Das Chorgestühl in der Kirche der ehemaligen Cisterzienser-Abtei St. Urban.

Meyer-Rahn, H. [Hans].

Editorial: Luzern, Buchdruckerei Keller 1912., 1912
Encuadernación de tapa blanda
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4°. 3 Bll., 59 SS. (Text mit zahlreichen Abbn.), 1 Bl. (Tafelverzeichnis). 17 Tfn. mit fotogr. Abbn. u. 2 Faltpläne i. Anhang. OBrosch. (min. bestossen, etwas verfärbt/wenig fleckig). Min. Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft sauberes, recht gutes Exemplar. Neujahrsblatt der Kunstgesellschaft in Luzern auf das Jahr 1913. ? Barth 26866. ? ?Die Geschichte der ehemaligen Cisterzienser-Abtei St. Urban ist noch nicht niedergeschrieben, und fast scheint es, als ob der Geschichtsfreund auf eine systematische Darstellung des Lebensganges dieses ehrwürdigen 700-jährigen Klosters verzichten sollte. Mit der Säkularisierung im Jahre 1848 sind die Archiv- und Bibliotheksbestände zum Teil in alle Welt zerstreut worden. [.] Die Lückenhaftigkeit des Materials empfand auch der Schreiber dieses Neujahrsblattes. Ein Werk von der künstlerischen und kulturgeschichtlichen Bedeutung wie das Chorgestühl von St. Urban gewinnt an innerem Wert, sofern sein Werdegang dokumentarisch belegt werden kann; aus den lückenhaft vorhandenen Tage- und Rechnungsbücher der Abtei lassen sich die Bildschnitzer der Werkstatt von St. Urban zwar grösstenteils nachweisen; doch bleibt die Vorgeschichte des Stuhlwerkes in Dunkel gehüllt, die jahrelange Werkstattarbeit kann nur sprungweise verfolgt werden. Diese Mängel erscheinen aber von untergeordneter Bedeutung gegenüber der Tatsache der Rückerwerbung des Stuhlwerkes aus ausländischem Privatbesitz im Jahre 1911 und dessen Wiedereinbau am ursprünglichen Standorte.? (Vorwort). ? ?Das Chorgestühl mit Chorgitter, eine internationale Sehenswürdigkeit : Als letzter Schritt der Barockisierung der mittelalterlichen Vorgängerkirche wurde 1700-1707 das neue Chorgestühl geschaffen. [.] Bereits 1707 galt das vorwiegend von Solothurner Bildhauern unter Leitung von Johann Peter Frölicher geschnitzte Gestühl als eine internationale Sehenswürdigkeit. Dieses herausragende Beispiel schweizerischer Barockplastik wurde dann auch in die neue Klosterkirche übernommen. An den Rückwänden des streng symmetrisch aufgebauten, je zwei Sitzreihen aufweisenden, Chorgestühls eröffnet sich dem Betrachter eine Art Bilderbibel. In drei Zonen sind Reliefs mit Szenen aus dem Alten und Neuen Testament zu finden. Eine Figurengruppe mit Christus, Maria und den Aposteln setzt dem Gestühl die Krone auf. Das wenige Jahre nach der Aufhebung des Klosters verkaufte Chorgestühl befand sich während knapp 60 Jahren auf den Britischen Inseln. 1911 konnte es durch die Gottfried-Keller-Stiftung zurückgekauft werden. Seither steht es als Leihgabe der Eidgenossenschaft wieder an seinem ursprünglichen Ort.? (s. st-urban, online). ?? Sankt Urban : Ehemaliges Zisterzienserkloster in der Gemeinde Pfaffnau LU. 1196 sanctus Urbanus, 1201 cenobium sancti Urbani. 1194 Stiftung und Gründung des Klosters auf Eigengut durch die Freiherren von Langenstein und von Kapfenberg. [.] Während der Helvetik und Mediation geriet die Abtei zeitweise unter staatliche Verwaltung. 1798?1803 bildete St. Urban eine eigene Munizipalität. 1814 wurde die Abtei der Gemeinde Pfaffnau zugeteilt. Der letzte Abt Friedrich Pfluger leitete innere Reformen ein. Kurz nach seinem Tod erfolgte im April 1848 die Aufhebung der Abtei durch die liberale Kantonsregierung. Inventar, Kirchenschatz und Chorgestühl wurden verkauft, die Bibliothek und das Archiv dem Kt. Luzern übergeben sowie die Pfarrei Sankt Urban 1848-49 neu konstituiert. Die Klostergebäude wechselten ab 1853 mehrmals den Besitzer. 1859 gelangten sie an den Basler Seidenindustriellen Johann Jakob Richter-Linder, der darin eine Seidenproduktion betrieb. 1870 kaufte der Kanton Luzern den Gebäudekomplex zur Einrichtung der kantonalen Psychiatrischen Klinik zurück. Diese wurde 1873 eröffnet und befand sich bis zum Neubau 1977?1987 im ehem. Kloster. (Aus : W. Hörsch, in HLS). Sprache: de. N° de ref. de la librería CHLU041190

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Título: Das Chorgestühl in der Kirche der ehemaligen...

Editorial: Luzern, Buchdruckerei Keller 1912.

Año de publicación: 1912

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