L?Armée Suisse / Die Schweizerische Armee, 1894, [Tafel 5] : Infanterie-Hauptmann (Arbeits-Tenue) [Infanteriehauptmann] / Capitaine d?Infanterie (Tenu de travail).

Estoppey, David.

Editorial: Genève / Genf, Ch. Eggimann [1894]., 1894
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Farbig lithogr. Einzelblatt (41 x 29.5 cm) mit dezenten partiellen Glanzeffekten a. festem (Litho-) Papier, Sujet : rotblonder Infanterieoffizier (wohl Füsilier-Hauptmann) mit Schnauz u. Bocksbart, in weiter Feldlandschaft seine vorrückende Mannschaft im Laufschritt zielbewusst anführend, Tschako (Käppi) mit 3 schmalen Goldstreifen (ca. 3 mm Borden, Borten, Galons) u. orangefarbenem (gelbem?) Pompon, graue Lederhandschuhe, den blanken Offizierssäbel mit rotem Schlagband angewinkelt über der Armbeuge tragend, in seiner Linken die Stahlscheide vorhaltend, die Uniform mit schlichter dunkelblauer Arbeitsjacke (Ärmelweste, Bluse, Blouse) mit verdeckter Knopfleiste und Stehkragen, schwarz-silberne, rot passepoilierte Bride mit 3 Sternen, die dunkelgrauen Hosen mit roten (rot passepoilierten) Seitennähten, einfache Schnürstiefel mit textilen Gamaschen, im Hintergrund vier Soldaten seiner Mannschaft, die Langgewehre (wohl Repetiergewehr Mod. 89) waagrecht in der rechten Hand tragend. Blatt im Bundsteg mit sauber hinterlegtem kleinerem Randeinriss u. recto schmalem Abklatsch (blass) eines ehem. rückseitigen Scotchtapestreifens, im Fusssteg Umrissspur eines alten Scotchtape-Klebers (beides ausserhalb d. Darstellung und kaum störend). Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft sehr ordentliches, in der Darstellung gutes Exemplar. Barth 25705 (für den deutschsprachigen Titel); Lipperheide Qf 5 (für die deutschsprachige Ausgabe). - Bildlegenden in Deutsch und Französisch. - Attraktive grossformatige Uniformdarstellung, u.r. bezeichnet ?[Druck:] Lith. Artistique Zurich (c. d. Frey & Conrad)?, i.e. Lithographische Kunstanstalt vorm. Frey & Conrad. - Vgl. die kleine Farbabbildung bei Léderrey 1929, p. 224. - In der Schweizer Armee wurden die Infanteristen in Füsiliere und Schützen unterschieden, was v.a. an Varianten und Details der Uniform erkennbar wurde. ?Die Masse der Armeen besteht aus Einheitsinfanterie, die gleichmässig ausgebildet und ausgerüstet ist; ausserdem sind in einzelnen Armeen Infanteriekörper vorhanden, die sich durch besondere Rekrutierung oder durch Ausrüstung und Ausbildung für Sonderzwecke von der Masse der Infanterie unterscheiden. In der Schweiz bestehen noch Füsiliere und Schützen, doch ist dieser Unterschied hauptsächlich in der Tradition begründet. Bedeutungsvoller wird der Unterschied zwischen der Feld- und Gebirgsinfanterie werden.? (Egli 1912, p. 84; zu den Unterscheidungszeichen s. pp. 224-226, mit Tabellen). - ?Alle Mannschaften trugen dunkelblaue Waffenröcke, mit Ausnahme der Schützen und der Kavallerie, welche dunkelgrün eingekleidet waren.? (Schneider 1968, p. 67). - J. Burlet, 1992, p. 52, erwähnt für die Infanterie der Ordonnanz 1875 nur einen gelben Pompon (3. Kompanie), und erwähnt keine diesbezügl. Farbänderungen bei der Ordonnanz 1884/88 (p. 64). Vgl. dazu auch H. Schneider 1968, Tafel 79. --Das Werk von Estoppey/Eggimann ist die bedeutendste Kollektion von Uniformdarstellungen der Ordonnanz 1888 (Léderrey 1929, p. 224 f.: ?1872-3/1886?), hergestellt (noch) im aufwendigen und hochwertigen Druckverfahren der Farblithographie. Die bunten Uniformen von Mannschaft und Offizieren, letztmals festgelegt in der Ordonnanz von 1898, wurden durch die feldgraue Kleidung der Ordonnanzen von 1914/1915 und 1917 ersetzt. Es ist zugleich die letzte der drucktechnisch und künstlerisch anspruchsvollen, grossformatigen dokumentarischen Serien zur Schweizer Armee nach denjenigen von H. A. Eckert, E. Wolf und Ch. Perron. Estoppeys naturgetreue, technisch gekonnt in Szene gesetzten Tafeln wurden und werden in der Fachliteratur immer wieder reproduziert. Vgl. z.B. E.-M. G. Léderrey, (Hsg.), Das Schweizer Heer / L?Armée Suisse, 1929, Farbtafel p. 224 mit 12 Abbn.; Hugo Schneider, Vom Brustharnisch zum Waffenrock, 1968, bes. p. 76 u. Tfn. 52 u. 53 mit 8 Abbn. Zu den Ordonnanzen s. auch J. Burlet, Geschichte der eidgenössischen Militäruniformen, 1992. -- David Estoppey (Genève 1862-1952 ibid.), peintre, dessinateur et lithog. N° de ref. de la librería MU101405

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Título: L?Armée Suisse / Die Schweizerische Armee, ...

Editorial: Genève / Genf, Ch. Eggimann [1894].

Año de publicación: 1894

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