Eigenh. Brief mit U.

Köchly, Hermann August Theodor, Philologe (1815-1876).

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Descripción:

Nürnberg, 13. XI. 1836, 8°. 3 Seiten. Mit Adresse. Als mittelloser Student an Johann Leonhard Hoffmann in Ansbach: "[.] So eben bin ich hier angekommen, u. habe meine letzten 4 Kreuzer (buchstäblich) für Deinen Brief ausgegeben [.] Du wirst wahrscheinlich etwas erstaunen, wie ich dazu gekommen bin, meine ganze Penonce rein auszugeben. Aber höre, schon von München aus schrieb ich Dir, daß ich in Ansbach eine Anleihe von Dir oder dem Wolf nehmen würde, denn ich hatte berechnet, daß ich bis dahin reichen müsste [.] In diesem Augenblicke habe ich im genausten Sinne des Wortes keinen Heller, u. wann mir nicht ein junger sehr hübscher Handlungscommis, der neben mir sein Zimmer hat, u. von Regensburg mit mir gereist ist, ein paar Gulden vorstreckte, so könnte ich gar nichts anfangen. Du siehst also [.] daß ich hier so festsitze, wie Lord John [Ross] im Eismeere, so daß es Deiner Hülfe bedarf, mich loszueisen. [.] Die Reise von München hierher ist sehr fidel gewesen, ich bin trotz des absoluten Nichts meines Geldbeutels in der besten Laune. Nur laßt mich nicht hier liegen, wie einen gefesselten Promotheus [.]" - Köchly floh während der Revolution von 1848 zunächst nach Brüssel und folgte 1850 einem Ruf an die Univ. Zürich, wo er 1856-58 als Rektor amtierte. Seit 1864 lehrte er in Heidelberg. 1871-74 gehörte er dem Deutschen Reichstag an. - Fleckig, kleine Randschäden. N° de ref. de la librería

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Köchly, Hermann August Theodor, Philologe (1815-1876).
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Descripción Nürnberg, 13. XI. 1836, 8°. 3 Seiten. Mit Adresse. Als mittelloser Student an Johann Leonhard Hoffmann in Ansbach: "[.] So eben bin ich hier angekommen, u. habe meine letzten 4 Kreuzer (buchstäblich) für Deinen Brief ausgegeben [.] Du wirst wahrscheinlich etwas erstaunen, wie ich dazu gekommen bin, meine ganze Penonce rein auszugeben. Aber höre, schon von München aus schrieb ich Dir, daß ich in Ansbach eine Anleihe von Dir oder dem Wolf nehmen würde, denn ich hatte berechnet, daß ich bis dahin reichen müsste [.] In diesem Augenblicke habe ich im genausten Sinne des Wortes keinen Heller, u. wann mir nicht ein junger sehr hübscher Handlungscommis, der neben mir sein Zimmer hat, u. von Regensburg mit mir gereist ist, ein paar Gulden vorstreckte, so könnte ich gar nichts anfangen. Du siehst also [.] daß ich hier so festsitze, wie Lord John [Ross] im Eismeere, so daß es Deiner Hülfe bedarf, mich loszueisen. [.] Die Reise von München hierher ist sehr fidel gewesen, ich bin trotz des absoluten Nichts meines Geldbeutels in der besten Laune. Nur laßt mich nicht hier liegen, wie einen gefesselten Promotheus [.]" - Köchly floh während der Revolution von 1848 zunächst nach Brüssel und folgte 1850 einem Ruf an die Univ. Zürich, wo er 1856-58 als Rektor amtierte. Seit 1864 lehrte er in Heidelberg. 1871-74 gehörte er dem Deutschen Reichstag an. - Fleckig, kleine Randschäden. Nº de ref. de la librería 34080

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