Eigner : Dr. Josef v. [von] Ehrenwall.

Soder, Alfred.

Editorial: Wohl Basel, 1910., 1910
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Título: Eigner : Dr. Josef v. [von] Ehrenwall.

Editorial: Wohl Basel, 1910.

Año de publicación: 1910

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Descripción:

Sepia-Radierung a. festem Kupferdruckpapier, 16.3 x 12.8 cm, Platte 9.5 x 6.5 cm, Sujet 8 x 5.3 cm, in der Platte u.r. signiert u. datiert ?Soder 10? Blatt schwach griffknittrig (kaum gravierend), verso in den oberen Ecken in einfachen Sammler-Passepartout montiert (dieser marginal blass stockfleckig) u. mit Sammlervermerk in Bleistift. Gesamthaft recht gutes Exemplar in kräftigem Abzug. WVZ Decker 27A (?Sitzende Hygieia mit Schlangenschale, dem Apothekersymbol, Wappen?). - Vgl. das signierte Exemplar im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig (mit Abb.; museum.zib de, online). - Vermerk ?Alfred Soder, Basel 1910 / Eingetauscht von Else von Herff Basel? (möglicherweise eine Tochter aus erster Ehe des deutschen Mediziners u. seit 1901 Professors für Gynäkologie in Basel, Otto von Herff, 1856-1916; vgl. den Nachruf in: karger com/Article, online). - Mythologisch-symbolistisches, auch (teil-) heraldisches Exlibris, das in seiner Gestaltung u.a. an die Arbeiten der Präraffaeliten, aber vom Motiv her auch an frühere, klassizistisch-mythologische Arbeiten wie z.B. von John Flaxman erinnert : Auf naturalistischer Unterlage, an deren Stirnseite das Wappen prangt, sitzende klassisch gekleidete Frauengestalt, in ihrer aufgestützten Rechten eine Schale, der sich eine Schlange züngelnd nähert, die sich um den rechten Unterarm geschlungen hat. Im Hintergrund dunkle Baumgruppe, von deren Höhe ein Schwarm Vögel auffliegt. - Das Wappen ist identisch mit demjenigen der Familie Dorotka von Ehrenwall: Geteilter Schild mit steigendem Löwen nach rechts mit Schwert, über Kanone mit gesenktem Rohr auf getreppter Mauer, beseitet von Kugelhaufen, auf Blau belegt mit gesichtetem Halbmond nach links u. gesichteter, strahlender Sonne. Vgl. dazu die Abbildung bei M. Göbl, Die Schlacht von Aspern 1809 in Namen und Wappen. Mit Erläuterung: ?Wir haben gesehen, wie wichtig für den weiteren Kampfverlauf die Kirche mit der Friedhofsmauer gewesen war. Deshalb war es für die Kommandanten der österreichischen Armee von grosser Bedeutung dieses hervorragende Verteidigungsobjekt für den Fall eines neuerlichen Rückschlages für den Gegner unbrauchbar zu machen. Einer der führenden Artilleristen war dabei der k.k. Hauptmann Georg Dorotka vom 1. Feldartillerieregiment. Den Höhepunkt seiner militärischen Laufbahn erreichte er bei der Schlacht von Aspern, wo er als Oberfeuerwerker die beim 6. Armee-Korps am linken Flügel eingeteilte Batterie kommandierte. Durch sein gut angebrachtes Feuer seiner Geschütze wurde dem Feind, der sich in den Gebüschen und Gräben rund um den Friedhof von Aspern verschanzt hatte, viel Schaden zugefügt und vertrieben. Besonders die von seiner eigenen Position 500 Schritte entfernte Friedhofsmauer, hatte er durch seinen gut plazierten Granatenbeschuss zum Einsturz gebracht. In seinem Wappen, das er 1834, anlässlich seiner Nobilitierung erhalten hatte, erinnerte er sich mit der Wahl seiner Schildfiguren an seine erfolgreiche Beschiessung.? Mit Fussnote 14: ?AVA, Adelsarchiv, Adelsstand für den k.k. Hauptmann Georg Dorotka, Prädikat ?von Ehrenwall?, dat. v. 6. Nov. 1834. Wappenbeschreibung: Von Rot über Blau geteilter Schild, oben auf grünem Boden ein steigender goldener Löwe mit Schwert in der Vorderpranke, unten eine Kanone hinter einer Mauer zwischen zwei pyramidenförmig aufgeschlichteten [sic] Kanonenkugeln, in den Oberwinkeln begleitet von Mond und Sonne. Helmzier: drei blau-golden-rote Straussenfedern. Helmdecken: rechts rot-silbern, links blau-golden.? (In: austria-forum org/af/ Wissenssammlungen, online; Dorotka u. Ehrenwall sonst nicht im Austria-Forum). Das Adelsprädiakt der Dorotka von Ehrenwall geht also auf den Fünften Koalitionskrieg (Koalition Österreich und Grossbritannien) gegen die napoleonischen Truppen zurück. Man kann wohl annehmen, dass der Eigner des vorliegenden Exlibris diesem österreichischen Adelsgeschlecht angehörte. -- Alfred Soder (Basel 1880-1957 ibid.), von Basel. Maler, Radierer und Lithograf. Lehrer an der Gewerbeschul. N° de ref. de la librería G061421

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