Oraison Funèbre de son Excellence Mgr. Eugène Lachat, Archevêque de Damiette, Administrateur Apostolique du Tessin : prononcée à ses obsèques dans l?église de Saint-Laurent de Lugano le 10 novembre 1886 par S. G. Mgr. Gaspard Mermillod, Évêque de Lausanne et de Genève.

Mermillod, Gaspard.

Editorial: Fribourg, Imprimerie de l?Oeuvre de Saint-Paul 1886., 1886
Usado Soft cover
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Gr.-8°. 51 SS. OBrosch. (marginal leicht gebräunt u. etwas stockfleckig). Seiten leicht gebräunt u. etwas griffknittrig. Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitestgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar. Totenrede auf den ehemaligen Bischof von Basel. ? Eugène Lachat (Hof Montavon, Gde. Réclère 1819?1886 Balerna TI), von Schelten, Kt. Bern, Priester. 1844 wurde er Wallfahrtspriester des Wallfahrtsortes Unserer Lieben Frau zu den Drei Ähren bei Colmar, 1850 Pfarrer von Grandfontaine und 1855 Pfarrdekan von Delsberg. 1863 erfolgte die Wahl zum Bischof von Basel und am 30. November die Konsekration in der Kathedrale von Solothurn. Die anfängliche Eintracht zwischen Lachat und den liberalen Diözesanständen löste sich im zugespitzten ultramontanen Klima am Vorabend des 1. Vatikanischen Konzils (1869?1870) auf. Als Lachat im Fastenhirtenbrief von 1871 entgegen dem Verbot der Diözesanstände die Beschlüsse des Konzils publizierte (er selbst war ein gemässigter Anhänger der päpstlichen Unfehlbarkeit), setzten die Diözesanstände ihn 1873 als Bischof von Basel ab, und Solothurn wies ihn aus dem Kanton aus. Lachat verwaltete nun von Luzern aus die Diözese und genoss als ?Bekennerbischof? Sympathien im Kirchenvolk, und zwar auch ausserhalb der Schweiz. Erst der ihm nach dem Abklingen des Kulturkampfes von Rom zugemutete Amtsverzicht 1884 machte den Weg frei für eine Neuwahl: 1885 wurde Lachat zum ersten apostolischen Administrator des Tessins mit dem Titel eines Erzbischofs von Damiette ernannt. (Aus: V. Conzemius, in HLS). Vgl. dazu auch P. Stadler, Der Kulturkampf in der Schweiz. Frauenfeld 1984, bes. pp. 157?160 u. 277?304, u.v.o. ? Lachats letztes Amt stand im längerfristigen Zusammenhang mit der schrittweisen Neuordnung der schweizerischen Dioezesen oder Bistümer seit der Helvetik. Insbesondere die Suche nach einer geeigneten Lösung für den Kanton Tessin, der im Prinzip Como und Mailand unterstand, war mit komplexen Fragen und Problemen verbunden. Zur Zeit von Lachats Tod lag ein eigenes Bistum noch in weiter Ferne, denn die von ihm administrierte Übergangslösung regelte zwar die Gebietsfrage, nicht aber diejenige der Autonomie. ?So kam denn, durch geschickte Diplomatie von allen Seiten, die Abmachung mit dem Vatikan zustande, die dem Tessin eine eigene Apostolische Administration sicherte.? (M. Wermelinger, Die Verselbständigung des Bistums Lugano. In: Die Diözesen der Schweiz. SD aus Neue Zürcher Zeitung NZZ, Zürich 1972, p. 57). 1883 wurde Bischof Lachat von Basel, der aufgrund seiner Haltung in der Frage der päpstlichen Unfehlbarkeit im Bistum Basel an Rückhalt verloren hatte und ein neues Wirkungsfeld brauchte, mit diesem Amt betraut. Er trat es 1885 an und übte es auch bis zu seinem Tod 1886 aus (vgl. ausführlich dazu HBLS unter ?Lugano, Dioezese?). ? Als bisher letztes Bistum der Schweiz wurde 1971 das Bistum Lugano errichtet, nachdem das Tessin in Ausführung des Bundesbeschlusses von 1859 vom Erzbistum Mailand und vom Bistum Como abgetrennt und seit 1884/88 durch den Bischof von Basel administriert (bis 1968) worden war. (F. X. Bischof, in: HLS; vgl. auch ?rfr.?, Die späte Geburt des Bistums Lugano. In: Neue Zürcher Zeitung NZZ, Nr. 40, 18. Februar 2004, p. 15). ?? Den Nekrolog hielt ein seinerseits umstrittener Schweizer Bischof: Gaspard Mermillod (Carouge 1824?1892 Rom), Priester und Bischof. 1847 erhielt er die Priesterweihe und wurde Vikar an der Kirche Saint Germain in Genf. Auf Kollektenreisen nach Paris und in andere französische Diözesen, während deren er Gelder für den Bau einer neuen Kirche in Genf sammelte, kam sein ausgeprägtes rhetorisches Temperament zum Zuge. 1857?1864 wirkte er als Pfarrrektor der Kirche Notre-Dame. 1864 wurde er Erzpriester und Pfarrer in Genf und noch im selben Jahr Titularbischof von Hebron und Weihbischof von Bischof Etienne Marilley mit Residenz in Genf; Pius IX. erteilte ihm am 25.9.1864 in Rom die Bischofsweihe. Die Übertragung der Jurisdiktion für den Kt. Genf auf ihn durc. N° de ref. de la librería CHTI021003

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Título: Oraison Funèbre de son Excellence Mgr. ...

Editorial: Fribourg, Imprimerie de l?Oeuvre de Saint-Paul 1886.

Año de publicación: 1886

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