Der Franzos im Jbrig [Ybrig]. Schwank in zwei Aufzügen in Jberger [Yberger] Mundart. Von P. Gall Morel, O.S.B.

Morel, P. Gall (OSB) / [Hugener, P. Leonhard od. Leonard, Bearb./Hsg.]

Editorial: Luzern, Bei Eugen Haag [1917]., 1917
Encuadernación de tapa blanda
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8°. 56 SS. Schriftsatz in 8-Punkt Fraktur. OBrosch. (etwas griffknittrig). Erste (einzige) postume Buchhandelsausgabe. Seiten etwas gebräunt u. griffknittrig. Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren, Besitzervermerk des Bearbeiters/Herausgebers a. Titel. Gesamthaft sauberes, sehr ordentliches Exemplar / Herausgeberexemplar. Text in Mundart. Örtliche Bezüge sind konsequent mit J geschrieben. - Reihe ?Bühnenspiele für Schule und Volk? No. 4. - Professbuch Nr. 757 (P. Leonhard Hugener)/Bibliographie Nr. 13. In der Bibliographie von P. Gall Morel nicht auszumachen. - Besitzervermerk in routiniert-zügiger Schrift: P. Leonard Hugener, Praef[ekt]. - Der erst 21 Jahre junge Theologiestudent und Ordenskleriker Gall Morel verfasste 1824 unter dem Titel ?Chevreau oder die Franzosen in Jberg? einen Schwank für ?eine gesellige Unterhaltung in ganz privatem Kreise [.]. Ohne Zutun des Verfassers fand es dennoch den Weg in die Oeffentlichkeit und bewahrte sich auf Volks- und Vereinsbühnen durch nahezu ein Jahrhundert eine Zugkraft, wie selten ein Lustspiel. P. Gall Morel war über diesen Erfolg nicht eben erbaut [.]. Diesem Missbrauch war dadurch Vorschub geleistet, dass das Stück nicht gedruckt war, sondern durch Abschreiben verbreitet wurde. Die nunmehrige Drucklegung wurde vom Verleger erbeten und mag fernerer Verunstaltung des Schwankes vorbeugen. Freilich ist der Originaltext selber längst verloren gegangen, aber durch Vergleichung der ältesten ihm bekannten Abschriften glaubt der Herausgeber so ziemlich die ursprüngliche Fassung des Stückes wieder hergestellt zu haben. Besondere Rücksicht nahm man auf charakteristische Wiedergabe der Jberger Mundart [.].? (Vorbemerkung, p. 3). - Den historischen Bezug geben die militärischen Ereignisse des Zweiten Koalitionskrieges von 1798-1802 mit den Truppenbewegungen der Russen unter Suworow und der Franzosen unter Lecourbe (die Deckelillustration zeigt aber wohl eher einen französischen Infanteristen aus der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/1871). - Erzählt wird die Geschichte um einen versprengten französischen Soldaten mit Holzbein, dessen Erscheinen in der Gemeinde für Angst und Aufregung sorgt: ?Um Gottes Willä, iehr Herrä, fliehnd! / Was isch? brännts? / Nüd, nüd äso! dr Franzos ist im Land! / Dr Franzos? was? im Jbrig? / Ja währli da vor em Hus ussä staht er scho. / [.] / J ha myner Läbtig nüd ä so gseh : ä Schnauz hedr, wie dr lybhaftig Satan; a eim Bei hedr ä Spieß, so dick wie nes Stuebälläbei [Stabellenbein], uf dr Syte hedr ä Sabel, um ä Hals und d?Händ umä istr fürrot. / [.] / Ja richtig, ab dr Guggärä abbä syg er cho, d?Lüt händ gseid, er heißi Suffrohr.? (p. 8 f.). -- P. Leonhard (bürgerl. Anton) Hugener (1874-1938, von Unterägeri. Sohn des Johann Josef Hugener und der Martina Iten. Profess 1895, Priester 1899. Lehrer am Gymnasium Oktober 1900 bis 1905, Präfekt des Internates 1905-1926. Rektor des Kollegiums [Collegio Papio] in Ascona seit 1927. (Professbuch Nr. 757). - P. Gallus (bürgerl.: Benedikt) Morel (St. Fiden Kt. St. Gallen 1803-1872 Einsiedeln), von Wil, Benediktiner des Stifts Maria Einsiedeln. Er studierte in St. Gallen von 1812 bis 1817, dann vom 12. Januar 1818 an Rhetorik in Einsiedeln. Profess 1820. Priester 1826. [.] 1843 wurde er Erziehungsrat des Kantons Schwyz, was er bis 1852 blieb. [.] P. Gall Morel, wohl der universalste Geist, den das Stift besessen, war Mitglied einer ganzen Reihe gelehrter Gesellschaften [etc.].? (Professbuch, Nr. 543, mit umfangreicher Bibliographie). - ?Er ist und bleibt vor Allem ein geistlicher Dichter, der aber von Natur vielseitig beanlagt, sich bald als kindlich frommen Mönch, bald als gutmüthigen Humoristen, dann wieder als welterfahrenen Mann, gar oft endlich als schneidigen Satiriker mit überraschenden Pointen und packenden Wendungen zeigt. Seine Sprache ist kräftig und wohlklingend [.]? (etc.; G. Meier, in: ADB 22, 1885). Sprache: de. N° de ref. de la librería Lt041609

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Título: Der Franzos im Jbrig [Ybrig]. Schwank in ...

Editorial: Luzern, Bei Eugen Haag [1917].

Año de publicación: 1917

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