Masch. Brief mit eigenh. Korrekturen und U.

Forßmann, Werner, Mediziner und Nobelpreisträger (1904-1979).

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Descripción:

Wies-Wambach, 31. XII. 1977, Fol. 1 Seite. Gelocht. An Alexander Dees de Sterio in Frankfurt-Höchst: "[.] Zu der Bitte um Bilder sage ich grundsätzlich ja. Doch wird die Ausführung mit einigen Verzögerungen und Schwierigkeiten verbunden sein, da ich von den Pressehaien völlig ausgeplündert und auch in Unordnung gebracht bin. Vielleicht sprechen wir am besten im März auf der Sitzung darüber [.] Die Nobelurkunde bringe ich Dir nach der Mainau mit. Wir hatten viel Unruhe zum Jahresende, teils dieserhalb, teils außerdem. Gesundheitlich ging es uns gar nicht so besonders, und dann war ich mit Vorträgen u. ä. für die Leistungsfähigkeit meines Alters reichlich eingedeckt. Aber Elsbet meint immer: 'so lange sie Dich noch holen, tue es, denn dann wollen sie Dich nicht für zu vertrottelt ansehen.' Der Höhepunkt war eine Reise nach Berlin zur Verleihung des Dr. h. c. der Humboldtuniversität. Mir war sehr feierlich zumute, als ich zufällig am gleichen Platze in einer Feierstunde die Ehrenurkunde erhielt, an der ich vor fast genau 55 Jahren als Mulus bei der Immatrikulation vom Rektor (Nobelpreisträger Nernst) vereidigt worden bin, und das mit feierlichem Handschlag, wie es den damaligen Riten entsprach. Wir wurden unsagbar verwöhnt, persönlich in großer Herzlichkeit, nicht mit politischen Beitönen(!), und ich war glücklich, noch einmal meine geliebte alte Heimat wiederzusehen. Elsbet, die Süddeutsche, war wieder ganz fasziniert von der stillen Schönheit der unabsehbaren Kiefernwälder und den Seenketten, die sie durchziehen [.] auf Wiedersehen im März! [.]" - Forßmann erhielt 1956 (gemeinsam mit Cournand und Richards), den Nobelpreis für Medizin für "Entdeckungen zur Herzkatheterisierung und zu den pathologischen Veränderungen im Kreislaufsystem.". N° de ref. de la librería

Detalles bibliográficos

Título: Masch. Brief mit eigenh. Korrekturen und U.

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1.

Loest, Erich, Schriftsteller (1926-2013).
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Descripción Ohne Ort, 1. V. 1984, Fol. 1 Seite. An einen Verleger (auf einem Makulaturblatt) mit Übersendung eines Buches sowie wegen Taschenbuchausgaben: "[.] Wir waren in Israel, sind mit vielen und auch zwiespältigen Eindrücken zurückgekommen. Die gigantische Landschaft, die schrecklichen Kirchen dort, wo DER HERR weilte, die Leistung, die Wüste zu bewässern, die Militanz, die Inflation, die Nervosität, ich bin recht froh, daß ich darüber nicht schreiben muß [.]". Nº de ref. de la librería 47202

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Gotsch, Friedrich-Karl (eig. Friedrich Karl Müller), Maler u. Graphiker (1900-1984).
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Antiquariat Reinhold Pabel
(Hamburg, Alemania)
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Descripción 1 beidseitig beschriftetes Blatt, 4to (29,5 x 21 cm). An Lothar-Günter Buchheim (1918-2007). "Lieber Herr Buchheim! Wie gut, dass Ihr Brief vom 5.10. gerade ankam, als bei mir eine Begegnung stattfand in der Vertragssache." u. dem Schluß: "Entschuldigung, die Schreibmaschine ist kaputt!" - Der Maler u. Graphiker Friedrich Karl Gotsch (1900-1984), Meisterschüler von Oskar Kokoschka, berichtet dem Kunstsammler, Maler, Autor u. Verleger Buchheim über den Stand der "Vertrags-Affaire" mit dem Sammler Oscar Ghez (1905-1998), der ihn zur Abtretung seiner sämtlichen Werke, einschließlich der künftigen, u. zu Auftrags-Arbeiten veranlassen wollte. Beiliegend der Bericht des "Spiegel" vom 17.11.1965, S. 156 f. zum Verlauf des Handels (als Kopie). - Der schwach gebräunte Bogen mit Kreuzbugfalte u. schwacher Büroklammerrostspur; gelocht. Nº de ref. de la librería 79491

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Haenisch, Konrad, Politiker und Journalist (1876-1925).
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Descripción Berlin, 22. I. 1919, 4°. 2 Seiten. Briefkopf. Mit Umschlag. An Maximilian Harden mit einer Entschuldigung dafür, dass er ihm vor längerer Zeit in Artikeln Unrecht getan habe. Er habe unter dem Einfluß Mehrings gestanden und Vorbehalte gegen seine Politik, nicht aber gegen ihn als Menschen. - Im Zuge der Novemberrevolution wurde Haenisch im November 1918 Kultusminister der ersten SPD-geführten preußischen Landesregierung. Nº de ref. de la librería 43664

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Plievier (Plivier), Theodor, Schriftsteller (1892-1955).
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Descripción Wallhausen bei Konstanz, 13. VIII. 1948, 4°. 1 Seite. Gelocht. An Wilhelm Ehglücksfurtner ("Verlag der Zwölf") in München, dem er die Auflösung des Verlagsvertrages mit dem Verlag "Die Blaue Presse" über seine Neubearbeitung von "Des Kaisers Kuli" bestätigt. "[.] Was die Berliner Sachen anbelangt, so dürfte, nachdem die Angelegenheit sich bereits schon zehn Monate hinzieht, meine Ungeduld verständlich sein. Auch die jetzt erhaltene Erklärung ist nicht ganz zufriedenstellend [.] Ich habe genau wie Ihr nötig, eine Bilanz zu machen, um disponieren zu können und möchte deshalb wissen, mit was für Sachen und mit welchem Wert ich rechnen kann. Auch interessiert mich, welches große Stück dabei veräußert werden soll. Es könnte sein, daß ich gerade dieses große Stück behalten will [.]". Erwähnt einen Brief von Harry Schulze-Wilde (1899-1978), seinem früheren Sekretär. Die Nachschrift von Margret Plievier mit der Bitte, den schon abgetippten Teil von "Der Kaiser ging" mitzuschicken. Plievier war Begründer des anarchistischen "Verlag der Zwölf"; 1947 war er von Weimar nach Westdeutschland übersiedelt. - Papierbedingt leicht gebräunt. Nº de ref. de la librería 12458

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Penzoldt, Ernst:
Editorial: [München], 16. I. 1931. (1931)
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Antiquariat Richard Husslein
(Planegg, Alemania)
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Descripción [München], 16. I. 1931., 1931. Estado de conservación: Sehr gut. 4°. 1 S. Auf eigenem Briefpapier an Dr. Trautmann vom Goethebund in Gießen, seinen dortige Lesung aus der "Powenzbande" (1930) betreffend: "Als Programm habe ich an ein heiteres harmloses Kapitel aus der Powenzbande und an ein Stück der Prosafassung der portugalesischen Schlacht [eigenh. geändert in: "aus dem armen Chatterton"] gedacht." - Bittet, die Vorlesung rechtzeitig zu beginnen, "da ich leider noch am selben Abend um 10 Uhr zu einer Münchner Hauptprobe zurückfahren muss." Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1550. Nº de ref. de la librería 9406

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6.

Spencer, Herbert, Philosoph und Soziologe (1820-1903).
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Descripción Brighton, 25. I. 1898, Fol. 1 Seite. An einen Herrn wegen einer 15 Zeilen umfassenden Nachschrift, die er einem Sonderdruck beigeben will. Erwähnt die Zeitschriften "Natural Science" und "Science Progress". - Spencer wandte als erster die Evolutionstheorie ("survival of the fittest") auf die gesellschaftliche Entwicklung an und begründete damit das Paradigma des Evolutionismus, das von manchen als Vorläufer des Sozialdarwinismus angesehen wird. Nº de ref. de la librería 48452

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Dos Passos, John, Schriftsteller (1896-1970).
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Descripción Westmoreland, Virginia, 14. VI. 1963, 4°. 1 Seite. Dear Miss McKittrick, | The National Review article: Brazil's Most Dangerous Man, which is a condensation of part of the [Carlos] Lacerda chapter in 'Brazil on the Move' [1963], will come out, I believe, in next week's issue [.] In any case it was not worth holding the final proofs for. I just thought it would be courteous to get their clearance [.]. Nº de ref. de la librería 43405

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8.

Bultmann, Rudolf:
Editorial: Marburg, 9. VIII. 1959. (1959)
Usado Ejemplar firmado Cantidad: 1
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Antiquariat Richard Husslein
(Planegg, Alemania)
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Descripción Marburg, 9. VIII. 1959., 1959. Estado de conservación: Wie neu. Qu.-8°. 1 1/3 S. Auf Papier mit Adressstempel "Prof. D. R. Bultmann / Marburg a. d. Lahn / Calvinstraße 14" an Hermann Dembowski: "Verehrter und lieber Herr Pfarrer! // Selbstverständlich können Sie Ihre Gattin gerne in unsere Marburger Tagungen mitbringen. Ich werde mich freuen, sie auf diese Weise kennen zu lernen. / Dass Sie nicht.so schnell mit der Arbeit über K a r l B a r t h fertig werden, begreife ich vollkommen. Ich hoffe aber, dass die Arbeit weiter gedeiht und, woran ich nicht zweifle, zu einem befriedigenden Schluss kommt. / Meinerseits habe ich folgendes Anliegen, oder besser gesagt: Ihnen ein fremdes Anliegen vorzutragen. Von einem Vetter, der dem Kirchenvorstand in Bremen angehört, wurde mir geschrieben: / ‚In Bremen werden für die Bremer Ev. Kirche möglichst bald mindestens 14 Pastoren gebraucht. Zunächst kommt die Besetzung neuer Pfarrstellen, dann weiter zusätzliche Besetzung bei zu gross gewordenen Gemeinden in Frage. Man versucht auf je 5000 Seelen mit der Zeit einen Pastoren zu haben`. // Mein Vetter bittet mich nun, mir bekannte Herren zu veranlassen, sich um eine Pfarrstelle in Bremen zu bewerben." [nennt die zuständige Adresse und schließt:] Die Sache ist ja auch nicht so eilig. Wir können am nächsten Mittwoch ja noch über die Sache sprechen. Ich will nur noch bemerken, dass Sie [ ] sich auf mich berufen können. Auf gutes Wiedersehen am Mittwoch! Mit den besten Grüssen / Ihr [eigenhändig:] Rudolf Bultmann" - Der ev. Theologe und Hochschullehrer Hermann Dembowski (1928-2012) habilitierte sich 1967 an der Universität Bonn und lehrte dort Systematische Theologie bis zu seiner Emeritierung 1994. Für die von Rudolf Bultmann herausgegebene "Theologische Rundschau" arbeitete er an einen Aufsatz über Karl Barths Dogmatik. - Dembowski war u. a. Autor des Buches "Karl Barth, Rudolf Bultmann, Dietrich Bonhoeffer. Eine Einführung in ihr Lebenswerk und ihre Bedeutung für die gegenwärtige Theologie" (Neukirchen 1976). Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550. Nº de ref. de la librería 10931

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9.

Ehrenstein, Albert:
Usado Primera edición Ejemplar firmado Cantidad: 1
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Antiquariat Richard Husslein
(Planegg, Alemania)
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Descripción Estado de conservación: Wie neu. An seinen Verleger Dr. Friedrich Possekel, Berlin, der von 1926-1933 Direktor der "Deutschen Buch-Gemeinschaft" (DBG) war: - Berichtet von der schweren Krankheit seines Kollegen Wilhelm Schmidtbonns [Schriftsteller, 1876-1952], den er vor drei Wochen in Bonn besucht hatte u. setzt sich sehr dafür ein, dass die DBG "diesem Familienvater, der so lange ich ihn kenne, schwer gerackert hat, ausgiebig" helfe: "Die lange Arbeitsunfähigkeit bereitet Schmidtbonn schwere wirtschaftliche Sorgen, so wende ich mich an Sie - vielleicht kann mit Ihrer Hilfe Schmidtbonn über die böse Zeit hinweg gerettet werden. ." Er meint "dass es der Deutschen Buchgemeinschaft doch möglich sein könnte, Schmidtbonn durch ein Nachtragshonorar für den `Verzauberten` und den `Garten der Erde` ( über deren schlechten Absatz er sich, als ich ihn besuchte, röchelnd beschwerte), ärgstenfalls durch einen Vorschuss auf einen Roman oder eine längere autobiographische Arbeit vor dem Aergsten zu bewahren. . von der Deutschen Verlagsanstalt erhält er fast nichts, seine Stücke werden nicht gespielt . vielleicht [könnte] "die `Lesestunde` für eine längere Arbeit Vorschuss spendend, eingreifen?! ." - // - Weiter über seine eigene Reise und Arbeit: " Ich stecke . auch in Italien tief in China. Mein Vorwort zu Alexander sprach ich Ostersonntag in den Frankfurter Rundfunk, es wird auch in der Frankfurter Zeitung (und anderwärts) bald erscheinen. Ab 15. Mai ist meine Adresse Viaganello (Lugano) Schweiz p. Adresse Fritz Bondy. ." - 1930 erschien bei der DBG J. G. Droysens "Geschichte Alexander des Großen", neu hrsg. u. eingeleitet von Albert Ehrenstein. - In den Jahren 1923-32 beschäftigte sich Ehrenstein intensiv mit der Übersetzung bzw. Nachdichtung chinesischer Prosa, woran er auch auf seiner Reise arbeitete. - Schöner Brief über Ehrensteins Einsatz für den Kollegen in Not. Ihm selbst geht es zur Zeit gut, da er im März den Vertrag mit der Deutschen Buchgemeinschaft für "Mörder aus Gerechtigkeit" abgeschlossen hatte. ["Roman frei aus dem Chinesischen" erschien 1931]. - Fritz Bondy ist der bürgerliche Name des schweizerischen (1931 eingebürgert) Schriftstellers N. O. Scarpi (1888-1980; war 1912-18 Regisseur am Dt. Theater in Prag und später unter Max Reinhardt in Wien). Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1200. Nº de ref. de la librería 6651

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10.

Ringelnatz, Joachim, Schriftsteller und Maler (1883-1934).
Usado Cantidad: 1
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Descripción München, Hohenzollernstr. 31 a Gartenhaus, 26. X. 1926, Gr.-4°. 1 Seite. Absenderstempel. An eine Dame mit Dank für deren Brief: "[.] Sie haben so liebevoll über ihren Sohn geschrieben. Er kann sich glücklich preisen, eine solche Mutter zu haben. Schon an dem Schauspieler Flamm habe ich in Dresden einen äußerst sympathischen und schätzenswerten Menschen gefunden [.] Ich bitte Sie, die beiliegenden Bändchen ihrem Sohne Otto zu übermitteln und ihn zu ersuchen, dass er mir nicht etwa danken soll [.] denn ich reise sehr viel herum [.]". Nº de ref. de la librería 45195

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