Der Freischaarenzug gegen Luzern im Jahre 1845. Notizen eines Zeitgenossen.

Anonym [Zeerleder von Steinegg, Bernhard].

Editorial: Bern, Druck und Verlag der Buchdruckerei Berner Tagblatt 1893., 1893
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8°. 2 Bll., 159 SS. O(Interims-)Brosch. (papierbedingt spröde u. etwas knittrig; marginal etwas lädiert/rep., obere Ecke des Vorderdeckels abgebrochen, einige kleinere Randabbrüche, Rücken mit Papierband sauber repariert, Vorderdeckel-Innenseite mit Resten eines Exlibris). Seiten marginal etwas gebräunt. Alters- u. etwas Gebrauchsspuren. Gesamthaft sauberes, recht ordentliches und relativ gepflegtes Exemplar. Barth 8024; SNB. ? Sowohl bei O. Marchi (Der erste Freischarenzug, 1971) als auch K. Bühlmann (Der zweite Freischarenzug, 1985) unter den gedruckten Quellen aufgeführte Schrift (Marchi mit Vermerk ?geschrieben 1848?), die aber der Sekundärliteratur und den Formulierungen nach nicht teilnehmender, sondern interessierter Beobachtung entsprungen sein dürfte. So kommt der Autor denn auch in den Namenregistern beider Monographien zu den Freischarenzügen nicht vor. Sein Werk kann wohl am besten als engagierter, gut recherchierter und faktenreicher ?Tatsachenbericht? charakterisiert werden. ? ?Die vorliegenden Blätter werden hiemit ohne weitere Zuthaten den Subskribenten und einem weitern Publikum übergeben. Nicht eine zusammenhängende Geschichte der Freischaarenzüge ist es, die der Verfasser dieser Notizen schreiben wollte; auch keine absolut objektive Darstellung der Ereignisse konnte er geben, sondern Stimmungsbilder aus jener bewegten Zeit, Tagebuchblätter, geschrieben mitten im Drange der Parteikämpfe. Eine Menge im Manuskript vorhandener historischer und kritischer Bemerkungen musste weggelassen werden, um die Schrift nicht zu sehr anschwellen zu lassen.? (Bl. 2, recto). ? Bernhard von Zeerleder (1788?1862), aus der Stadtberner Patrizierfamilie, Offizier in österreichischen Diensten, Gutsbesitzer auf Schloss Steinegg (Thurgau), befasste sich mit historischen Arbeiten, wurde katholisch. (HBLS). ?? ?Die Freischarenzüge stehen in engstem Zusammenhang mit der Luzerner Jesuitenberufung. In zeitgenössischen liberalen Darstellungen wurden sie stets als direkte Folge dieses politischen Fehlgriffs der konservativen Regierung Luzerns dargestellt.? (Marchi, p. 11). Diese Invasionsversuche waren eine dramatische Zuspitzung in einem Konflikt, der besonders zwischen den Ständen Luzern und Aargau schon seit mehreren Jahren schwelte und zu einer schrittweisen Konfessionalisierung führte. ?Nachdem die aargauische Klosterfrage zu einer gesamtschweizerischen Angelegenheit geworden war, bestand die Gefahr, dass jeder neue Streit zwischen den beiden Nachbarkantonen sich ausweitete. Genau das ist nach 1844 geschehen, als Luzern als Reaktion auf die Aargauer Klosteraufhebung seine höheren Schulen den Jesuiten anvertraute [.]. Damit wurde der Konflikt zu einer bewaffneten Auseinandersetzung, vom Freischarenkrieg in den Jahren 1844?1845 zum offenen [Sonderbunds-]Krieg von 1847.? (G. Andrey, in: B. Mesmer et al., Red., Geschichte der Schweiz - und der Schweizer, 2, 1983, pp. 273 ff., zit. p. 277). Der erste Freischarenzug fand im Dezember 1844, der zweite im März 1845 statt (ebd). ? Vgl. zu diesen turbulenten Ereignissen nebst Marchi und Bühlmann auch J. Schollenberger, Geschichte der Schweizerischen Politik 2, 1908, bes. pp. 308?316; in geraffter Form als Vorspann zu seinem Thema s. E. Bucher, Geschichte des Sonderbundskrieges, 1966, pp. 13?ca. 37; Kurzfassungen geben u.a. P. Dürrenmatt, Schweizer Geschichte, 1963, pp. 489?ca. 499, sowie W. Oechsli in: Feldmann/Wirz, Red., Schweizer Kriegsgeschichte, Heft 10, 1917, pp. 19?24, und E. Bonjour, Geschichte der Schweiz im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert, 1937, pp. 128?131. Sprache: de. N° de ref. de la librería H011011


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Título: Der Freischaarenzug gegen Luzern im Jahre ...

Editorial: Bern, Druck und Verlag der Buchdruckerei Berner Tagblatt 1893.

Año de publicación: 1893

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