L?Armée Suisse / Die Schweizerische Armee, 1894, [Tafel 20] : Geniehauptmann (Pontonnier [Pontonier]) / Capitaine du Génie (Pontonnier).

Estoppey, David.

Editorial: Genève / Genf, Ch. Eggimann [1894]., 1894
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Título: L?Armée Suisse / Die Schweizerische Armee, ...

Editorial: Genève / Genf, Ch. Eggimann [1894].

Año de publicación: 1894

Descripción:

Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : an Flussufer stehender Genieoffizier (Hauptmann) in schwarzen Reitstiefeln, in seiner grau behandschuhten Rechten einen rot-weissen Jalon (Fluchtstab, Vermessungsstab) haltend, Tschako (Käppi) mit 3 schmalen Goldstreifen (ca. 3 mm Borden, Borten, Galons) u. eidg. Kokarde, schwarzem Pompon und [Anker mit] gekreuztem Stachel und Ruder, dunkelblauer, rot passepoilierter doppelreihiger Waffenrock mit Messingknöpfen u. Stehkragen, schwarz-goldene Briden mit drei Sternen, an rotem Tragriemen der Offizierssäbel (wohl Ordonnanz 1867) mit Schlagband, im Hintergrund eine Gruppe von Pontonieren mit unterschiedlichen Mützen beim Bau einer Pontonbrücke. Blatt marginal min. gebräunt, im Fusssteg mit sauber hinterlegtem kleinem Randeinriss (dieser verso mit Spur eines ehem. Scotchtapestreifens). Gesamthaft weitestgehend sauberes, recht gutes Exemplar. Barth 25705 (für den deutschsprachigen Titel); Lipperheide Qf 5 (für die deutschsprachige Ausgabe). - Bildlegenden in Deutsch und Französisch. - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet ?[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)?, i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad. - Der bemerkenswert genau gezeichnete Offizierssäbel entspricht dem Modell für berittene Offiziere eidg. Ord. 1867; allerdings ist die Griffzwinge hier nicht sichtbar. Die Scheide ist mit zwei Tragringen ausgestattet (vgl. Schneider/Meier, Griffwaffen, 1971, p. 108, Scheidentyp A). Insofern weist die vorliegende Darstellung auch grosse Ähnlichkeit auf zum Modell 1867 für unberittene Offiziere (Schneider/Meier p. 105). - ?1895 folgte die Neuordnung der Genietruppen. Sie enthält die Bildung der Geniebataillone, der Telegraphenkompagnien und der Kriegsbrückenabteilungen.? (K. Egli 1912, p. 47). - ?Die Truppeneinheit der Genietruppen ist, wie bei der Infanterie, die Kompagnie. [.] Bei den Pontonieren musste unseren Verhältnissen entsprechend eine besondere Organisation getroffen werden. Aus den Pontonierkompagnien werden Pontonier-Bataillone unter dem Kommando eines Majors oder Oberstleutnants gebildet, bestehend aus je 3 Pontonierkompagnien und 1 Pontontrainkompagnie.? (op. cit. p. 110). Kommandant einer Kompanie Genietruppen war jeweils ein berittener Offizier im Rang eines Hauptmanns. Aufgaben waren für die ?Pontonniere: Ordonnanz- und Nothbrückenbau [Notbrücken]; Uebersetzen von Truppen; Materialtransport zu Wasser.? (Infanterie-Dienst und technischer Dienst bei den Genietruppen. In: Allg. schweiz. Militärzeitung 1888, H. 15, p. 124; vgl. dazu B. Meyer, in: HLS, Lemma Genietruppen). --Das Werk von Estoppey/Eggimann ist die bedeutendste Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888 (Léderrey 1929, p. 224 f.: ?1872-3/1886?), hergestellt (noch) im aufwendigen und hochwertigen Druckverfahren der Farblithographie. Die bunten Uniformen von Mannschaft und Offizieren, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt. Es ist zugleich die letzte der drucktechnisch und künstlerisch anspruchsvollen, grossformatigen dokumentarischen Serien zur Schweizer Armee nach denjenigen von H. A. Eckert, E. Wolf und Ch. Perron. Estoppeys naturgetreue, technisch gekonnt in Szene gesetzten Tafeln wurden und werden in der Fachliteratur immer wieder reproduziert. Vgl. z.B. E.-M. G. Léderrey, (Hsg.), Das Schweizer Heer / L?Armée Suisse, 1929, Farbtafel p. 224 mit 12 Abbn.; Hugo Schneider, Vom Brustharnisch zum Waffenrock, 1968, bes. p. 76 u. Tfn. 52 u. 53 mit 8 Abbn. Zu den Ordonnanzen s. auch J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992. -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithographe. Elève de Barthélemy Menn et camarade de Ferdinand Hodler. (BLSK u. SIKART). ?Estoppey hat auch lithographiert und viel gezeichnet, u. a. politische Karikaturen [.]. Daneben. N° de ref. de la librería MU101418

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