1. Der Kampf zwischen Recht und Gewalt in der Schweizerischen Eidgenossenschaft und mein Antheil daran / 2. Rathsherr Joseph Leu von Ebersoll. Der Kampf zwischen Recht und Gewalt in der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Mit dem wohlgetroffenen Bildniss des Rathsherrn Joseph Leu sel. von Ebersoll / 3. Der Sieg der Gewalt über das Recht in der Schweizerischen Eidgenossenschaft.

Siegwart-Müller, Constantin [Konstantin].

Editorial: Altdorf, Im Selbstverlage des Verfassers 1864, 1863 und 1866., 1864
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3 Bände (cpl.). Gr.-8°. VIII, 2 Bll., 797, 1 Bl., und 1 Bl. (Titel), IX, 1 Bl., 1133, 1 Bl., und XIV (recte: XII), 1 Bl., 1000 SS. Lithogr. Portr.-Front. (Joseph Leu) in Bd. 2. HLdr. d.Zt. (etwas berieben) mit vergold. Rückentiteln, marmorierten Deckeln und Vorsätzen (in Bänden 1 und 2). Seiten unterschiedlich (stock-)fleckig und gebräunt (vor allem Schnitt und äusserste Lagen, Bd. 2 etwas mehr). Alters- und Gebrauchsspuren, Bibliotheksstempel a. Titeln. Gesamthaft weitgehend ordentliche Exemplare. Barth 7986, 14163, 7988. ? Bedeutende zeitgenössische Darstellung und damit gedruckte Quelle mit Ereignisschilderungen aus Sicht eines massgeblich aktiv beteiligten konservativen Politikers und Intellektuellen. ? ?Das neuere historische Schrifttum der Schweiz ist arm an Denkwürdigkeiten. [.] Nur in Zeiten starker innerer Erregung, wenn der Schweizer von den Vorgängen um ihn herum tief aufgewühlt wurde, löste sich seine Zunge oder griff er zur Feder [.]. Eine solche Epoche war die der Reformation und [.] auch das Zeitalter der Sonderbundswirren.? (E. Bonjour, Das Schicksal des Sonderbundes in zeitgenössischer Darstellung, 1947, p. 7). Im Urteil von Edgar Bonjour hat Siegwart-Müller ?zur historiographischen Erhellung der inneren und äusseren Vorgänge in der Sonderbundszeit [.] ausserordentlich viel beigetragen. [.] Der historische Wert des Werkes wird dadurch erhöht, dass der Autor eine Menge von Urkunden wörtlich zum Abdruck bringt.? (op. cit. p. 43 f.; positive und ausführliche Würdigung des dreibändigen Werkes s. pp. 43?50). ?? Konstantin Siegwart-Müller (Lodrino TI 1801?1869 Altdorf UR), Staatschreiber von Luzern 1834, Redaktor und Politiker, trennte sich Ende der 1830 Jahre von der liberalen Partei und trat an der Seite von Josef Leu von Ebersol zur konservativen über; 1839 als Staatsschreiber abgesetzt. Wieder Grossrat 1841, dann Regierungsrat im konservativen Regiment. Seit 1844 war Siegwart Präsident des Kleinen Rates und führte damit den Titel ?Schultheiss?, gleichzeitig war er in diesem Jahr auch Präsident der Tagsatzung. 1845 Vorsitzender des Kriegsrates für den Sonderbund. Die Niederlage des Sonderbundes 1847 zertrümmerte Siegwarts politisches Gebäude. ?Er floh ins Wallis, dann in die Lombardei, von dort nach Innsbruck, wo er in einer ?Denkschrift? mit dem Sonderbunde abrechnete, schliesslich nach Rappoltsweiler, Strassburg und Köln; kehrte 1857 in die Heimat zurück und lebte bis zu seinem Tode (13. I. 1869) in Altdorf, wo er 1863?1866 seine Memoiren veröffentlichte? (HBLS, Titel einzeln mit Erscheinungsdatum erwähnt). ? ?1845?1847 präsidierte er den konservativen Ruswiler Verein. Als dominierender konservativer Politiker in Kanton und Bund, Initiant und Kriegsratspräsident des Sonderbunds verfolgte Siegwart in den strittigen Fragen der 1840er Jahre (Aargauer Klosterfrage, Jesuiten, Sonderbund) eine Politik der Konfrontation mit den Liberalen. Sein Ziel war eine dualistische Neuordnung der Schweiz in zwei konfessionellen Blöcken mit katholischer Vormacht. Dabei vertraute er auf die Unterstützung der europäischen Mächte. Als Kriegsratspräsident der sieben Sonderbundskantone zeigte er kein militärisches Geschick. Als die Einnahme der Stadt Luzern bevorstand, setzte sich Siegwart mit dem Kriegsrat und der Luzerner Regierung nach Uri ab und floh dann über das Wallis nach Mailand. Später hielt er sich in Österreich, im Elsass und in Deutschland auf. Luzern strengte einen Landesverratsprozess gegen ihn an und forderte Kontributionen. Da dies eine Rückkehr nach Luzern ausschloss, liess Siegwart sich 1857 in Uri nieder, wo er seine Werke über die Sonderbundszeit verfasste.? (H. Bossard-Borner, in: HLS, alle drei Werke ebenfalls erwähnt). ? Siegwart-Müller war neben Joseph Leu und Bernhard Meyer einer der Hauptexponenten und politischen Führer auf katholisch-konservativer Seite im Kanton Luzern, die zu einer bemerkenswerten Militanz neigten. Gegen die radikalen Umtriebe im Kanton Aargau seit der Regenerationsverfassung, und wesentl. N° de ref. de la librería H110459

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Título: 1. Der Kampf zwischen Recht und Gewalt in ...

Editorial: Altdorf, Im Selbstverlage des Verfassers 1864, 1863 und 1866.

Año de publicación: 1864

Encuadernación: Hardcover

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