der Löhne ersetz. N° de ref. de la librería JU061102

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