Beiträge zur spätmittelalterlichen Geschichte der Benediktinerabtei Pfävers [Pfäfers].

Hardegger, Joseph Anton.

Editorial: Freiburg/Schweiz, Universitätsverlag 1969., 1969
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Título: Beiträge zur spätmittelalterlichen ...

Editorial: Freiburg/Schweiz, Universitätsverlag 1969.

Año de publicación: 1969

Encuadernación: Soft cover

Descripción:

Gr.-8°. XXIV, 202 SS. Einige Tfn. u. Abbn., 3 Kartenskizzen i. Anhang. OBrosch. (transparente Bibliotheksfolie, darunter Besitzerstempel a. Vorderdeckel). Etwas Gebrauchsspuren, zahlreichere saubere Unterstreichungen u. (hilfreiche) Randnotizen von kundiger Hand. Gesamthaft sehr ordentliches, von der Bearbeitung her auch durchaus interessantes Exemplar. Zeitschrift für Schweizerische Kirchengeschichte / Revue d?histoire Ecclésiastique, Beiheft 22. ? Ursprüngl. Dissertation Universität Fribourg (Prof. Dr. Oskar Vasella u. Heinrich Schmidinger). ? Gliederung des Inhalts: I. Die rechtliche und politische Stellung der Fürstabtei Pfävers (ca. 1261 bis um 1500); II. Besitz und Wirtschaft; III. Abtei und Pfarreien. Mit einem Anhang: Liste der Äbte, Karten zu Stamm- und Streubesitz, bzw. zum Kollaturbesitz im Mittelalter, sowie Register. Mit umfangreicher Bibliographie (pp. XIII?XXIII). ?? Pfäfers (Kloster) : Ehemalige Benediktinerabtei in der politischen Gemeinde Pfäfers SG, Bistum Chur. Hauptpatronin: Maria. Die Umstände der Gründung des Klosters liegen im Dunkeln. Als Entstehungszeit werden die Jahre um 730/750 vermutet. Wahrscheinlich wurde Pfäfers materiell von der Familie der Zacconen/Viktoriden, personell von der Reichenau dotiert. Die Annahme einer Gründung durch Pirmin ist nicht haltbar. [.] Das Kloster liegt auf einer schwer zugänglichen Geländeterrasse über dem Rheintal auf 820 m Höhe nahe der Verkehrswege zu den Bündner Pässen. Wegen seiner strategisch wichtigen Lage wurde es spätestens bei der Teilung von weltlicher und geistlicher Gewalt in Churrätien unter Karl dem Grossen Reichskloster. Ab dem 9. Jahrhundert liegen gesicherte Kenntnisse über die Klostergeschichte vor. Das Churrätische Reichsgutsurbar um 842 weist für Pfäfers umfangreichen, weit gestreuten Besitz aus. Dieser lag hauptsächlich im Sarganserland, in der Bündner Herrschaft, in der Surselva und im Raum vom Zürichsee bis Vorarlberg und Liechtenstein. Der übrige Grundbesitz erstreckte sich entlang der Handelsrouten bis Splügen, ins Bergell und in den Vinschgau. Nach dem 10. Jh. erwarb Pfäfers auch Güter im Zürichbiet, im Aargau, in Weggis und Chiavenna. 861 verlieh Kaiser Ludwig II. dem Kloster die Gerichtsbarkeit über die Zinsleute. [.] Nach dem Erwerb der Grafschaft Sargans 1483 übten die sieben, ab 1712 acht alten Orte eine restriktive Schirmherrschaft aus. Diese sicherte in der Reformation zwar den Fortbestand der Abtei, führte jedoch bis zum Ende des Ancien Régime zu häufigen Konflikten zwischen den Äbten und den Schirmorten [.]. [.] Die mit der Französischen Revolution einsetzenden Ereignisse stürzten die Abtei in eine Krise, von der sie sich nicht mehr erholte. 1794 blieb ein Aufstand gegen den Abt erfolglos, doch konnten sich die Untertanen im Sarganserland ab 1796 aus der Leibeigenschaft loskaufen. 1798 verlor die Abtei ihre weltlichen Herrschaftsrechte und erlitt durch die Okkupation während der Helvetik gewaltige finanzielle Verluste. Nachdem die Abtei 1798?1803 zum Kt. Linth gehört hatte, kam sie 1803 mit dem Sarganserland zum Kt. St. Gallen. [.] Die schwierige ökonomische Situation und kontroverse Auffassungen innerhalb des Konvents über die Zukunft der Abtei schufen die Voraussetzungen für die Säkularisation. [.] Am 9.1.1838 beschloss der Konvent, den Hl. Stuhl um Aufhebung der Abtei zu bitten, was dieser ablehnte. Hierauf hob der Kt. St. Gallen am 20.2.1838 die Abtei auf und zog den Besitz sowie das Vermögen ein. 1853 wurde das Klosterarchiv dem Stiftsarchiv St. Gallen übergeben. (F. X. Bischof, in: HLS). Sprache: de. N° de ref. de la librería CHSG081213

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