Eigenh. Vermerk mit U.

Weber, Ernst Heinrich, Anatom und Physiologe (1795-1878).

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[Leipzig, Juni 1875], 4°. 1 S. Auf einem hektographierten Rundschreiben des Mediziners Benno Schmidt (1826-1896) betr. die Aufnahme des "Prof. Lister aus Edinburgh [.] zum Ehrenmitgliede unserer Gesellschaft". Weber notiert am unteren Rand: "Ich habe keine Bedenken". - Ernst Heinrich Weber war Professor für vergleichende Anatomie und Physiologie in Leipzig. Von seinen "bahnbrechenden Arbeiten im Grenzgebiet zwischen Sinnesphysiologie und -psychologie ging die entscheidende Anregung zur Begründung der Psychophysik aus. Bedeutsam waren hierzu vor allem die seit 1834 unternommenen Versuche, die Stärke von Reizen mit der Stärke von Empfindungen in Beziehung zu setzen und Schwellenwerte zu ermitteln. Eine Erweiterung erfuhr das von Weber aufgestellte Gesetz 1880 durch Gustav Theodor Fechner (Weber-Fechnersches Gesetz)" (DBE). Er forschte u. a. über die Lehre von der Resorption, der physiologischen Akustik sowie über Bau und Funktion der Leber; nach ihm benannt sind der sog. "Weber-Versuch" (Feststellung einer Schalleitungsstörung durch Aufsetzen eines Stiels einer angeschlagenen Stimmgabel auf den Scheitel) und die "Weber-Knöchelchen" (Gehörknöchelchen des Gehörorgans der Karpfenartigen und Welse). - Mit kl. Randläsuren; beiliegend eine alte Sammlungsbeschreibung. N° de ref. de la librería

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Weber, Ernst Heinrich, Anatom und Physiologe (1795-1878).
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Descripción [Leipzig, Juni 1875], 4°. 1 S. Auf einem hektographierten Rundschreiben des Mediziners Benno Schmidt (1826-1896) betr. die Aufnahme des "Prof. Lister aus Edinburgh [.] zum Ehrenmitgliede unserer Gesellschaft". Weber notiert am unteren Rand: "Ich habe keine Bedenken". - Ernst Heinrich Weber war Professor für vergleichende Anatomie und Physiologie in Leipzig. Von seinen "bahnbrechenden Arbeiten im Grenzgebiet zwischen Sinnesphysiologie und -psychologie ging die entscheidende Anregung zur Begründung der Psychophysik aus. Bedeutsam waren hierzu vor allem die seit 1834 unternommenen Versuche, die Stärke von Reizen mit der Stärke von Empfindungen in Beziehung zu setzen und Schwellenwerte zu ermitteln. Eine Erweiterung erfuhr das von Weber aufgestellte Gesetz 1880 durch Gustav Theodor Fechner (Weber-Fechnersches Gesetz)" (DBE). Er forschte u. a. über die Lehre von der Resorption, der physiologischen Akustik sowie über Bau und Funktion der Leber; nach ihm benannt sind der sog. "Weber-Versuch" (Feststellung einer Schalleitungsstörung durch Aufsetzen eines Stiels einer angeschlagenen Stimmgabel auf den Scheitel) und die "Weber-Knöchelchen" (Gehörknöchelchen des Gehörorgans der Karpfenartigen und Welse). - Mit kl. Randläsuren; beiliegend eine alte Sammlungsbeschreibung. Nº de ref. de la librería 32720

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