Bündnerisches Privatrecht (Civilgesetzbuch). [Deckel: In Kraft getreten am 1. September 1862].: ... Bündnerisches Privatrecht (Civilgesetzbuch). [Deckel: In Kraft getreten am 1. September 1862].: ...

Bündnerisches Privatrecht (Civilgesetzbuch). [Deckel: In Kraft getreten am 1. September 1862].

Planta, Peter Conradin von (Red.)].

Editorial: Chur, Druck der Offizin von J. A. Pradella 1862 -, 1862
Encuadernación de tapa blanda
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8°. VIII, 241, 8 Bll. (Formularbeispiele), LXVII SS. (Register). Typographisch sorgfältiger Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. Bibliophiler Ldr.-Handeinband d. 20. Jhs. (hellbraun) mit vergold. Rückentitel (OBrosch.-Vorderdeckel mit eingebunden). Erste Ausgabe. Min. Alters-, wenig Gebrauchsspuren, div. amtl. Stempel auf OBrosch.-Deckel und Titel. Gesamthaft gutes Exemplar - - Barth 25008 (anonym) - Unkommentierte Originalausgabe, noch ohne Vorwort - Inhalt: 1. Personenrecht, 2. Sachenrecht (Dingliche Rechte), 3. Forderungsrechte (Persönliche Rechte), 4. Erbrecht - "Graubünden erhielt sein Privatrecht durch Volksabstimmung vom 1. Februar 1862, und der Grosse Rat erklärte dasselbe auf den 1. September in Kraft. Es ist kommentiert von P. C. Planta." (Huber 1, 1886, p. 58) - Erste Kodifikation des Zivilrechts für den gesamten Kanton. Zuvor galten im wesentlichen die Gesetzessammlungen in den drei Bünden. "Eine durchgreifende Änderung brachte die durch die Bundesverfassung von 1848 veranlasste Revision der kantonalen Verfassung 1851. Die politische Einteilung in Hochgerichte wurde aufgehoben und die Gerichtsgemeinden ihrer hergebrachten Gerichtsbarkeit entkleidet." (HBLS 3, p. 702; zu den Rechtsquellen vgl. Huber 4, 1893, pp. 166 f.). Huber weist zudem darauf hin, dass und wie Übergang und Modernisierung grundsätzlich die Tradition weiterhin berücksichtigen wollte: "Graubünden bestimmt in § 3 des Privatrechtes, dass für die Fälle, in welchen das Gesetz, selbst mit Hilfe der logischen Interpretation, nicht ausreiche, im Kanton bestehende Statuten und konstante Rechtsübungen als subsidiäre Rechtsquelle benützt werden können." (Bd. 1, p. 60; relativierend dazu s. ibid., Fussnote 4) - Die Entwicklung von der quasi partikulären 'alten' Rechtspflege hin zu modernen, kodifizierten Gesetzbüchern entsprach den Bestrebungen der Zeit (vgl. Huber 4, pp. 175 ff.: 'Die moderne Gesetzgebung'). "In Graubünden wurde Peter Conradin von Planta 1856 beauftragt, ein Gesetzbuch abzufassen [.]. Das System desselben bietet im einzelnen manche Eigentümlichkeit, und die Fassung ist knapper, aber auch weniger verständlich als diejenige des zürcherischen Gesetzes. Im Inhalt hat der Redaktor neben dem zürcherischen Gesetzbuch häufig auch das französische Recht, seltener das österreichische Gesetzbuch benützt." (Huber 4, p. 195) -- Peter Conradin von Planta (Zernez 1815-1902 Paspels), Jurist, Politiker, Publizist und Schriftsteller. "Hohe Verdienste erwarb er sich um die Redaktion des bündnerischen Strafrechts (1851), der neuen Zivilprozessordnung (1871) und des Bündner Privatrechts (1862), dessen komplizierte Materie er in volksnaher Sprache neu ordnete (wofür er den Ehrendoktor der Universität Zürich erhielt)" (HLS). Eine ausführliche Würdigung von Person und Werk durch P. Metz findet sich in GKB, Hsg., Bedeutende Bündner, 2, 1970, pp. 36-51. Hier wird auch darauf verwiesen, dass und wie das Bündner Zivilgesetzbuch sich (noch) auf das Volk und die ruralen Gegebenheiten des Kantons ausrichtete. "So stossen wir denn auf eine Fülle von interessanten Normen, die altes und bewährtes bündnerisches Rechtsgut widerspiegeln." (Metz, oc. cit. p. 47). Entsprechend gut bürgerte es sich in der Folge bei der Bevölkerung ein. - Sprache: de. N° de ref. de la librería JU020446

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Detalles bibliográficos

Título: Bündnerisches Privatrecht (Civilgesetzbuch)....

Editorial: Chur, Druck der Offizin von J. A. Pradella 1862 -

Año de publicación: 1862

Encuadernación: Soft cover

Edición: 1st Edition

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