Oberst Carl Pfyffer von Altishofen und das Löwendenkmal in Luzern. Erinnerungsblätter zur Feier des siebenzigjährigen [siebzigjährigen] Bestandes der Kunstgesellschaft der Stadt Luzern.

von Liebenau, Theodor.

Editorial: Luzern, Buchdruckerei von Gebrüdern Räber 1889., 1889
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Título: Oberst Carl Pfyffer von Altishofen und das ...

Editorial: Luzern, Buchdruckerei von Gebrüdern Räber 1889.

Año de publicación: 1889

Encuadernación: Soft cover

Descripción:

4°. 2 Bll., 48 SS. Lithogr. Front., 1 S. Musiknoten, 4 lithogr. Tfn. i. Anhang. OBrosch. (leicht bestossen, etwas lichtrandig u. angestaubt, Vorderdeckel mit kleinen Eckverlusten). Leichtere Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitestgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar. Barth 26180. ? Bedeutende, wenn nicht DIE Dokumentation zu Gestehungsprozess und praktischer Ausführung des Löwendenkmals. ? ?Gestiftet am 11. Mai 1819 von Oberst Carl Pfyffer von Altishofen, rekrutirte sich die Kunstgesellschaft der Stadt Luzern aus den Trümmern der ?plastischen Section? der im Jahre 1817 [.] errichteten ?Gesellschaft aus Freunden der Wissenschaften und Künste zu Luzern? [.] Wie in der ?plastischen Section? suchte auch im Kunstverein Oberst Carl Pfyffer die Freunde der Kunst für das von ihm projectirte Löwendenkmal zu interessiren. So scheint uns denn, da die Jubiläumsschrift einer Gesellschaft zunächst immer mit einem wichtigern Ereignisse aus dem Leben des Vereins in Verbindung stehen soll, nichts natürlicher, als bei diesem Anlasse einerseits das Andenken an den Stifter der Gesellschaft zu erneuern, und andererseits darzulegen, in welcher Weise die Kunstgesellschaft von Luzern das Lieblingswerk ihres Gründers förderte. Denn noch immer ist dieses Denkmal das imposanteste Monument, das die Schweiz aufzuweisen hat. [.] Auch die Entstehungsgeschichte des Löwendenkmals ist [.] erzählt [.]. Da jetzt die Rücksichten dahingefallen sind, die Oberst Pfyffer im Jahre 1821 bei seiner Publication nach den verschiedensten Seiten zu nehmen hatte, so durfte hier endlich mit der grössten Offenheit auch die geheime Geschichte des Monuments dargelegt werden. Diese bildet, wie uns scheint, zugleich einen nicht uninteressanten Beitrag zur Biographie Thorwaldsens, wie zur Geschichte der Schweiz.?? (Bl. 2 r. u. v.). ? Frontispiz: Architekturrahmen mit Modell von Thorwaldsen auf Podest, umkränzte Medaillons mit den Porträts von A. Thorwaldsen [sic; recte Bertel Thorvaldsen], Carl Pfyffer und Lukas Ahorn [von Konstanz, ausführender Bildhauer], bez. Gebr. Eglin, Luzern / [wohl nach einem Entwurf von:] Frd. Waldisbühl, Kunstgewerbeschüler. Tafeln: 1. u. 2. Entwürfe von Martin Usteri; 3. Plan des Denkmals und der Umgebung von 1818; 4. Entwurf von L. [Louis, Ludwig] Pfyffer von Wyer [Wyher], Modell von P. Eggerschwyl [recte: Urs Pankraz Eggenschwiler od. Eggenschwyler von Matzendorf; vgl. SIKART], und Skizze von Konrad Escher von Zürich. Seite 48 mit Noten und Text zu einem vierstrophigen Lied ?Thorwaldsen in Luzern, den 30. Juli 1841? ?Für Männerchor in Musik gesetzt von X. [Xaver] Schnyder von Wartensee.? ?? Zur Geschichte und Bedeutung des Löwendenkmals aus heutiger Sicht vgl. die Homepage des Gletschergartens: s. gletschergarten Loewendenkmal, online. ?Thorvaldsen bekam den Löwen erst 20 Jahre später, im Juli 1841, zu sehen. Der sonst so bescheidene Künstler soll bei dieser Gelegenheit gesagt haben: ?Dieses Denkmal wird, selbst wenn es verwittern sollte, gleichwohl alle anderen überragen?.? (ibid.). Relativ einlässlich unter kunsthistorischen Aspekten s. A. Reinle, KD des Kantons Luzern Bd. 2, Basel 1953, pp. 117?120 (?Der Löwe von Luzern ist das älteste erhaltene figürliche Denkmal der Schweiz?, p. 120). Reinle unterstreicht hier auch die Bedeutung der vorliegenden Schrift als zentrale gedruckte Quelle zum Luzerner Löwendenkmal: ?Daselbst auch die weitern Quellen, von denen die Bauberichte besonders genannt seien, und die Abbildungen der Entwürfe.? Sprache: de. N° de ref. de la librería CHLU061103

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