[Beiträge zur Geschichte Nidwaldens, 14/15/16] : Die französische Invasion in Unterwalden nid dem Wald.

Niederberger, Ferdinand.

Editorial: Stans, Verlag Josef von Matt 1942., 1942
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8°. 224 SS. Front. OBrosch. (Vorderdeckel marginal knittrig u. min. lädiert). Buchblock sauber und in gutem Zustand, Exlibris a. fl.Bl. Gesamthaft sauberes, abgesehen vom Vorderdeckel gutes Exemplar. Beiträge zur Geschichte Nidwaldens [BGN], herausgegeben vom historischen Verein von Nidwalden. Heft XIV, XV und XVI (Dreifachheft 14, 15 u. 16), [1940?1942]. ? Exlibris ?R. A. [?, ligiert] Gutersohn, Luzern? ? ?Diese neueste Fortsetzung der Beiträge will wieder die Veröffentlichung der amtlichen Akten über den neueren Freiheitskampf der Nidwaldner einen Schritt vorwärts bringen, um schliesslich jedermann die Möglichkeit zu bieten, über die Politik unserer damaligen Vorfahren ein möglichst objektives Urteil zu bilden und daraus die besten Lehren und wertvollsten Erfahrungen für die gegenwärtigen und zukünftige Verteidigung der schweizerischen Unabhängigkeit zu schöpfen. Gerade das Vorhandensein auch des feindlichen Aktenmaterials trägt viel zur Erreichung dieses Zieles bei und rechtfertigt eine besonders eingehende Behandlung des wichtigsten Ereignisses unserer neueren Nidwaldner Geschichte.? (p. 5). ? Einlässliche monographische Studie zu den kriegerischen, militärischen und diplomatischen Ereignissen und Massnahmen des eidgenössischen Standes Unterwalden nid dem Wald gegen die napoleonischen Truppen unter General Schauenburg im Spätsommer und Herbst 1798. Mit u.a. einer detaillierten ?Marschtabelle der französischen Armee in Helvetien vom 20. Mai bis 21. Oktober 1798? (pp. 49?73) und 86 dokumentarischen Beilagen in deutschem und französischem Originaltext mit deutschen Übersetzungen (pp. 74?213), zahlreiche Namensnennungen in Text und Akten. ? ?Als besetztes Land hatte die Helvetische Republik [seit 12.4.1798] den Unterhalt der Armée française en Helvétie zu tragen und wurde [.] rücksichtslos ausgeplündert. Die Repräsentanten Frankreichs beschlagnahmten die kantonalen Staatsschätze und das Kriegsmaterial und auferlegten den Patriziaten und verschiedenen Klöstern Kontributionen. [.] Am 12.7.1798 dekretierten die helvetischen Räte, dass alle Bürger den in der Verfassung vorgesehenen Eid auf die Helvetische Republik abzulegen hätten. Dieser Beschluss löste offenen Aufruhr in Nidwalden und Schwyz aus, der auf Ersuchen der helvetischen Exekutive von General Alexis Balthasar Henri Antoine von Schauenburg niedergeschlagen wurde, wobei die französischen Truppen am 9.9. im Distrikt Stans ein Blutbad anrichteten (Nidwaldner Schreckenstage).? (A. Fankhauser, Helvetische Republik 2.1, in: HLS). ? ?Der Kriegsrat bestand aus 10 Bauern und einem Arzt. [.] Bei 90 eigenen Verlusten im Kampfe vernichteten sie [die Nidwaldner] gegen 3000 Feinde [.]. Aber als die Pässe erzwungen waren, schlug der ehrliche Kampf in beispielloses Morden um. Der entfesselten Wut der dezimierten Soldateska fielen an diesem Abend noch rund 350 gemordete Männer, Frauen und Kinder anheim. 547 Gebäude brannten zur Asche.? (K. Vokinger, Die Schweiz unter Fremdherrschaft. Zürich 1944, p. 46). ? Nidwalden war bis 1798 ?ein Landsgemeindekanton mit unbeschränkter demokratischer Volkssouveränität. Das zeigte sich im Jahre 1798, als die Landsgemeinde nachträglich, als auch das in seinem Widerstand hilflos gelassene Schwyz kapituliert hatte, auf den Druck der Geistlichkeit, gegen den einmütigen Rat der führenden Staatsmänner, den völlig aussichtslosen Kampf wider die neue helvetische Einheitsverfassung aufnahm. Die heldenhafte Verteidigung gegen die Uebermacht des französischen Einfallsheeres Schauenburgs bildet freilich ein unvergängliches Ruhmesblatt in der schweizerischen Kriegsgeschichte, aber es wurde bezahlt durch die gräulichste Verwüstung des idyllischen Ländchens.? (HBLS 7, 1934, Lemma ?Unterwalden?, p. 139; vgl. auch H. Nabholz, Die Schweiz unter Fremdherrschaft 1798?1813, in: Feldmann/Wirz, Red., Schweizer Kriegsgeschichte, Heft 8, Bern 1921, bes. pp. 31?38). ? Nach dem Herbst 1798 verlagerten sich die weiteren kriegerischen Auseinandersetzungen auf schweizerischem Gebie. N° de ref. de la librería

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Título: [Beiträge zur Geschichte Nidwaldens, 14/15/...
Editorial: Stans, Verlag Josef von Matt 1942.
Año de publicación: 1942


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1.

Niederberger, Ferdinand.
Editorial: Stans, Verlag Josef von Matt 1942. (1942)
Usado Tapa blanda Cantidad: 1
Librería
Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel
(Affoltern am Albis, Suiza)
Valoración
[?]

Descripción Stans, Verlag Josef von Matt 1942., 1942. Gr-8°. 224 SS. Front. OBrosch. Seiten unbeschnitten, erste Lage etwas wellig und mit schwacher Feuchtigkeitsspur (eher wenig gravierend). Gesamthaft weitestgehend sauberes, relativ gutes Exemplar. Beiträge zur Geschichte Nidwaldens [BGN], herausgegeben vom historischen Verein von Nidwalden. Heft XIV, XV und XVI (Dreifachheft 14, 15 u. 16), [1940?1942]. ? ?Diese neueste Fortsetzung der Beiträge will wieder die Veröffentlichung der amtlichen Akten über den neueren Freiheitskampf der Nidwaldner einen Schritt vorwärts bringen, um schliesslich jedermann die Möglichkeit zu bieten, über die Politik unserer damaligen Vorfahren ein möglichst objektives Urteil zu bilden und daraus die besten Lehren und wertvollsten Erfahrungen für die gegenwärtigen und zukünftige Verteidigung der schweizerischen Unabhängigkeit zu schöpfen. Gerade das Vorhandensein auch des feindlichen Aktenmaterials trägt viel zur Erreichung dieses Zieles bei und rechtfertigt eine besonders eingehende Behandlung des wichtigsten Ereignisses unserer neueren Nidwaldner Geschichte.? (p. 5). ? Einlässliche monographische Studie zu den kriegerischen, militärischen und diplomatischen Ereignissen und Massnahmen des eidgenössischen Standes Unterwalden nid dem Wald gegen die napoleonischen Truppen unter General Schauenburg im Spätsommer und Herbst 1798. Mit u.a. einer detaillierten ?Marschtabelle der französischen Armee in Helvetien vom 20. Mai bis 21. Oktober 1798? (pp. 49?73) und 86 dokumentarischen Beilagen in deutschem und französischem Originaltext mit deutschen Übersetzungen (pp. 74?213), zahlreiche Namensnennungen in Text und Akten. ? ?Als besetztes Land hatte die Helvetische Republik [seit 12.4.1798] den Unterhalt der Armée française en Helvétie zu tragen und wurde [.] rücksichtslos ausgeplündert. Die Repräsentanten Frankreichs beschlagnahmten die kantonalen Staatsschätze und das Kriegsmaterial und auferlegten den Patriziaten und verschiedenen Klöstern Kontributionen. [.] Am 12.7.1798 dekretierten die helvetischen Räte, dass alle Bürger den in der Verfassung vorgesehenen Eid auf die Helvetische Republik abzulegen hätten. Dieser Beschluss löste offenen Aufruhr in Nidwalden und Schwyz aus, der auf Ersuchen der helvetischen Exekutive von General Alexis Balthasar Henri Antoine von Schauenburg niedergeschlagen wurde, wobei die französischen Truppen am 9.9. im Distrikt Stans ein Blutbad anrichteten (Nidwaldner Schreckenstage).? (A. Fankhauser, Helvetische Republik 2.1, in: HLS). ? ?Der Kriegsrat bestand aus 10 Bauern und einem Arzt. [.] Bei 90 eigenen Verlusten im Kampfe vernichteten sie [die Nidwaldner] gegen 3000 Feinde [.]. Aber als die Pässe erzwungen waren, schlug der ehrliche Kampf in beispielloses Morden um. Der entfesselten Wut der dezimierten Soldateska fielen an diesem Abend noch rund 350 gemordete Männer, Frauen und Kinder anheim. 547 Gebäude brannten zur Asche.? (K. Vokinger, Die Schweiz unter Fremdherrschaft. Zürich 1944, p. 46). ? Nidwalden war bis 1798 ?ein Landsgemeindekanton mit unbeschränkter demokratischer Volkssouveränität. Das zeigte sich im Jahre 1798, als die Landsgemeinde nachträglich, als auch das in seinem Widerstand hilflos gelassene Schwyz kapituliert hatte, auf den Druck der Geistlichkeit, gegen den einmütigen Rat der führenden Staatsmänner, den völlig aussichtslosen Kampf wider die neue helvetische Einheitsverfassung aufnahm. Die heldenhafte Verteidigung gegen die Uebermacht des französischen Einfallsheeres Schauenburgs bildet freilich ein unvergängliches Ruhmesblatt in der schweizerischen Kriegsgeschichte, aber es wurde bezahlt durch die gräulichste Verwüstung des idyllischen Ländchens.? (HBLS 7, 1934, Lemma ?Unterwalden?, p. 139; vgl. auch H. Nabholz, Die Schweiz unter Fremdherrschaft 1798?1813, in: Feldmann/Wirz, Red., Schweizer Kriegsgeschichte, Heft 8, Bern 1921, bes. pp. 31?38). ? Nach dem Herbst 1798 verlagerten sich die weiteren kriegerischen Auseinandersetzungen auf schweizerischem Gebiet zwischen den napoleonischen und den Koalitionstrupp. Nº de ref. de la librería CHNW071209

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Descripción Stans, Verlag Josef von Matt 1942., 1942. 8°. 224 SS. Front. OBrosch. (hinterste Lage mit schwacher Knickspur in der oberen Ecke). Gesamthaft recht gutes Exemplar. Beiträge zur Geschichte Nidwaldens [BGN], herausgegeben vom historischen Verein von Nidwalden. Heft XIV, XV und XVI (Dreifachheft 14, 15 u. 16), [1940?1942]. ? ?Diese neueste Fortsetzung der Beiträge will wieder die Veröffentlichung der amtlichen Akten über den neueren Freiheitskampf der Nidwaldner einen Schritt vorwärts bringen, um schliesslich jedermann die Möglichkeit zu bieten, über die Politik unserer damaligen Vorfahren ein möglichst objektives Urteil zu bilden und daraus die besten Lehren und wertvollsten Erfahrungen für die gegenwärtigen und zukünftige Verteidigung der schweizerischen Unabhängigkeit zu schöpfen. Gerade das Vorhandensein auch des feindlichen Aktenmaterials trägt viel zur Erreichung dieses Zieles bei und rechtfertigt eine besonders eingehende Behandlung des wichtigsten Ereignisses unserer neueren Nidwaldner Geschichte.? (p. 5). ? Einlässliche monographische Studie zu den kriegerischen, militärischen und diplomatischen Ereignissen und Massnahmen des eidgenössischen Standes Unterwalden nid dem Wald gegen die napoleonischen Truppen unter General Schauenburg im Spätsommer und Herbst 1798. Mit u.a. einer detaillierten ?Marschtabelle der französischen Armee in Helvetien vom 20. Mai bis 21. Oktober 1798? (pp. 49?73) und 86 dokumentarischen Beilagen in deutschem und französischem Originaltext mit deutschen Übersetzungen (pp. 74?213), zahlreiche Namensnennungen in Text und Akten. ? ?Als besetztes Land hatte die Helvetische Republik [seit 12.4.1798] den Unterhalt der Armée française en Helvétie zu tragen und wurde [.] rücksichtslos ausgeplündert. Die Repräsentanten Frankreichs beschlagnahmten die kantonalen Staatsschätze und das Kriegsmaterial und auferlegten den Patriziaten und verschiedenen Klöstern Kontributionen. [.] Am 12.7.1798 dekretierten die helvetischen Räte, dass alle Bürger den in der Verfassung vorgesehenen Eid auf die Helvetische Republik abzulegen hätten. Dieser Beschluss löste offenen Aufruhr in Nidwalden und Schwyz aus, der auf Ersuchen der helvetischen Exekutive von General Alexis Balthasar Henri Antoine von Schauenburg niedergeschlagen wurde, wobei die französischen Truppen am 9.9. im Distrikt Stans ein Blutbad anrichteten (Nidwaldner Schreckenstage).? (A. Fankhauser, Helvetische Republik 2.1, in: HLS). ? ?Der Kriegsrat bestand aus 10 Bauern und einem Arzt. [.] Bei 90 eigenen Verlusten im Kampfe vernichteten sie [die Nidwaldner] gegen 3000 Feinde [.]. Aber als die Pässe erzwungen waren, schlug der ehrliche Kampf in beispielloses Morden um. Der entfesselten Wut der dezimierten Soldateska fielen an diesem Abend noch rund 350 gemordete Männer, Frauen und Kinder anheim. 547 Gebäude brannten zur Asche.? (K. Vokinger, Die Schweiz unter Fremdherrschaft. Zürich 1944, p. 46). ? Nidwalden war bis 1798 ?ein Landsgemeindekanton mit unbeschränkter demokratischer Volkssouveränität. Das zeigte sich im Jahre 1798, als die Landsgemeinde nachträglich, als auch das in seinem Widerstand hilflos gelassene Schwyz kapituliert hatte, auf den Druck der Geistlichkeit, gegen den einmütigen Rat der führenden Staatsmänner, den völlig aussichtslosen Kampf wider die neue helvetische Einheitsverfassung aufnahm. Die heldenhafte Verteidigung gegen die Uebermacht des französischen Einfallsheeres Schauenburgs bildet freilich ein unvergängliches Ruhmesblatt in der schweizerischen Kriegsgeschichte, aber es wurde bezahlt durch die gräulichste Verwüstung des idyllischen Ländchens.? (HBLS 7, 1934, Lemma ?Unterwalden?, p. 139; vgl. auch H. Nabholz, Die Schweiz unter Fremdherrschaft 1798?1813, in: Feldmann/Wirz, Red., Schweizer Kriegsgeschichte, Heft 8, Bern 1921, bes. pp. 31?38). ? Nach dem Herbst 1798 verlagerten sich die weiteren kriegerischen Auseinandersetzungen auf schweizerischem Gebiet zwischen den napoleonischen und den Koalitionstruppen mehr in die Region Graubünden und Ostschweiz: ?Nach dem Ausbruch des 2. Nº de ref. de la librería CHNW071208

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