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Festalbum der Feier des Eintritts Bern in den Schweizerbund, 6. März 1353, begangen im Jahr 1853 an den Siegestagen v. Laupen u. Murten, 21 Jun. 1339 u. 22 Jun. 1876 [recte: 1476] : Historischer Zug, angeordnet u. zur Herausgabe in sechzig Blättern bearbeitet von Doct. Stantz.

Stantz, Doct. [Dr. Ludwig].

Editorial: Bern, Stämpfli?sche Verlagshandlung (Stämpfli) u. Zürich, Friedrich Schulthess 1855., 1855
Usado Hardcover
Librería: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel (Affoltern am Albis, Suiza) Cantidad: 1
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Quer-Follio (35 x 49.5 cm). 6 Bll. (Titel, Vorwort u. Texte zu Umzug und Tafeln). Lithogr. u. handkolor. Titel, 60 alt kolorierte lithogr. Tafeln. HLdr. d.Zt. (rot; etwas verfärbt u. fleckig) mit vergold. Deckeltitel u. einfachem Rückendekor (Querfileten). Seiten und Tafeln unterschiedlich etwas (griff-) knittrig u. stockfleckig (v.a. äusserste Lagen, generell eher marginal, die Darstellungen wenig und kaum störend betroffen), neue Seiden-Schutzpapiere (säurefrei, chlorfrei). Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitgehend sauberes, recht gutes und relativ gepflegtes Exemplar. Deckeltitel: Festalbum 1853. ? Barth 33046; swissbib mit lediglich einem Eintrag (für SNB). Nicht bei Lipperheide und nicht bei Theo Gantner, Der Festumzug (Basel 1970). ? Prächtiges, in schönen Farben von Hand differenziert koloriertes, ausserordentlich aufwendig produziertes und mit illustriertem Titel und 60 grossformatigen Tafeln überdurchschnittlich reicht ausgestattetes Jubiläumswerk, das für den damaligen Normalbürger unerschwinglich gewesen sein dürfte. Stilistisch kann es vor allem aufgrund der durchwegs martialisch interpretierten Sujets als frühes Beispiel für den Historismus gelten. ? Umzugsfolge: I. Standeszug (?in der bunten Tracht der Mitte des XVI. Jahrhunderts?); II. Stadtzug (ebenso); III. Zug der ?Acht alten Orte? (ebenso); IV. Laupenzug (?Trachten aus der ersten Hälfte des XIV. Jahrhunderts?, v.a. wegen der sommerlichen Hitze ohne die sonst üblichen Glockenhelme); V. Murtenzug (1. Besatzung, 2. Vorhut, 3. Gewalthaufen, 4. Nachhut : Kostüme ?nach der zweiten Hälfte des XV. Jahrhunderts?: Vorlagen aus Diebold Schillings Chronik von 1491 für die gemeineren Trachten, für die vornehmeren Trachten nach Miniaturen und anderen alten Vorlagen). ?? ?Berns Territorialpolitik setzte 1298 nach dem Sieg bei Oberwangen (Gem. Köniz) über den welschburgundischen Adel und das österreichische Freiburg ein [.]. Der Aufbau des bernischen Stadtstaats im 14.-16. Jahrhundert erfolgte einerseits durch Expansion (Käufe, Pfandschaften, Eroberungen), andererseits durch Verdichtung der Herrschaft (Ausburgeraufnahmen, Schaffung wirtschaftlicher Abhängigkeiten, Burgrechte, Bündnisse). Die wichtigsten Konkurrenten und Gegner Berns waren im 14. Jh. die Häuser Habsburg-Österreich und (Neu-)Kyburg sowie die Stadt Freiburg. [.] Im Laupenkrieg von 1339?1340 setzte sich Bern mit Hilfe seiner Verbündeten (u.a. Waldstätte) gegen die Allianz zwischen Freiburg, Kyburg, burgundischem Adel, Österreich und Kaiser Ludwig dem Bayern durch. Nach dem Frieden von Königsfelden mit Österreich 1340 und den weiteren Friedensschlüssen bis 1345 nahm Bern seine Erwerbs- und Ausburgerpolitik wieder auf (Aarberg 1358). Den dazu nötigen Rückhalt fand es in den erneuerten Städtebündnissen und Burgrechten seiner Burgundischen Eidgenossenschaft, in den von 1348 an von Karl IV. und Wenzel bestätigten und erweiterten Reichsprivilegien und in den Landfriedensbündnissen mit den Waldstätten (1341, 1353), Österreich (1341, 1348, 1363) und Savoyen (1350, 1364, 1374, 1384). Die eidgenössische Geschichtsschreibung hat das erste unbefristete Bündnis Berns mit Uri, Schwyz und Unterwalden von 1353 später als Beitritt zur Eidgenossenschaft interpretiert, obwohl Bern danach noch längere Zeit nur indirekt mit Zürich und Luzern verbunden war.? (U. M. Zahnd, in: HLS, Lemma ?Bern, Kanton?, Abschn. 2.2: Kommunale Bewegung und Territorialbildung im Spätmittelalter). ?? Ludwig Stantz (Bern 1801?1871 ibid.), Glasmaler und Heraldiker (SIKART). ?Eine grosse Thätigkeit entfaltete Stantz für den historischen Festzug von 1853, für den er die Kostüme zeichnete.? (Brun, SKL 3, 1913, p. 215 f. ?1825 Dr. med. in Göttingen. Ab ca. 1834 Studien der Glasherstellung und Glasmalerei in Schwarzwälder Hütten und in München. Danach als Glasmaler in Konstanz tätig. 1848 Übersiedlung nach Bern [.] und bis zum Tod reiches Wirken als Scheibenentwerfer und Glasmaler. [.] Er gehörte im Historismus zu den Wiedererweckern der schweizerische. N° de ref. de la librería CH071305


Detalles bibliográficos

Título: Festalbum der Feier des Eintritts Bern in ...

Editorial: Bern, Stämpfli?sche Verlagshandlung (Stämpfli) u. Zürich, Friedrich Schulthess 1855.

Año de publicación: 1855

Encuadernación: Hardcover

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